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Settignano: Geschichte, Gartenkunst und Wege

Unterkünfte in Settignano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Settignano vereint unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung: Ortsgeschichte, Gartenkunst und Wege mit Landschaftsblicken. Zu den kulturellen Motiven gehören ein kleiner Monumentalfriedhof, ein Oratorium mit Fresken und ein bedeutendes Beispiel italienischer Gartenkunst. Bei den Wegen prägen historische Linien, konkrete Wegpunkte und Panoramen auf Settignano oder Florenz die jeweiligen Schwerpunkte. So können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie sich besonders für Geschichte, Gestaltung oder Landschaft interessieren.

Geschichte und Gartenkunst

Der Friedhof von Settignano wurde 1855 errichtet und entwickelte sich ab den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu einem kleinen Monumentalfriedhof. Für die zeitliche Einordnung sind das zwei unterschiedliche Stationen: Die Errichtung liegt früher, die Entwicklung zum Monumentalfriedhof setzte später ein. Das Oratorio della Madonna del Vannella wurde zwischen 1719 und 1721 erbaut und mit Fresken ausgemalt. Es erinnert an die Erscheinung der Madonna vor einem Mädchen namens Vanna, allgemein Vannella genannt. Friedhof und Oratorium stehen damit für unterschiedliche historische Bezüge: eine spätere Entwicklung des Friedhofs einerseits, Bau und religiöse Erinnerung andererseits.

Villa Gamberaia ist ein bedeutendes Beispiel für einen italienischen Garten, in dem natürliche und architektonische Elemente harmonisch miteinander verbunden sind. Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenspiel von Natur und Gestaltung. Das unterscheidet die Gartenkunst von den zeitlich verankerten Geschichten des Friedhofs und des Oratoriums. Wenn Sie sich besonders für Gärten interessieren, ist diese Verbindung ein klarer Anknüpfungspunkt.

Wege und Ausblicke

Der Rundweg Anello alto di Settignano beginnt im alten Ortskern, dem ursprünglichen Kern des römischen Dorfes, und führt durch die Landschaft bis zum Ort Il Bosco. Damit sind der historische Ausgangspunkt und der Zielort klar benannt, während der Wegabschnitt durch die Landschaft den Charakter des Rundwegs ergänzt. Die Via del Crocifissalto setzt einen anderen Akzent: Sie folgt einer antiken etruskischen und römischen Wegführung, wird von einer großen Steinmauer gestützt und öffnet sich talwärts zu einem Panoramablick. Bei der Auswahl können Sie zwischen einem Weg mit benanntem Ortskern und Zielort und einer Route wählen, deren besondere Merkmale Weggeschichte, Mauer und Aussicht sind.

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Ein Weg zwischen Villa Pieragnoli und dem Oratorio della Vannella bietet Panoramablicke auf Settignano und Florenz. Auf der Route Fiesole–Settignano ist zwischen Zypressen und Olivenbäumen die Skyline von Florenz zu sehen; zu den benannten Wegpunkten zählen der Sentiero degli scalpellini (Steinmetzweg), der Mensola-Park, der Montececeri-Park und der Piazzale Leonardo da Vinci. So können Sie zwischen einem ausdrücklich auf Ort und Stadt gerichteten Panorama und der Sicht auf die Florentiner Skyline entlang einer Route unterscheiden.

Im Gebiet Area del Mensola gibt es CAI-Wege und weitere markierte Pfade, die Wandernde von Fiesole über die Kirche San Lorenzo a Vincigliata nach Settignano nutzen können. Der Sentiero degli scalpellini, der auf der Route Fiesole–Settignano genannt wird, ist nur teilweise begehbar, weil er unterbrochen ist. Seit frühester Zeit gingen Menschen von Settignano zu den höher gelegenen Steinbrüchen von Feliceto, Trassinaia und Maiano. Für die Planung sind diese Angaben auseinanderzuhalten: Die Nutzung zu den Steinbrüchen beschreibt den historischen Wegzusammenhang, die Unterbrechung dagegen die heutige Begehbarkeit. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie den aktuellen Zustand vor einer Wanderung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Florenz.

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