Bagno A Ripoli zwischen Florenz und Chianti
Unterkünfte in Bagno A Ripoli
Bagno A Ripoli liegt zwischen Florenz und dem Chianti. Für die Planung eines Hotelaufenthalts bietet der Ort unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte: Hügellandschaft und Radroute, Kirchen und historische Bauwerke, Radsportgeschichte sowie den jährlich wiederkehrenden Palio. Welche Seite Sie in den Vordergrund stellen, kann Ihrer Reiseplanung eine klare Richtung geben.
Hügellandschaft und Radroute
Zum Gebiet von Bagno A Ripoli gehören Zypressen, Bauernhäuser, Weinberge, Olivenhaine, Tabernakel und Kellereien. Diese Elemente ergeben ein vielfältiges Landschaftsbild, in dem ländliche Gebäude und Vegetation ebenso präsent sind wie religiöse Bauwerke.
Die Route Borghi e colline führt durch die Hügel des Gemeindegebiets. Sie ist 43 Kilometer lang und in vier Etappen aufgeteilt. Ihr Verlauf verbindet Nebenstraßen, Wege und kleinere Verkehrsstraßen, die durch entsprechende Beschilderung erschlossen sind. Die verschiedenen Wegtypen gehören ebenso zu ihrem Profil wie die Landschaft: Die Route führt an Olivenbäumen und Zypressen vorbei und bietet Panoramablicke auf den Chianti und das Tal von Florenz. So umfasst die Routenbeschreibung sowohl die Wegeführung als auch markante Landschaftseindrücke.
Sakralbauten und historische Orte
Das Oratorio di Santa Caterina delle Ruote wurde ab 1354 im Gutshof Rimezzano am Fuß des Poggio di Baroncelli errichtet. Als Bauherren werden Jacopo und Giovanni genannt, die Söhne von Alberto degli Alberti. Ein weiteres architektonisches Beispiel ist die Fonte della Fata Morgana, auch Casina delle Fate genannt. Bernardo Vecchietti gab sie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Auftrag. Sie gilt als einzigartiges Beispiel für Gartenarchitektur zwischen einem Nymphäum und einer Grotte. Beide Bauwerke stehen für unterschiedliche historische Zeiträume.
Die Pieve di Santa Maria dell’Antella stammt aus dem 11. Jahrhundert; außen bewahrt sie die schlichte Eleganz des romanischen Stils. Bei der Pieve di San Donnino a Villamagna reichen die Wurzeln bis ins 8. Jahrhundert zurück, während das heutige Gebäude auf einen späteren romanischen Wiederaufbau zurückgeht. Hier liegen die frühe Geschichte der Kirche und die Bauphase des heutigen Gebäudes zeitlich auseinander.
Auch das Medici-Refugium in Lilliano gehört zum historischen Bild der Gegend. Es liegt im Tal des Flusses Ema zwischen den Ortsteilen Antella und Grassina. Kardinal Francesco Maria de’ Medici (1660–1711) nutzte es im späten 17. Jahrhundert als privates Landhaus. Zum Anwesen gehört ein Terrassengarten, der von einer Steinmauer eingefasst ist.
Radsportgeschichte und Palio
Das Museo del ciclismo Gino Bartali befindet sich in Ponte a Ema. Seine Sammlung umfasst Velocipeden, Fahrräder, Trikots, Erinnerungsstücke, historische Zeitungen, Publikationen und Filme. Damit dokumentiert das Museum sowohl die Geschichte des Radsports als auch die Erfolge Gino Bartalis und die Leistungen weiterer Champions. Der Eintritt ist kostenlos; Reservierungen sind per E-Mail oder telefonisch möglich. Prüfen Sie diese Angaben vor Ihrem Besuch.
Zum Veranstaltungskalender der Gemeinde gehört der Palio delle Contrade – Giostra della Stella. Er findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt und wurde 1980 ins Leben gerufen. Zum Ablauf gehören ein historischer Umzug mit Musikern und Fahnenschwingern sowie anschließend ein Turnier: Reiter zielen dabei mit Schwertern auf einen Stern, der an einem goldenen Löwen aufgehängt ist. Wenn Sie Ihre Reise an diesem Ereignis ausrichten möchten, prüfen Sie den Termin für Ihr Reisejahr.
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