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Centoia I: Via Lauretana, Technikgeschichte und Wein

Unterkünfte in Centoia I

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Centoia I treffen mehrere Reiseinteressen aufeinander: die Geschichte der Via Lauretana, historische Sammlungen und ein Weingut mit reservierungspflichtigen Besichtigungen und Verkostungen. Hinzu kommt eine Radvariante der Etappe 34, deren Weg über Centoia führt. Diese Themen geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Wahl Ihres Aufenthalts – von alten Routen über technische Exponate bis zu Wein und Olivenöl.

Die Via Lauretana: Geschichte und Streckenverlauf

Die Via Lauretana entstand als etruskische Straße. Später nutzten die Römer sie und bauten sie mit fortschrittlichen Bautechniken aus. Ihr historischer Verlauf führte von Cortona über Camucia und die Ebene bis nach Centoia; von dort verlief die Strecke hügelig weiter zum Castello di Valiano. Damit lassen sich zwei Seiten der Route einordnen: ihre lange Nutzungsgeschichte und die Abfolge von Ebene und anschließendem Hügelabschnitt. Für alle, die sich für historische Wege interessieren, ist Centoia so Teil eines konkreten Streckenverlaufs und nicht nur ein Name in der Geschichte der Via Lauretana.

Eine Radvariante mit benannten Stationen

Für Radfahrer gibt es die Variante der Etappe 34 „Cortona–Pozzuolo–Castiglione del Lago“. Sie führt über Ossaia, am Riccio vorbei und über Pietraia nach Centoia; anschließend geht es über die Via della Stella bis Petrignano del Lago. Im Unterschied zur historischen Weggeschichte der Via Lauretana steht hier eine konkrete Abfolge von Streckenorten im Vordergrund. So können Sie zwei unterschiedliche Bezüge zur Umgebung auseinanderhalten: die etruskischen und römischen Ursprünge der alten Route und den benannten Verlauf einer Radetappe.

Museum und wissenschaftliche Sammlung

Das Museo Ai Borghi in Località Centoia in Cortona zeigt 46 Exponate. Dazu zählen die „Locomobile a vapore Legnago“, der SuperLandini und die Motomeccanica Balilla. Die genaue Zahl und die benannten Beispiele geben dem Museum ein greifbares Profil für Besucher, die sich für historische Exponate interessieren.

Eine weitere historische Perspektive bietet das Istituto Tecnico Agrario Statale „Angelo Vegni“. Es wurde 1886 gemäß dem testamentarischen Willen von Angelo Vegni gegründet, der sein Vermögen für die Einrichtung einer höheren Landwirtschaftsschule bestimmt hatte. Zum Istituto gehört eine bedeutende Sammlung wissenschaftlicher Instrumente aus dem Physikkabinett. Sie umfasst alte Vermessungsinstrumente und Physikapparaturen für Experimente aus dem frühen 20. Jahrhundert. Gründungsgeschichte und Sammlung eröffnen dabei zwei unterschiedliche Blickwinkel: die damalige Bildungsabsicht und die konkreten Instrumente aus dem wissenschaftlichen Unterricht.

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Weinverkostung und Olivenöl

Bei IVITI umfasst das Angebot eine geführte Besichtigung des Weinguts mit Weinverkostung, kombiniert mit typischen lokalen Produkten. Besichtigungen und Verkostungen sind nur nach Reservierung möglich. Als Besuchszeiten sind Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 9:00 bis 18:00 Uhr angegeben. Bestätigen Sie die Zeiten und Reservierung vor Ihrer Anreise.

Auch Olivenöl gehört zum landwirtschaftlichen Bezug von IVITI: Das Weingut bewirtschaftet 0,70 Hektar mit alten Olivenbäumen zur Herstellung von nativem Olivenöl extra. Ein datierter lokaler Festbezug ergänzt dieses Thema: 2025 organisierte die Proloco Centoia bei einem Fest des neuen Olivenöls in Centoia im Bürgersaal die „Merenda unta“.

Weitere Reiseziele entdecken: Chitignano, Montevarchi, Le Ville, Fasciano, Pieve Vecchia, Civitella In Val Di Chiana, Falciano, Montebenichi

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arezzo.

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