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Novaledo: Geschichte, Kunst und Wege

Unterkünfte in Novaledo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Novaledo lässt sich über Geschichte, Kunst und Aktivitäten erschließen. Tor Quadra erinnert an eine antike Sperranlage an der Römerstraße, die Pfarrkirche Sant’Agostino verbindet Baugeschichte und sakrale Kunst. Die Kirche Maria Ausiliatrice ergänzt den historischen Blick. Mit dem Schneeschuhweg „Alla Bassa“ und dem Valsugana-Radweg kommen zwei unterschiedliche Aktivitätsthemen hinzu. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zwischen Kultur und Bewegung setzen.

Landschaft und Ortslage

Novaledo liegt auf dem Schwemmkegel des Bachs Rosa, der von der Panarotta herabfließt. Ein Schwemmkegel ist eine fächerförmige Geländeform, die durch Ablagerungen eines Bachs entsteht. Diese Einordnung verbindet einen konkreten Wasserlauf mit der Form des Geländes. Damit tritt neben der Ortsgeschichte auch die Landschaft als eigenständiger Zugang zu Novaledo hervor.

Geschichte und sakrale Kunst

Tor Quadra war eine antike Befestigungsanlage aus zwei einander gegenüberliegenden Türmen. Ihre Zugbrücke sperrte einen Engpass zwischen dem Berg und dem heute trockengelegten Lago Morto. Die Anordnung erklärt die Funktion der Anlage: Die Türme flankierten die Passage, während die Brücke den Durchgang schloss. Tor Quadra war ein antiker Sperrpunkt an der Römerstraße, die durch Novaledo verlief. Damit lässt sich das Bauwerk nicht nur als Ruine, sondern als Teil einer früheren Verkehrsführung verstehen. Die Verbindung aus Straße, Engpass und Sperre beschreibt, welche Rolle die Anlage in der Landschaft einnahm; der trockengelegte See markiert dabei den Unterschied zwischen der damaligen und der heutigen Situation.

Die Pfarrkirche Sant’Agostino hat eine Baugeschichte mit zwei klaren Stationen: Sie wurde 1859 erweitert und nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs 1922 restauriert. Die Jahreszahlen beschreiben unterschiedliche Vorgänge – zuerst die Erweiterung, später die Restaurierung nach dem Krieg. So lässt sich die Baugeschichte zeitlich einordnen, ohne die beiden Bauphasen gleichzusetzen.

Auch die Ausstattung verbindet unterschiedliche künstlerische Bezüge. In der Apsis befindet sich im Marmorrahmen des alten Altars ein Altarbild mit der Madonna mit Kind, dem heiligen Augustinus und weiteren Heiligen. Das Altarbild stammt aus der venezianischen Schule. Im Apsiskessel befindet sich außerdem ein modernes Wandgemälde von Luigi Vicentini. Altarbild und Wandgemälde unterscheiden sich in Form, Position und künstlerischer Einordnung: Das eine gehört zur venezianischen Schule, das andere ist ein modernes Werk von Luigi Vicentini. Zusammen geben die beiden Kunstwerke einen konkreten Eindruck von der Ausstattung der Pfarrkirche.

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Eine weitere Zeitmarke setzt die Kirche Maria Ausiliatrice: Sie stammt aus dem Jahr 1723. Im Vergleich dazu markieren die Jahreszahlen von Sant’Agostino spätere Bauphasen, nämlich die Erweiterung von 1859 und die Restaurierung von 1922 nach den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs. Der Vergleich hilft, die Angaben einzuordnen: 1723 datiert Maria Ausiliatrice, während bei Sant’Agostino zwei Veränderungen des Gebäudes im Mittelpunkt stehen.

Unterwegs auf zwei Wegen

Der Schneeschuhweg „Alla Bassa“ führt zu einer Lichtung bei der Ortschaft La Bassa auf knapp 1.900 Metern Höhe und berührt den Südhang des Monte Panarotta. Die Nutzung als Schneeschuhweg hängt von den jeweiligen Winterbedingungen ab. Entlang des Wegs können Sie im Rifugio Malga Masi Rast machen und über die gesamte untere Valsugana blicken. Da die Verfügbarkeit des Rifugios saisonal variieren kann, prüfen Sie vorab, ob der Raststopp zu Ihrem Termin passt.

Eine andere Möglichkeit für Radfahrer bietet der Valsugana-Radweg, der bis zum Bicigrill Novaledo führt. Der Bicigrill ist eine Rast- und Erfrischungsstation für Radfahrer. Die angebotenen Services können sich ändern; wenn Sie den Halt in Ihre Tour einplanen, prüfen Sie deshalb die aktuellen Angebote.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino.

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