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Faver – Weinbergterrassen und historische Wege

Unterkünfte in Faver

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Faver verbindet historische Wege, Weinbergterrassen und eine für das Cembratal typische Bauweise. Der Ort liegt am Fuß des Monte Avvoltoio. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Faver suchen, können Sie Ihren Aufenthalt an unterschiedlichen Interessen ausrichten: Ortsarchitektur, Wege zur Ponte di Cantilaga und regionale Weinkultur bieten konkrete Themen für die Planung.

Ortsbild und historische Bauphasen

Die Siedlungs- und Architekturform Favers folgt dem abfallenden Tal; die Häuser stehen auf mit Weinreben bepflanzten Terrassen. Von der Hauptstraße zweigen Gassen zwischen Steingebäuden ab. Hölzerne Überbauten und Durchgänge in diesen Gassen werden „frone“ genannt. Der traditionelle Rione Cort verfügt über einen eigenen Brunnen und einen eigenen Platz – ein konkreter Bezugspunkt innerhalb des Ortsbilds.

Auch die Pfarrkirche Chiesa Parrocchiale di S. Filippo e S. Giacomo erzählt von mehreren Bauphasen: Sie wurde 1116 geweiht, 1462 wiederaufgebaut und in den folgenden Jahrhunderten mehrfach erweitert. Die Daten markieren eine lange Baugeschichte, nicht nur ein einzelnes Ereignis. Damit ergänzt die Kirche die Gassen und Plätze um einen historischen Bezug, der sich genau datieren lässt.

Wege durch Weinberge und zur Ponte di Cantilaga

Die Route Paesaggi di vite beginnt im Zentrum von Faver und folgt den Wegweisern des Europäischen Fernwanderwegs E5 über die historische Via della Corvaia zur Ponte di Cantilaga. Die Via della Corvaia führt von Faver auf einem gepflasterten Saumpfad hinunter zur Brücke. Auf dem Rückweg verläuft die Route über Feldwege zwischen den Weinbergen wieder nach Faver. So lassen sich ihr Verlauf und die Landschaftsbezüge an Zentrum, Brücke und Weinbergen festmachen.

Die Ponte di Cantilaga wurde erstmals 1472 erwähnt. Nach mehreren Wiederaufbauten entstand die heute bestehende Brücke 2007. Semita Aqua führt ebenfalls vom Ort Faver zur Ponte di Cantilaga. Bei dieser Route gehören ein kurzer ausgesetzter, durch Metallseile gesicherter Abschnitt sowie einige steile Passagen und Treppen zum Verlauf. Im Vergleich bietet Paesaggi di vite konkrete Orientierung über den Weg durch die Weinberge und die Via della Corvaia; bei Semita Aqua sind insbesondere der gesicherte Abschnitt und die steilen Passagen charakteristische Wegmerkmale.

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Faver liegt außerdem an der Via del Dürer, dem Weg vom Klösterle di San Floriano zu den Erdpyramiden von Segonzano. In der näheren Umgebung führt eine Abzweigung nahe dem Friedhof von der Ponte di Cantilaga zu den Ruinen des mittelalterlich gegründeten Castello di Segonzano. Diese Wegbezüge geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte, um historische Routen und Ziele in der Umgebung einzuordnen.

Legenden und Wein aus dem Cembratal

Das Capitello della Madonna delle Grazie ist mit der örtlichen Legende von l’Om Selvàdech, dem „wilden Mann“, verbunden. Hier begegnet Ihnen neben den datierten Baugeschichten von Kirche und Brücke auch eine lokale Erzähltradition, die an ein benanntes Bauwerk geknüpft ist.

Zur Weinkultur gehört die Azienda Agricola Giorgio e Federico Paolazzi: Dort werden der neue Schaumwein „Gradar“ und Müller-Thurgau verkostet, der als bekanntester Wein des Cembratals gilt. Zur Verkostung wird eine Familiengeschichte erzählt. Für Ihre Reiseplanung stehen damit neben Architektur und Wegen auch ein konkreter Bezug zu Wein und Familiengeschichte zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Pomarolo, Pietramurata, Predazzo, Capriana, Locca, Selva Di Levico, Mezzocorona, Peio.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino.

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