Niederdorf: Kurpark, Kultur und Wege
Unterkünfte in Niederdorf
Niederdorf verbindet einen zentral gelegenen Kurpark mit Kirchen verschiedener Bauzeiten, dem Tourismusmuseum des Hochpustertals und Routen im Ort sowie in der Umgebung. Parkanlagen, Kulturgeschichte und Bewegung setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt.
Kurpark und saisonale Angebote
Mitten in Niederdorf erstreckt sich der Kurpark über fünf Hektar. Auf dem Gelände gibt es Spazierwege und Ruhezonen, einen botanischen Lehrpfad, einen Kinderspielplatz, eine Tennisbar und einen Airdome. In der wärmeren Jahreszeit bietet der Park zusätzlich den Raiffeisen-Kneipp-für-mich Aktivpark, die Gradieranlage und den Raiffeisen Motorikpark. Einzelne Anlagen können sich im Lauf der Zeit verändern.
Ein idyllisch angelegter See mit Seebühne und Zuschauertribüne dient als Naturkulisse für verschiedene Veranstaltungen. Das Veranstaltungsprogramm kann wechseln. Wenn ein bestimmter Termin für Ihre Reise ausschlaggebend ist, prüfen Sie die Veranstaltungstermine vorab.
Routen und Orientierung im Ort
Der Themenweg „Balance – Kraftorte & Waldtherapie“ ist etwa 12,5 Kilometer lang und verläuft rund um Niederdorf. Die ungefähre Länge gibt Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt für die Planung. Da sich die Wegbedingungen saisonal ändern können, ist eine Prüfung vor dem Start sinnvoll.
Die Radroute „Niederdorf – Toblacher See – Niederdorf“ führt von Niederdorf auf gut ausgebauten Radwegen durch Wiesen und Wälder sowie entlang kleiner Bergbäche bis zum Toblacher See. Die beiden Angebote unterscheiden sich in ihrer beschriebenen Form und ihrem Zielrahmen: Der Themenweg verläuft rund um Niederdorf, während die Radroute den Toblacher See einbezieht.
Eine weitere Möglichkeit, den Ort zu erkunden, ist die Orientierungslaufaktivität mit 28 Kontrollpunkten im gesamten Dorf. Sie reicht von der Kirche St. Magdalena bis zum Kurpark. Mögliche Startpunkte liegen im Bahnhofsbereich oder am östlichen Eingang des Kurparks; an den Kontrollpunkten können Sie Stempel sammeln. Im Tourismusinformationsbüro Villabassa können Sie eine Orientierungslaufkarte erfragen. Klären Sie vor der Teilnahme vor Ort, ob die Karte verfügbar ist.
Kirchen und Tourismusgeschichte
Die Pfarrkirche zum hl. Stephanus in Niederdorf ist ein spätbarocker Bau aus den Jahren 1792 bis 1796. Neben der Kirchstiege der Pfarrkirche steht eine gotische Doppelkapelle aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche St. Magdalena im Moos, auch Mooskirche genannt, wurde 1490 durch eine Stiftung der Gräfin Paula von Gonzaga errichtet, der Ehefrau des Markgrafen Leonhard von Görz.
Im Haus Wassermann befindet sich das Tourismusmuseum des Hochpustertals, das die Geschichte des Tourismus im Hochpustertal dokumentiert. Gezeigt wird außerdem der Bau der Eisenbahnlinie im Pustertal, der zur Entwicklung des modernen Tourismus beitrug. Ein eigener Raum ist der frühen Entwicklung des alpinen Sports gewidmet. Damit stehen im Museum die Geschichte des Tourismus und des Sports im Mittelpunkt, während die Kirchen unterschiedliche Bauzeiten und eine konkrete Stiftungsgeschichte verbinden.
Anreise
Niederdorf ist mit dem Zug, dem Bus oder dem eigenen Pkw erreichbar. Vor der Anreise lohnt es sich, die Fahrpläne und bei einer Pkw-Anreise auch die Parkmöglichkeiten zu prüfen.
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