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Luttach: Natur, Kirche und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Luttach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Luttach können Sie Ihren Aufenthalt nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: Der Schwarzbach-Wasserfall, die Pfarrkirche, die Antrischen Löcher und das Maranatha-Museum stehen für Natur, sakrale Geschichte, Bergbau und Kunst. Auch die Berglandschaft und Aktivitäten an der Ahr eröffnen eigene Schwerpunkte.

Natur am Schwarzbach und an der Ahr

Oberhalb von Luttach stürzt der Schwarzbach-Wasserfall 15 m durch eine schmale Felsspalte in eine blaue Lagune. Holzskulpturen internationaler Künstler säumen den Weg zum Wasserfall. Der Wasserfall ist derzeit als „nicht zugänglich“ gekennzeichnet; prüfen Sie vor einem Besuch den Zugang.

Die Wasserfall-Runde beginnt am Skulpturen- und Wasserpark und führt auf dem leichten, leicht bergauf verlaufenden Wanderweg Nr. 23 durch die Schwarzbachschlucht zum Wasserfall. Prüfen Sie vor dem Aufbruch auch die örtlichen Wegbedingungen. Die Angaben zu Startpunkt, Wegnummer und Verlauf helfen dabei, diese Route von anderen Ausflügen in Luttach zu unterscheiden.

In unmittelbarer Nähe von Luttach liegen 14 Dreitausender. Radtouren und Spaziergänge führen von Luttach zu den umliegenden Almen. Für die Planung sind das zwei unterschiedliche Hinweise: Die Gipfel liegen nahe beim Ort, während die Almen Ziele der beschriebenen Touren sind.

An der Ahr bei Luttach gibt es Möglichkeiten zum Rafting, Canyoning, Hydrospeed und Kajakfahren. Damit stehen flussbezogene Aktivitäten neben Wanderungen, Spaziergängen und Radtouren. Wenn Sie Ihre Reise nach Aktivitäten ausrichten, unterscheiden sich diese Möglichkeiten vor allem nach ihrem Schauplatz: Manche führen auf Wegen durch die Landschaft, andere finden an der Ahr statt.

Pfarrkirche und historische Tradition

Die Kirche von Luttach stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ihr Turm ist 43 m hoch, und die fünf Glocken tragen die Namen Sebastian, Herz-Jesu, Maria, Florian und Barbara. Diese Details geben der Kirche einen konkreten historischen und architektonischen Schwerpunkt: Neben dem Baualter prägen auch der hohe Turm und die einzelnen Glockennamen das Bild des Ortes.

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Mit der Kirche verbunden ist auch eine überlieferte Tradition: Früher pilgerte am Sebastianitag, dem 20. Januar, das ganze Ahrtal nach Luttach, um beim Kirchenpatron um Gesundheit zu bitten. Die Schilderung gehört in die Vergangenheit und beschreibt einen früheren Brauch.

Bergbaugeschichte bei den Antrischen Löchern

Die Antrischen Löcher in Luttach sind alte Erkundungsstollen aus der Blütezeit des Kupferbergwerks von Prettau. Sie setzen damit einen anderen historischen Akzent als die Pfarrkirche: Hier steht der Bergbau im Mittelpunkt. Die Wanderung zu den Löchern beginnt am Tourismusbüro von Luttach und führt zu drei Löchern; zum letzten führt eine Eisentreppe.

Für diese Wanderung fährt man mit der Buslinie 450 bis zur Haltestelle Tourismusbüro in Luttach. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Der Weg zu den drei Löchern und die Eisentreppe zum letzten davon sind konkrete Orientierungspunkte, wenn Sie den Ausflug planen; die örtlichen Wegbedingungen sollten Sie vor dem Aufbruch ebenfalls prüfen.

Kunst im Maranatha-Museum

Das Maranatha-Museum in Luttach verfügt über rund 1.300 m² Ausstellungsfläche mit Kunstwerken aus verschiedenen Ländern. Die ungefähre Fläche und die internationale Herkunft der Kunst beschreiben unterschiedliche Aspekte des Museums. Damit bietet sich ein eigener kultureller Schwerpunkt neben der Kirchenarchitektur und der Bergbaugeschichte: Im Museum steht Kunst aus verschiedenen Ländern im Mittelpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Issing, Percha, Gais, Innichen, Olang, Rasen-Antholz, Terenten, Kiens.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pustertal.

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