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Gargazon: Wandern, Apfelkultur und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Gargazon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gargazon liegt eingebettet in den Obstwiesen des Etschtales. Für die Wahl eines Aufenthaltsziels kommen hier mehrere konkrete Interessen zusammen: Wege in der Landschaft, die Geschichte des Obstbaus, ein Naturbad und historische Bauwerke. So lässt sich Gargazon sowohl unter dem Blickwinkel von Natur und Bewegung als auch mit Interesse an lokaler Kultur betrachten.

Wandern und Wasserfall

Die Kröllturmrunde ist eine familienfreundliche Genusswanderung mit Rastplätzen; dazu zählen auch Plätze mit Liegen und Sitzgelegenheiten. Sie führt vom Dorfplatz in Gargazon zum Kröllturm und bietet Zugang zum Wasserfall sowie einen Ausblick auf ihn. Die genauen Bedingungen für den Zugang können sich ändern; prüfen Sie sie vor der Wanderung.

Das Wasser des Aschler Baches stürzt 47 Meter senkrecht in die Schlucht. Damit treffen auf der Runde zwei unterschiedliche Motive zusammen: die Ruine eines ehemaligen Schlosses und ein ausgeprägtes Naturmerkmal. Der Bachfall setzt den landschaftlichen Akzent, während der Kröllturm den historischen Bezugspunkt bildet.

Naturbad und Apfellehrpfad

Als weitere Möglichkeit kommt das Naturbad Gargazon hinzu. Es liegt in der Sportzone, unmittelbar beim Bahnhof Gargazon, und umfasst 12.000 m². Die Wasserreinigung kommt vollständig ohne Chemie aus. Für Kinder gibt es einen natürlich angelegten Bachlauf und ein Kleinkinderbecken. Anders als bei der Kröllturmrunde, deren Merkmale Weg, Rastplätze und Wasserfallblick sind, stehen hier die Wasseranlage und ihre Kinderbereiche im Mittelpunkt.

Der Apfellehrpfad greift ein anderes Thema auf: Alte Apfelbäume gaben den Anstoß; ihre Sorten erzählten die Geschichte des Obstbaus im Etschtal im 20. Jahrhundert. Zum Pfad gehören Informationstafeln, ein Schotterweg, eine einladende Einfahrt, ein Picknickplatz und ein Apfelkunstwerk. Die Früchte der dort angebauten Sorten werden für Verkostungen verwendet. So kommen am Apfellehrpfad Obstbaugeschichte und eine Verkostung der angebauten Früchte zusammen.

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Kirchen und Kröllturm

Bei den Kirchen ist die Unterscheidung zwischen alt und neu wichtig. Die alte Pfarrkirche „Zur Geburt Johannes des Täufers“ wird erstmals 1337 erwähnt. Die neue Pfarrkirche wurde zwischen 1900 und 1930 im historisierenden Stil der Neuromanik und Neugotik erbaut und ist dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Damit stehen die frühe Erwähnung der alten Kirche und die Bauzeit sowie die Stile der neuen Pfarrkirche als unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander.

Der Kröllturm ist als Ruine eines ehemaligen Schlosses erhalten. Vermutlich diente er als Wachturm an der Grenze. Gargazon war im Laufe seiner Geschichte stets ein Grenzdorf. Diese Angaben setzen unterschiedliche Akzente: Die mögliche Wachturmfunktion betrifft ein einzelnes Bauwerk, die Charakterisierung als Grenzdorf den Ort insgesamt.

Schwerpunkte für die Ortswahl

Für Ihre Entscheidung lassen sich die Angebote klar unterscheiden: Die Kröllturmrunde verbindet eine familienfreundliche Wanderung mit Rastplätzen und Wasserfallblick; der Apfellehrpfad rückt Obstbaugeschichte und Verkostungen in den Vordergrund; im Naturbad stehen die Wasseranlage und die Kinderbereiche im Fokus. Kirchen und Turm ergänzen diese Freizeitmöglichkeiten um lokale Bau- und Ortsgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Schenna, Tscherms, Plaus, Lana An Der Etsch, Vöran, Dorf Tirol, Marling, Hafling

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burggrafenamt.

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