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Caltavuturo: Rocca di Sciara, Archäologie und Kunst

Unterkünfte in Caltavuturo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Caltavuturo verbindet eine markante Landschaft mit archäologischen Spuren und Kunstwerken in mehreren Kirchen. Wenn Sie Hotels in Caltavuturo suchen, können Sie vor allem entscheiden, ob Landschaft und Geologie oder archäologische Geschichte und Kunst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen. Die Themen reichen vom Kalksteinmassiv über eine antike Siedlung bis zu einzelnen, namentlich zugeordneten Werken.

Rocca di Sciara und geologischer Lehrpfad

Die Rocca di Sciara ist ein markantes Kalksteinmassiv, das Caltavuturo überragt. Der geologische Lehrpfad „Rocca di Sciara“ beginnt an der Via Terravecchia am Ortsrand von Caltavuturo. Massiv und Lehrpfad stehen für unterschiedliche Maßstäbe desselben Landschaftsthemas: Die Rocca bezeichnet die Felsformation, der Lehrpfad setzt einen ausdrücklich geologischen Schwerpunkt und hat einen konkret benannten Ausgangspunkt. Wenn Sie bei der Reiseplanung Landschaft und Geologie in den Vordergrund stellen möchten, können Sie sich so an einem prägnanten Naturraum und einem thematisch klar bezeichneten Pfad orientieren.

Terravecchia: archäologischer Ort am Fuß der Rocca

Terravecchia liegt in markanter Lage am Fuß der Rocca di Sciara. Im Vorstadtbereich befindet sich dort ein kommunaler archäologischer Park am Ort der antiken Siedlung von Caltavuturo; deren Ursprünge reichen wahrscheinlich bis in die byzantinische Zeit zurück. Das Schloss ist das markanteste Monument von Terravecchia. So bietet der Ort zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für die Beschäftigung mit seiner Geschichte: Die Ursprünge der Siedlung werden wahrscheinlich in die byzantinische Zeit zurückgeführt, während das Schloss als markantestes Monument hervorgehoben ist.

Museum und archäologische Sammlungen

Im Museo Civico „G. Guarnieri“ in Caltavuturo sind unterschiedliche Sammlungsbezüge vertreten. Die MOPS-Sammlung stammt von dem palermitanischen Wissenschaftler und Dramatiker Angelo Sicilia. Das Museum zeigt außerdem den Münzschatz von Pagliuzza. Die Münzen stammen aus der Zeit vom Ende des 3. bis zum Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr.; ihre Datierung reicht damit über den Übergang zwischen diesen beiden Jahrhunderten. Hier stehen eine Sammlung mit benannter persönlicher Herkunft und ein Münzschatz mit einer konkreten zeitlichen Einordnung nebeneinander. Wenn Sie sich für die Vergangenheit des Ortes interessieren, bieten die Sammlung und die Münzen zwei unterschiedliche Zugänge: über eine mit einer Person verbundene Sammlung und über die Datierung eines archäologischen Schatzes.

Kunstwerke in Santa Maria la Nuova

Die Kirche Santa Maria la Nuova stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie beherbergt eine Darstellung der Jungfrau mit dem Kind, die der Werkstatt von Antonello Gagini zugeschrieben wird, sowie ein Marmortabernakel aus dem Jahr 1516 mit Einflüssen von Laurana. Die beiden Werke bieten unterschiedliche kunsthistorische Anhaltspunkte: Beim Marienbild ist die Verbindung zu einer Werkstatt als Zuschreibung formuliert; für das Tabernakel sind ein Jahr und Einflüsse von Laurana benannt. So lassen sich innerhalb derselben Kirche eine vorsichtige künstlerische Attribution und ein konkret datiertes Werk unterscheiden.

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Chiesa Madre und San Francesco

Die Chiesa Madre von Caltavuturo ist eine spätrenaissancezeitliche Kirche. Sie beherbergt eine reich verzierte Barockorgel, die Raffaele La Valle zugeschrieben wird, und das Gemälde „L’Adorazione dei Magi“ der flämischen Schule. Hier begegnen Ihnen verschiedene künstlerische Einordnungen: Die Kirche wird der Spätrenaissance zugeordnet, die Orgel dem Barock und das Gemälde der flämischen Schule. Diese Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Ebenen – das Bauwerk, ein Instrument und ein Gemälde – und sollten entsprechend auseinandergehalten werden.

Auch die Kirche San Francesco dei Padri Riformati beherbergt ein benanntes Werk: ein hölzernes Kruzifix von Fra’Umile Pintorno da Petralia. Im Vergleich zu den Zuschreibungen an die Werkstatt von Antonello Gagini und an Raffaele La Valle ist hier Fra’Umile Pintorno da Petralia direkt als Künstler des Kruzifixes genannt. Material, Werkart und Künstlername geben diesem Kunstwerk einen eigenen Bezugspunkt innerhalb der Kirchen von Caltavuturo.

Weitere Reiseziele entdecken: Caculla, San Nicola l'Arena, Collesano, Trabia, Mondello, Borgetto, Partinico, Santa Flavia

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Palermo.

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