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Aci Catena entdecken

Unterkünfte in Aci Catena

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das künstlerische Erbe von Aci Catena verteilt sich über das Gemeindegebiet: Denkmäler finden sich von San Nicolò über Aci S. Filippo bis Aci S. Lucia. Für Ihre Orientierung hilft es, die verschiedenen Schwerpunkte auseinanderzuhalten. Kirchen, Paläste, ein Kloster und das archäologische Areal Santa Venera al Pozzo stehen für unterschiedliche Themen – von sakraler Kunst und Architektur bis zu historischen Sammlungen und Landschaft.

Kirchen und sakrale Kunst

Die größte Kirche im historischen Zentrum ist das Santuario di Maria SS. della Catena, auch Santa Maria della Catena oder Matrice genannt. Zu seinen Fresken und Gemälden zählt Rebecca al pozzo von Paolo Vasta. Hinzu kommen eine mindestens aus dem Jahr 1630 stammende Statue der Madonna della Catena und ein Fresko von 1400. Malerei, Fresko und Statue bilden dabei unterschiedliche Formen sakraler Kunst.

Bei der Basilica San Filippo d’Agira tritt die Architektur besonders deutlich hervor: Ihr Grundriss hat die Form eines griechischen Kreuzes, die Fassade trägt sechzehn Säulen aus Stein von Syrakus. Im Inneren gliedern drei Schiffe den Raum; dorische Doppelkolonnen tragen die hohe Kuppel. Zum sakralen Bestand gehören außerdem ein silbernes, turmförmiges Ziborium und eine handgefertigte Reliquienbüchse aus Elfenbein für das Viatikum.

Auch die Chiesa di Santa Lucia verbindet Baugeschichte und Ausstattung. Sie wurde im 16. Jahrhundert errichtet und später wiederaufgebaut. Portal, Fenster und Treppe bestehen aus Lavastein; im Inneren besitzt die Kirche eine hölzerne Kassettendecke mit floralen Motiven. So stehen hier die Bauphasen und die Gestaltung mit verschiedenen Materialien nebeneinander.

Paläste, Kloster und historische Kunst

Der Palazzo Riggio ist für sein geschnitztes Portal und seine private Kapelle bekannt. Der Palazzo della Cultura spiegelt den Barockstil wider, der für seine Entstehungszeit typisch war. Beide Bauten setzen damit unterschiedliche architektonische Akzente.

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Das 1636 errichtete Convento Sant’Antonio da Padova prägt zusammen mit dem Piano Umberto das Zentrum von Aci Catena. In den Lünetten des Kreuzgangs befinden sich Fresken mit Darstellungen aus dem Leben und Wirken franziskanischer Heiliger; eine Reihe davon stammt von Giovanni Lo Coco, genannt il sordo di Aci. In der Klosterbibliothek werden wertvolle Inkunabeln und Cinquecentine aufbewahrt. Der Kreuzgang und die Bibliothek bringen so unterschiedliche Formen des kulturellen Erbes zusammen: Fresken und historische Drucke.

Santa Venera al Pozzo und die Landschaft

Das archäologische Areal Santa Venera al Pozzo erstreckt sich auf einer begrünten Anhöhe wenige Kilometer vom Meer entfernt über etwa neun Hektar. Zum Besucherparcours gehört ein Antiquarium im ehemaligen Haus Pennisi der Barone von Floristella. Die dortigen Materialien reichen von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit und veranschaulichen die Geschichte von Santa Venera al Pozzo. Damit bietet das Areal einen zeitlichen Bogen, der weit über eine einzelne historische Epoche hinausreicht.

Das Reitana-Tal in Aci S. Filippo gilt als griechisch-römisches Tal, zu dem das archäologische Areal Santa Venera al Pozzo gehört. Eine andere Landschaft prägt die Timpa zwischen dem Eremitenkloster Sant’Anna und Tavolone: Das Gebiet umfasst Zitrushaine und mediterrane Macchia; auch die Contrada Giglio gehört dazu. Archäologische Geschichte, historische Bauwerke und diese Landschaftsbezeichnungen geben Ihnen verschiedene Ansatzpunkte, um Aci Catena nach Ihren Interessen zu erkunden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Catania.

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