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Craveggia entdecken

Unterkünfte in Craveggia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Craveggia bietet für die Reiseplanung zwei klar erkennbare Themen: sakrale Kunst und Wanderwege mit ausgewiesenen Einstufungen. Die Pfarrkirchen und Oratorien unterscheiden sich durch ihre Kunstwerke, Künstler und historischen Daten; bei den Wanderwegen stehen unterschiedliche Ziele und Einstufungen im Vordergrund. So können Sie bei der Planung gezielt entscheiden, ob Kirchenkunst und Sammlungen oder eine ausgewiesene Wanderroute im Mittelpunkt stehen sollen.

Kirchenkunst und historische Ausstattungen

Die Pfarrkirche der Heiligen Jakobus und Christophorus wurde zwischen 1731 und 1734 erbaut. Im Inneren ist sie mit Fresken von Giuseppe Maria Borgnis ausgeschmückt; im Portikus finden sich Fresken von Lorenzo Peretti senior. Innenraum und Portikus bringen damit die Werke zweier unterschiedlicher Künstler in derselben Kirche zusammen. Hinzu kommt der Tesoro del Re di Francia mit historischen liturgischen Textilien und Gegenständen. Dazu zählen mit Gold und Silber durchwirkte Seidengewänder, Pyxiden, Kreuze, Kelche und Monstranzen sowie der Trauermantel von Ludwig XIV.

Ein anderer zeitlicher Akzent liegt bei der Pfarrkirche Santa Caterina. Sie wurde 1660 fertiggestellt und 1690 geweiht. Das Gemälde Die Vermählung der Jungfrau von Luigi Reali entstand 1660; Fresken von Bernardino Peretti und Antonio Cotti befinden sich im Presbyterium.

Im Oratorio di San Gottardo bewahrt die Kuppel Fresken von Bernardino Peretti, darunter den Triumph des heiligen Gotthard. Ebenfalls zum Oratorio gehört ein Katafalk, den Carlo Fornara im Alter von zwanzig Jahren malte. Die Kuppelmalerei und das Werk Fornaras bieten verschiedene Zugänge zur Ausstattung: Das eine ist durch sein Heiligenmotiv benannt, beim anderen ist das Alter des Malers überliefert. Eine weitere Perspektive eröffnet die Dauerausstellung Le ricostruzioni di Guido Dresti mit Sonnenuhren und astronomischen Instrumenten. Damit reicht das Spektrum der kulturellen Themen von sakraler Malerei bis zu Zeitmessung und Astronomie.

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Das Oratorio della Madonna del Piaggio

Das Oratorio della Madonna del Piaggio liegt außerhalb der Siedlung auf einem Felssporn und wurde 1627 wiederaufgebaut. Von dort führt ein Weg zum Kreuzweg mit monumentalen Votivkapellen; die Stationen wurden ab 1742 angelegt. Bei diesem Ort gehören somit sowohl die Lage am Felssporn als auch der Weg zu den Kapellen zur historischen Einordnung. Ein undatierter kommunaler Hinweis vermerkt, das Oratorio werde aus Sicherheitsgründen nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob eine Öffnung vorgesehen ist.

Wanderwege nach Ziel und Einstufung

Die kommunalen Routenseiten führen die vier Wanderwege weiterhin auf. Der M21, Bagni di Craveggia–Alpe Pian del Bazzo, ist als E-Weg für Wanderer eingestuft; auch der M23, Bagni di Craveggia–Bocchetta di Muino, trägt die Einstufung E. Der M19 von Bagni di Craveggia zum Lago di Panelatte und der M17 von Bagni di Craveggia zum Passo di Fontanalba sind mit EE für erfahrene Wanderer eingestuft. Im Vergleich sind M21 und M23 die E-Wege, während M19 und M17 ausdrücklich erfahrenen Wanderern zugeordnet sind. So können Sie die benannten Ziele und die jeweilige Einstufung gemeinsam in Ihre Tourenplanung einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Antrogna, Vignone, Belgirate, Villadossola, Premosello-Chiovenda, Mozzio, Beura, Trontano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verbano-Cusio-Ossola.

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