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Settimo Vittone zwischen Erbe und Mombarone

Unterkünfte in Settimo Vittone

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Settimo Vittone bieten sich drei Themen als Orientierung an: vorromanische Sakralarchitektur, die mittelalterliche Burg und die Terrassenlandschaft am Mombarone. Ergänzend dazu stehen Wanderwege mit unterschiedlichen Verläufen sowie die lokale Esskultur der Miasse. So können Sie Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie Kulturgeschichte, Bewegung in der Landschaft oder eine traditionelle Speise in den Mittelpunkt stellen möchten.

Vorromanische Baukunst und Burggeschichte

Die Pieve di San Lorenzo und das Battistero di San Giovanni Battista bilden einen der bedeutendsten vorromanischen Komplexe im Piemont. Die beiden Bauwerke stehen hier als zusammengehöriger Komplex für den vorromanischen Schwerpunkt des Ortes.

Auch das mittelalterliche Castello di Settimo Vittone besitzt eine klar umrissene Gründungsgeschichte: Attone Anscario, der erste Markgraf von Ivrea, gründete es im 9. Jahrhundert. Erhalten sind die Ruinen eines Turms und einige Terrakottafriese. Gründungszeit, Gründer und die verbliebenen Bauteile geben Ihnen konkrete Ansatzpunkte, um die Burggeschichte einzuordnen.

Mombarone: Gipfel und Weinbauterrassen

Der Mombarone, auch Colma di Mombarone genannt, ist ein 2.371 m hoher Berg der Penninischen Alpen. Sein Gebiet umfasst die Gemeinden Settimo Vittone, Donato und Graglia; vom Gipfel bietet sich ein Panorama auf die Alpen und den Apennin. Höhe, Gebirgszugehörigkeit und Aussicht beschreiben unterschiedliche Seiten des Berges.

Zu den terrassierten Weinbau- und Agrarlandschaften am Mombarone gehören die charakteristischen Pilun: kegelstumpfförmige Säulen aus Stein und Kalk, die das Tupiun, eine traditionelle Weinpergola, tragen. Die Terrassenlandschaften sind in das Nationale Register der historischen ländlichen Landschaften Italiens eingetragen.

Wanderwege nach Länge und Verlauf

Der CAI-Wanderweg 802 führt über 6,7 km von der Kreuzung 802-852 in Montestrutto, Gemeinde Settimo Vittone, bis zur Kreuzung 802-122 in der Gemeinde Montalto Dora. Die 15,8 km lange Route Mombarone e Colle Lace beginnt und endet in Trovinasse. Für den Vergleich sind somit sowohl die unterschiedliche Länge als auch der Verlauf zwischen zwei Kreuzungen beziehungsweise als Runde ausschlaggebend.

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Eine weitere Rundwanderung startet in der Fraktion Torre Daniele in der Gemeinde Settimo Vittone. Sie führt über größtenteils erhaltene historische Saumpfade zur Kirche von Trovinasse auf 1.374 m Höhe. Die Via Francigena führt durch Torre Daniele, Cesnola und Senge. Bei Wanderungen sollten Sie vor dem Aufbruch die jeweiligen Wegbedingungen prüfen.

Miasse und lokale Esskultur

Miasse werden sehr heiß serviert und gewöhnlich mit Salignun oder Murtret gereicht. Murtret ist ein gereifter Käse aus Toma, Ricotta, Salz und Peperoni. Die traditionelle Kombination zeigt sich auch in der Zubereitung: Salignun wird auf eine noch warme, halbierte Miassa gestrichen.

Vor dem Verzehr wird die Miassa ein zweites Mal zusammengefaltet. So gehören bei dieser Servierweise sowohl die Wärme der Speise als auch die Reihenfolge der Zubereitung dazu. Murtret bietet eine weitere übliche Begleitung; seine Zutaten unterscheiden es als gereiften Käse von Salignun.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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