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Cumiana entdecken: Natur, Klettern und Kulturerbe

Unterkünfte in Cumiana

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cumiana bietet mehrere Schwerpunkte für die Reiseplanung: Natur im Parco Montano dei Tre Denti e del Freidour, Bewegung auf Wander- und MTB-Strecken sowie Kulturdenkmäler mit langer Geschichte. Wenn Sie ein Hotel in Cumiana suchen, können Sie zunächst überlegen, welcher dieser Aspekte Ihre Reise prägen soll.

Berglandschaft und Natur im Parco Tre Denti–Freidour

Der Parco Montano dei Tre Denti e del Freidour wurde durch das piemontesische Regionalgesetz Nr. 32 vom 8. November 2004 als Regionalpark von provinzialem Interesse eingerichtet. Er umfasst etwa 800 Hektar und reicht von 640 Metern Höhe bis zum Monte Freidour auf 1.445 Metern. Die Höhenangaben zeigen die Spannweite des Parkgebiets. Zum Säugetierbestand gehören Wildschwein, Reh, Gämse, Alpenhase, Fuchs, Dachs, Steinmarder, Wiesel und Eichhörnchen.

Wandern, Mountainbiken und Klettern

Die Wanderwege in Cumiana sind mit weiß-roten Farbmarkierungen gekennzeichnet. Im Gebiet des Parco Tre Denti–Freidour gibt es seit 2011 zusätzlich Hinweisschilder an Pfosten. Für die Orientierung ist diese Unterscheidung hilfreich: Die Markierungsangabe bezieht sich auf Wanderwege in Cumiana, die zusätzlichen Schilder ausdrücklich auf das Parkgebiet.

Das Grüngebiet zwischen dem Ortszentrum von Cumiana und dem Parco Tre Denti–Freidour wird von MTB-Strecken durchzogen. Sie führen durch Buchen- und Kastanienwälder, vorbei an markanten Felsblöcken und über Anstiege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Prüfen Sie vor einer Fahrt den Streckenzustand und die Bedingungen. An den Tre Denti di Cumiana befinden sich besonders schöne Mehrseillängen-Kletterrouten. Eine andere Form des Kletterns bietet die Boulder Garage in Cumiana: Die Indoor-Kletterhalle verfügt über mehr als 300 m² Kletterfläche, darunter einen großen Boulderbereich und einen Bereich für Kletterzirkel. Die Angaben zu den unterschiedlichen Aktivitäten helfen Ihnen, den Schwerpunkt Ihrer Reise konkreter zu wählen.

Historische Bauwerke und Kunst

Der Glockenturm von San Gervasio stammt aus dem 9. Jahrhundert und zählt zu den ältesten Monumenten des Pinerolese. In ihm befinden sich Reste eines Freskos aus dem 15. Jahrhundert. Es stellt die Aufnahme Mariens dar und wird dem Meister von Cercenasco zugeschrieben. So verbindet der Glockenturm eine frühe Baugeschichte mit einem später entstandenen Kunstwerk.

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Auch die Architektur des Palazzo della Costa zeigt mehrere Bauphasen: Im 16. Jahrhundert errichtete Guglielmo Bernardino dei Canalis einen Flügel; im 18. und 19. Jahrhundert wurde der Palazzo erweitert. Vom Antico Castello della Costa, östlich des Weilers Costa, sind Reste der Umfassungsmauern und einige Ruinen erhalten. Ein kunsthistorisch und landschaftlich interessanter Weg führt dorthin.

Die Kirche Santa Maria della Motta ist dem Fest der Geburt Mariens geweiht. Ihr elliptischer Grundriss prägt die Architektur; nach Vicoforte ist sie die größte ovale Kirche im Piemont. Zusammen mit dem Palazzo und den erhaltenen Burgresten bietet sie einen anderen Zugang zur Geschichte Cumianas als der Glockenturm und sein Fresko.

Anreise planen

Ein kommunaler Reiseführer nennt eine Linienbusverbindung ab Turin, Via Sacchi, im Halbstundentakt. Außerdem beschreibt er die Bahnverbindung Turin–Pinerolo mit Ausstieg in Piscina und Anschluss nach Cumiana per Shuttlebus. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Fahrpläne für Bus, Bahn und Shuttle, damit Sie Ihre Anreise entsprechend planen können.

Weitere Reiseziele entdecken: Collegno, Frassinetto, Pinerolo, Trofarello, Volpiano, Cavour, Parella, Moriondo Torinese.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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