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Carignano zwischen Po-Landschaft und Kirchen

Unterkünfte in Carignano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Carignano verbindet eine geschützte Flusslandschaft mit Kirchen- und Ortsgeschichte. Am Po liegt im Herzen des Parco del Po Torinese die Naturlandschaft rund um die bekannte Altarmschlinge „Po Morto“. Geschützte Flusslebensräume, Auwälder und Nebenarme prägen diesen Bereich. Dazu kommen Kirchen und historische Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen sowie ein Museum mit Materialien aus dem Gebiet von Carignano. So stehen Landschaft, Architektur und lokale Geschichte als unterschiedliche Themen für Ihren Aufenthalt bereit.

Flusslandschaft und Aktivitäten im Freien

Der geschützte Po-Bereich bei Carignano umfasst eine vollständig ebene Strecke durch die Landschaft. Sie eignet sich für Spaziergänge, Fahrradtouren und Mountainbiking. Prüfen Sie die lokalen Routenbedingungen vor Ihrer Fahrt. Rund um Carignano prägen außerdem Maulbeerbaumreihen, Pappelhaine, Bewässerungskanäle und alte Bauernhöfe das Bild. Daneben liegen mittelalterliche befestigte Häuser, Kapellen und ländliche Weiler. Bewirtschaftete Landschaft und historische Siedlungsformen gehören hier nebeneinander zum regionalen Charakter.

Kirchen und Baugeschichte

Die Chiesa di Nostra Signora delle Grazie führt in die frühe Neuzeit: Ihr Bau begann 1601 und wurde 1611 abgeschlossen. Sorgfältige Restaurierungsarbeiten brachten die ursprüngliche reiche Polychromie der Fassade wieder zum Vorschein. Polychromie bezeichnet eine mehrfarbige Gestaltung; hier ist sie ein besonderes Merkmal der restaurierten Fassade.

Die Chiesa di San Giuseppe wurde zwischen 1677 und 1687 erbaut. Ihr elliptischer Grundriss wird für das Piemont des 17. Jahrhunderts als selten beschrieben. Er verbindet das Schema eines lateinischen Kreuzes mit der Ellipse des Chors; darüber wölbt sich eine ebenfalls elliptische Kuppel. Am Duomo di Carignano begann der Bau 1756. Die Kirche wurde 1764 geweiht, die Arbeiten waren Benedetto Alfieri anvertraut. Die Daten zeigen unterschiedliche Stationen der Baugeschichte: Baubeginn und Weihe liegen hier mehrere Jahre auseinander.

Im Stadtteil Borgovecchio bewahrt die Via Vittorio Veneto die einzige städtische Straße Carignanos mit einer erhaltenen doppelten Reihe von Arkaden. Eine andere Geschichte erzählt die Cappella di San Rocco: Sie wurde 1598 als Votivgabe an den Schutzheiligen gegen die Pest in Auftrag gegeben und 1632 wiederaufgebaut. Ihr giebelständiger Vorbau sollte Pilgern Schutz bieten, wenn sie entlang des Weges Halt machten.

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Auch die Chiesa della Madonna della Misericordia ist eine Votivkirche. Sie wurde ab 1640 auf Veranlassung der Gemeinde errichtet, nachdem eine plötzliche Überschwemmung des Po französische Truppen davon abgehalten hatte, in die Stadt einzudringen. In der Landschaft von Carignano liegt außerdem das Santuario del Valinotto, auch Cappella della Visitazione genannt, an der Straße nach Osasio und Virle. Es gilt als frühes Meisterwerk des Architekten Bernardo Antonio Vittone.

Museum und Besuchsplanung

Das Museo Civico e Archeologico „Giacomo Rodolfo“ bewahrt archäologische, künstlerische und dokumentarische Materialien aus dem Gebiet von Carignano. Das Museum entstand aus der Schenkung der Sammlung durch die Erben von Professor Giacomo Rodolfo. Sein Ziel ist es, Zeugnisse der Vergangenheit und das als Erbe der Gemeinschaft von Carignano erkennbare Kulturgut zu bewahren und weiterzugeben.

Wenn Sie die Monumente in Carignano im Rahmen einer Führung besichtigen möchten, ist eine telefonische Anmeldung mindestens zwei Wochen im Voraus erforderlich. Prüfen Sie die aktuelle Regelung rechtzeitig bei der Planung.

Weitere Reiseziele entdecken: Marentino, Bobbio Pellice, Condove, Salbertrand, Ruà, Cinzano, Rivalba, Traversella.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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