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Pella: Spuren von Handwerk und Geschichte

Unterkünfte in Pella

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Pella suchen, kann die Ortsgeschichte ein konkreter Anhaltspunkt für die Wahl des Reiseziels sein. Die Themen reichen von Brücken und Kirchen bis zu früherem Handwerk und historischen Wegen. Baugeschichte und Alltagsgeschichte treten dabei nebeneinander: Dazu gehören eine datierte Bogenbrücke, ein Sakralkomplex mit Kreuzwegkapellen und die frühere Nutzung des Pellino für Arbeit und Strom. Auch die Route Scala Santa und die Route Pella–Centonara unterscheiden sich durch ihre Wegpunkte. So verbindet Pella mehrere kulturgeschichtliche Themen, die sich für die Planung getrennt betrachten lassen.

Brücken, Wasser und frühere Arbeit

Die Ponte sul Pellino ist eine Bogenbrücke aus dem Jahr 1578. Sie trägt die Inschrift „Magrioha-ninusde rugis fecit“ und diente früher als Verbindung zum nahe gelegenen Friedhof San Rocco. Von Pellas mittelalterlichem Verteidigungssystem ist ein einzelner Turm an der Seepromenade nahe der Piazza Motta erhalten. Er befindet sich in Privatbesitz und ist von außen sichtbar.

Auch das überdachte Waschhaus von Pella hängt mit dem Pellino zusammen: Der Bach speiste es. Frauen des Ortes nutzten es zum Wäschewaschen, wenn Stürme oder Regen den Gang zum Seeufer verhinderten. Eine andere historische Nutzung des Wassers zeigt die ehemalige Cartiera Sonzogno in Pella. Sie trieb damit zwei Dynamos an, die das Werk und einige Straßenlaternen des Ortes mit Strom versorgten. Bis 1907 beschäftigte die Sonzogno-Papierfabrik mehr als hundert Arbeiter und produzierte Papier für den Mailänder Sonzogno-Verlag.

Das Monumento agli Scalpellini erinnert an die Granitbearbeitung, die einst das vorherrschende Handwerk der Bevölkerung der Gegend war. Papierproduktion und Steinbearbeitung stehen so für zwei unterschiedliche Themen der früheren Arbeit: die Nutzung des Wassers zur Stromversorgung und die Bearbeitung von Granit.

Sakrale Bauwerke und Kunst

Der San-Filiberto-Komplex umfasst die älteste Kapelle am Westufer des Ortasees; sie wurde etwa im 11. Jahrhundert erbaut. Vierzehn Kapellen aus dem Jahr 1794 umgeben den Komplex und stellen den Kreuzweg dar. Hinzu kommt ein romanischer Glockenturm, der zwischen 1075 und 1110 datiert wird. Die Kreuzwegkapellen stammen damit aus einer deutlich späteren Zeit als die frühe Kapelle und der Glockenturm.

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An der Pfarrkirche Chiesa Parrocchiale di Sant'Albino in Pella weist ein Granitsturz das Baujahr 1591 aus. Im Inneren befindet sich rechts vom Eingang Perraccinos Gemälde „La Presentazione“. Das Oratorio di San Giulio, auch Natività di Maria Santissima genannt, ist eine kleine Kirche im Wald des Weilers Ronco Sopra. Die Chiesa di San Defendente in Ronco Sotto ist ein historisches Zeugnis des Künstlerverkehrs auf dem alten Saumpfad zwischen der Valsesia – beziehungsweise der Colma – und dem See.

Wegpunkte und Routen

Auf der Route Scala Santa erreichen Sie nach etwa 800 Metern eine Holzbrücke über den Bach Pellesina; nach weiteren 500 Metern gelangen Sie hinter die Kirche von Pella. Die Route Pella–Centonara beginnt neben der Kirche auf einem Saumpfad in Richtung Ventraggia. Für den Routenvergleich sind damit unterschiedliche Orientierungspunkte greifbar: Bei der Scala Santa stehen die Wegfolge und zwei Distanzen im Mittelpunkt, bei Pella–Centonara der Startpunkt und die Richtung des ersten Abschnitts.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Novara.

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