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Barengo: Kirchenkunst und Wege

Unterkünfte in Barengo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Barengo bietet unterschiedliche Ansatzpunkte für Ihre Reiseplanung: sakrale Kunst, Baugeschichte und Wege im Freien. Die Sehenswürdigkeiten und Routen setzen verschiedene Akzente – von Fresken und historischen Bauformen bis zu einer Rundstrecke und einer Etappe mit konkreten Maßangaben. So können Sie Ihren Aufenthalt nach dem Thema ausrichten, das Sie besonders interessiert.

Kirchen, Fresken und Baugeschichte

Die Chiesa Parrocchiale di Santa Maria Assunta wurde 1443 von Giovanni Zanardo Tornielli für die Gemeinde in Auftrag gegeben. Ihre Südfassade ist auf den ehemaligen Eingang der Festung aus dem 15. Jahrhundert ausgerichtet. Auftrag und Ausrichtung eröffnen zwei verschiedene historische Perspektiven auf die Kirche: Die Jahreszahl gehört zur Beauftragung, während die Fassadenlage den Bezug zur früheren Festung erkennen lässt.

Das Oratorio di Santa Maria di Campagna liegt auf dem Friedhof östlich des bebauten Ortsgebiets von Barengo. Es bewahrt einen bedeutenden Freskenzyklus, der zwischen 1546 und 1553 ausgeführt wurde und größtenteils von Johannes de Rumo aus Oleggio stammt. Hier verbinden sich eine klar eingegrenzte Entstehungszeit und eine überwiegende Zuschreibung an einen Künstler mit der besonderen Lage des Oratoriums.

Beim Oratorio Madonna della Neve lässt sich die Bauentwicklung nachvollziehen: Das heutige Kirchenschiff entstand durch die Erweiterung der ursprünglichen Kapelle. Erstmals beschrieben wurde es in einem Inventar von Don Faccioli aus dem Jahr 1661. Die Jahreszahl bezieht sich auf diese Beschreibung, nicht auf die Entstehung des Kirchenschiffs.

Zum erhaltenen Mauerwerk des Oratorio di San Clemente gehören Fischgrätverbände in den dicken Mauerzügen und im Gewölbe des Presbyteriums. Der Begriff bezeichnet ein Muster im Mauerwerk; hier betrifft es sowohl die Wandbereiche als auch das Gewölbe. Das Oratorium wurde wahrscheinlich auf einer Abzweigung der antiken Via Francigena errichtet. Diese historische Verbindung ist als Möglichkeit zu verstehen.

In der Apsis des Oratorio di San Rocco ist Christus Pantokrator zwischen zwei musizierenden Engeln dargestellt. Pantokrator bezeichnet Christus als den Allherrscher. Eine andere historische Spur führt in die als „Pizolo“ bezeichnete Gegend: Dort wurde eine kleine Kapelle erstmals in den Visitationsakten des Bischofs Taverna erwähnt.

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Wege, Landschaft und Naturbeobachtung

Die vierte Etappe des Il Cammino delle Colline Novaresi führt von Cavallirio nach Barengo. Sie ist mit 20 km Länge, Höhenangaben von 20 m bis 160 m und einer angegebenen Dauer von 5 Stunden und 50 Minuten verzeichnet. Für Ihre Planung bieten diese Angaben Orientierung zu Länge, Höhenbereich und Zeit. Prüfen Sie die Routenangaben vor dem Aufbruch noch einmal, da sie sich mit Aktualisierungen ändern können.

Die Routen 3 und 4 bilden eine Rundstrecke durch das Fontana-Pierina-Tal, rechts der Provinzstraße 21, in einer von üppiger Vegetation geprägten Naturlandschaft. Bei der Etappe stehen konkrete Streckenmaße und eine Zeitangabe im Vordergrund; bei den Routen 3 und 4 sind Rundform, Tal und Vegetation die markanten Merkmale. Die Big Bench Nr. 130 befindet sich auf der Collina di Barengo.

Auch eine Naturbeobachtung gehört zu den möglichen Eindrücken: Beim Vorbeigehen nahe der Kirche in Barengo können Sie das ungewöhnliche Klappern der Storchenschnäbel hören, das dem Aufeinanderschlagen zweier Holzstücke ähnelt. Das setzt voraus, dass die Vögel anwesend sind. 1993 kamen Störche nach Barengo und bauten ihr Nest zwischen den Armen einer Statue auf dem Dach der Kirche. Die Jahreszahl ordnet dieses Nistgeschehen zeitlich ein; eine mögliche Hörbeobachtung hängt dagegen von den anwesenden Vögeln ab.

Weitere Reiseziele entdecken: Paruzzaro, Cameri, Suno, Mezzomerico, Vaprio D'agogna, Auzate, Miasino, Bolzano Novarese

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Novara.

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