Zum Inhalt

Ameno zwischen Seen, Wegen und Kultur

Unterkünfte in Ameno

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ameno liegt in der hügeligen Landschaft zwischen dem Lago d’Orta und dem Lago Maggiore. Auch die mittelalterliche Via Francigena führt an Ameno vorbei; sie verband Gozzano mit Orta San Giulio. Wege, Landschaft und historische Bauwerke geben einer Reise nach Ameno unterschiedliche Schwerpunkte. Wenn Sie ein Hotel in Ameno suchen, können Sie überlegen, ob Sie Ihre Planung eher an Wanderrouten, Naturthemen oder den Kulturorten ausrichten möchten.

Wanderwege, Natur und Monte Mesma

In den Hügeln der Ortsteile jenseits des Agogna führen markierte Wege durch naturnahe Gebiete. Aufmerksame Wanderer können dort Damwild, Rehe, Wildschweine, Eichhörnchen, Füchse und Greifvögel antreffen. Die hohen Hügel des Vergante bei Ameno sind von Kastanien, Buchen, Kiefern und Birken geprägt. Vom Monte Mesma eröffnet sich der Blick auf den Lago d’Orta mit seiner zentral gelegenen Insel und auf das Monte-Rosa-Massiv im Hintergrund.

Der Rundweg Anello Celeste ist 7,3 Kilometer lang. Er beginnt in Ameno, führt über Vacciago und Lortallo sowie zum Kloster auf dem Monte Mesma und kehrt nach Ameno zurück. Die Route führt auch zum Naturschutzgebiet Monte Mesma. Der Klosterkomplex dort umfasst zwei barocke Kreuzgänge und eine dem heiligen Franziskus geweihte Kirche. Das Naturschutzgebiet wurde von der Region Piemont zum Schutz des religiösen Komplexes und seiner Vegetation geschaffen.

Der Anello Indaco ist etwa 11 Kilometer lang und wegen seiner Flora und Fauna besonders für Naturkundler interessant. Entlang der Strecke erläutern mehr als 15 Informationstafeln die Umwelt und das Gebiet mit Bildern und thematischen Schwerpunkten. Im Vergleich der ausgewiesenen Längen ist der Anello Indaco länger als der Anello Celeste; die Routen unterscheiden sich außerdem durch ihre beschriebenen Schwerpunkte: Beim Celeste stehen der Wegverlauf über mehrere Orte und das Kloster im Mittelpunkt, beim Indaco die Naturthemen entlang der Strecke.

Auch der Sentiero Alimurgico verbindet Natur mit vertiefenden Informationen. Sein Anfang liegt auf dem unbefestigten Parkplatz gegenüber dem Ristorante Monte Oro in Ameno. QR-Codes bieten Informationen zu Lebensräumen und botanischen Merkmalen sowie zur kulinarischen Verwendung der Pflanzen und zu möglichen Bestimmungsfehlern.

Palazzi, Park und sakrale Bauwerke

Das Museo Tornielli befindet sich im gleichnamigen Palazzo Tornielli in Ameno. Es beherbergt Wechselausstellungen, Konzerte, Theaterveranstaltungen, kulturelle Begegnungen und Konferenzen. Im Oratorio di San Giovanni Battista sind Gemälde von Giovanni Antonio De Groot, Giuseppe Zanatta und Tarquinio Grassi zu sehen. Die barocke Kirche wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und diente als privates Oratorium des Palazzo Tornielli.

Anzeige

Der Parco Neogotico verbindet verschiedene Gestaltungselemente: Zu seinen Merkmalen zählen jahrhundertealte Bäume, Beete mit einheimischen Arten, eine gut erhaltene alte Eiskammer und ein Turm. Hinzu kommen vollständig mit Fresken gestaltete Kulissen, die gotische Architektur nachahmen. Der Park wurde 1920 öffentlich zugänglich und von 2007 bis 2011 umfassend restauriert. Damit lassen sich an einem Ort sowohl die gärtnerischen Elemente als auch die gemalten Architekturmotive betrachten.

Ein weiteres Datum der Ortsgeschichte trägt der Glockenturm der Chiesa Parrocchiale Santa Maria Assunta: Er wurde 1505 errichtet. In Vacciago ist Casa Calderara ein Beispiel bürgerlicher Renaissancearchitektur aus dem späten 16. Jahrhundert. Eine dreifache Loggia mit Granitsäulen prägt das Gebäude. Es diente Calderara als Wohn- und Atelierhaus; dort wurde eine Sammlung von Skulpturen und Gemälden aus den 1950er- und 1960er-Jahren eingerichtet.

Das Santuario della Madonna della Bocciola liegt in panoramischer Lage an der Straße zwischen Vacciago und Ameno. Der neoklassizistische Bau besitzt einen vierpassförmigen Innenraum und einen monumentalen Hauptaltar aus weißem Marmor. Zu seiner Ausstattung gehören außerdem Fresken von Agostino Comerio aus dem 19. Jahrhundert. Zusammen mit dem Oratorio und dem Kloster auf dem Monte Mesma zeigt das Heiligtum, wie vielfältig die sakrale Architektur in den beschriebenen Orten ausfällt.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Marano Ticino, Ghemme, Cameri, Fontaneto D'agogna, Agrate Conturbia, Vacciago, Borgolavezzaro, Massino Visconti

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Novara.