Zum Inhalt

Roà Marenca: Kapellen, Fresken und römische Spuren

Unterkünfte in Roà Marenca

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Roà Marenca gilt als erster und ältester Siedlungskern von Montaldo di Mondovì. Seine Geschichte zeigt sich an unterschiedlichen Orten und Gegenständen: in Fresken und Kapellen, in römischen Inschriften und in den steinernen Bögen der Gassen. Bei einem Spaziergang durch die Gassen des alten Ortskerns lassen sich die Bögen des ehemaligen jüdischen Ghettos entdecken. Die Mischung aus Baugeschichte und archäologischen Spuren gibt dem Ort einen klaren kulturhistorischen Schwerpunkt.

Kapellen, Fresken und Inschriften

Das Eremitorium Sant’Ambrogio wird bereits in einer Urkunde Heinrichs III. aus dem Jahr 1041 erwähnt. Die erhaltene Cappella di Sant’Ambrogio steht am Ort des früheren Eremitoriumsgebäudes und bewahrt an ihrer Fassade ein Fresko aus dem 15. Jahrhundert. Die urkundliche Erwähnung und das Fresko gehören zu unterschiedlichen Zeitebenen der Geschichte dieses Ortes. Auch die Cappella di San Giorgio bietet einen kunsthistorischen Anhaltspunkt: Sie enthält ein Fresko aus dem 16. Jahrhundert. Die Cappella di San Rocco wird dem 14. Jahrhundert zugerechnet.

Mit dem Eremitorium und der Cappella di San Rocco ist auch die römische Grabinschrift C.I.L. V, II, 7803 verbunden. Sie wurde im Eremitorium gefunden und später in den Boden der Cappella di San Rocco eingelassen. Ihre Zeichen verweisen auf die Tribus Publilia und enthalten das Ethnikon Montanus. Eine andere römische Inschrift aus dem frühen 3. Jahrhundert n. Chr. wurde in Roà Marenca gefunden und 1958 an der Nordostwand der Cappella di San Rocco angebracht. Zwei weitere römische Steinplatten sind in die Kapelle eingemauert und gelten als Zeugnisse einer römischen Ansiedlung an der Straße zum Meer.

Routen mit unterschiedlichem Maßstab

Im Gemeindegebiet von Montaldo di Mondovì gibt es die Via di Culto, einen einfachen, etwa zwei Stunden dauernden Rundweg. Die Route führt zu den wichtigsten Kapellen der Umgebung. Für Ihre Zeitplanung ist diese ungefähre Dauer ein hilfreicher Bezugspunkt; der Weg ist jedoch nicht mit der größeren Route Roa Marenca gleichzusetzen.

Anzeige

Die Route Roa Marenca verläuft vollständig auf dem regionalen Wegenetz und verbindet die Regionen Piemont und Ligurien. Eine Beschreibung von 2020 beziffert sie auf über 150 Kilometer und nennt E-Bike-Fahrten, Wanderungen, Ausritte und Dog-Trekking mit Hunden als geeignete Nutzungsarten. Prüfen Sie vor einer Tour die örtlichen Bedingungen. So stehen die Via di Culto als etwa zweistündiger Rundweg und die weitläufige Roa-Marenca-Route für deutlich verschiedene Zeitmaßstäbe.

Der Bosconero Ring erreicht Roà Marenca von Torre Mondovì aus über die Provinzstraße SP 35. Prüfen Sie bei der Planung die Straßenbedingungen. Die Straßen der Roa Marenca dienten historisch dem Transport von Salz, das zur Konservierung von Lebensmitteln benötigt wurde. Damit gehört auch die frühere Funktion der Wege zur Ortsgeschichte. Der Schwerpunkt des Projekts Roa Marenca liegt im Gemeindegebiet von Montaldo di Mondovì; oberhalb des Dorfes liegen Weinberge mit der seltenen Rebsorte „Cardin“.

Weitere Reiseziele entdecken: Monesiglio, Argentera, Marene, Monchiero, Garbelletto, Demonte, Venasca, Borgomale.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.