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Farigliano: Kultur, Wein und Landschaft

Unterkünfte in Farigliano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Farigliano bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: eine eigenständige Spieltradition, historische Bauwerke, Wein und Wege durch eine von Hügeln und dem Tanaro geprägte Landschaft. Wenn Sie ein Hotel in Farigliano suchen, können diese Themen dabei helfen, den Schwerpunkt Ihrer Reise zu bestimmen.

Bijè und die Geschichte des Ortes

Das Kegelspiel Bijè ist eine alte Tradition, die in Farigliano und den Langhe beheimatet ist. Es wird ausschließlich von Frauen auf den Plätzen und in den Höfen des Ortes gespielt. Zum Spiel gehören neun Kegel aus Ulmenholz: Acht sind jeweils 80 Zentimeter hoch, der neunte misst 90 Zentimeter. Als Spielkugel dient eine 15 Zentimeter große Holzkugel namens Ribata. So stehen gleich hohe Kegel einem einzelnen, um zehn Zentimeter höheren gegenüber; die Ribata ist ein eigenes Spielelement.

Auch die alte Burg gehört zur Geschichte Fariglianos. Ihre Ruinen sind in der Località Castello erhalten. Ein Dokument aus dem Jahr 1210 beschreibt die Burg als befestigten Turm mit einem angrenzenden Palazzetto.

Im historischen Zentrum befindet sich an der Via Principe Amedeo eine elegante Bifora. Der Begriff bezeichnet ein zweigeteiltes Fenster. Casa Ballauri bewahrt einen monumentalen Renaissance-Kamin: einen großen Ziegelherd, der mit ornamental bearbeitetem Stuck verkleidet ist. Über dem Herd befindet sich ein Wappen in einer eleganten Blättergirlande. Die Pfarrkirche San Giovanni Battista wiederum bewahrt eine marmorne Aedikula aus dem früheren Gotteshaus, das beim Erdbeben von 1887 zerstört wurde.

Eine andere kunstgeschichtliche Station ist die spätgotische Kapelle San Nicola, die erhöht über dem Ort liegt. In ihrer Apsis sind malerische Dekorationen erhalten, darunter eine Darstellung des Christus Pantokrator. Diese Kapelle, die Bifora und Casa Ballauri bieten jeweils einen anderen Blick auf die religiöse und bauliche Geschichte des Ortes.

Hügel, Tanaro und Natur

Der Fluss Tanaro berührt Farigliano. Eine Route durch das Gebiet führt über sanfte, von Weinbergen bedeckte Hänge und an den Calanchi entlang, mit Blick auf Schleifen des Tanaro. Die zugehörige Routenbeschreibung wurde zuletzt im Herbst 2021 überprüft und aktualisiert. Wenn Sie den Weg einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Routenstand.

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In Naviante steht eine Quercus pubescens, auch Roverella genannt, die im Register der Monumentalbäume Italiens verzeichnet ist. Ihr Stammumfang beträgt 410 Zentimeter, ihre Höhe 18 Meter. Art, Maße und Eintrag machen den Baum zu einem konkreten Natur- und Kulturerbe-Thema für Farigliano, neben den historischen Bauwerken und der von Weinbergen geprägten Landschaft.

Wein und regionale Küche

An den sonnigen Hängen der Hügel bei Farigliano werden verschiedene Weine erzeugt. Dazu zählt Dogliani DOCG aus Dolcetto-Reben; in größerem Umfang entstehen auch Weine aus Nebbiolo und Barbera. Die Festa del Bon Vin würdigt den Dolcetto und umfasst Weinverkostungen sowie geführte Besichtigungen von Kellereien.

Auch die Camminata del Gusto verbindet Bewegung mit regionaler Küche: Die Wanderung ist acht Kilometer lang und hat zehn Stationen, an denen Gerichte der traditionellen Langhe-Küche verkostet werden können. Die Fiera dei Puciu e di San Nicolao widmet sich der Mispel. Diese Frucht wird unreif geerntet und im Stroh nachgereift. Für einen Aufenthalt, der sich an einer Veranstaltung orientiert, prüfen Sie vor der Planung die jeweiligen Termine.

Mit historischen Bauwerken, Wein und regionalen Speisen bietet Farigliano mehrere unterschiedliche Themen für Ihre Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Savigliano, Piazza, Neive, Ceva, Valdieri, Lequio Tanaro, Bosia, Montelupo Albese.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cuneo.

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