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Baldichieri D'asti

Unterkünfte in Baldichieri D'asti

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer ein Hotel in Baldichieri D'asti sucht, kann zunächst überlegen, welche Themen den Aufenthalt prägen sollen: ein Weg durch den bewaldeten oberen Ortsteil, die Geschichte der Chiesa di San Secondo, geologische Funde oder kulturelle Bezugspunkte. Diese Schwerpunkte eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf den Ort.

Unterwegs auf dem Sentiero del Conte

Der Sentiero del Conte führt durch den bewaldeten oberen Teil von Baldichieri D'asti. Als Zielrichtungen werden die Riserva naturale della Valle Andona, Valle Botto e Valle Grande sowie Castellero genannt. Vor dem Aufbruch sollte die Wegpflege vor Ort geprüft werden. Der Weg wird lokal auch „Il bosco di tutti“ genannt. Diese Bezeichnung knüpft daran an, dass Kinder vor Jahren seine Flora und Fauna untersuchten. Routenverlauf und Name vermitteln dabei unterschiedliche Aspekte: Der eine ordnet den Weg in die Landschaft ein, der andere verweist auf eine frühere Beschäftigung mit der Natur.

Fossilien und geologische Einordnung

Geologie ist ein weiteres Thema des Ortes. In Richtung Castellero und Monale gibt es fossilführende Lagerstätten entlang von Straßen und in Wäldern. Ein in Baldichieri D'asti gefundenes Leitfossil ermöglichte die sichere Datierung einer fossilführenden Schicht. Der Fund ist damit nicht nur als Fossil interessant, sondern auch wegen seiner Rolle für die zeitliche Einordnung der Schicht. So eröffnet die Geologie einen anderen Blickwinkel als der Weg durch den Wald oder die Baugeschichte der Kirche.

Kirchengeschichte und Bauformen

Bei der Chiesa di San Secondo lässt sich die Baugeschichte in mehreren Schritten ordnen. Um 1673 wurde sie an der Stelle des früheren Oratorio di Santa Maria Assunta errichtet; dieses diente bereits seit dem 16. Jahrhundert als Pfarrkirche. Die Kirche wurde unter der Leitung von Don Giovanni Battista Casto erweitert. Ihr einschiffiges Langhaus und vier miteinander verbundene Kapellen beschreiben die Gliederung des Kirchenraums.

Zur baulichen Beschreibung gehört auch die Fassade, die 1828 ausgeführt wurde. Sie besteht aus verputztem Mauerwerk und hat ein gestuftes Profil. Nischen und vier an der Wand angebrachte dorische Säulen gliedern die Wandfläche. Die Zeitangaben betreffen unterschiedliche Bauphasen: Um 1673 entstand die Kirche am Standort des früheren Oratoriums; 1828 wurde die Fassade ausgeführt. Diese Unterscheidung hilft, die Baugeschichte und die einzelnen Architekturdetails einzuordnen.

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Erinnerungsort und Blick auf die Hügel

Im Zentrum des Parco della Rimembranza steht das Monumento ai Caduti. Einen anderen Akzent setzt der Kirchhof der Pfarrkirche San Secondo Martire: Von dort bietet sich ein ungewöhnlicher Blick auf die umliegenden Hügel. Damit stehen zwei unterschiedliche Motive nebeneinander – ein Denkmal im Mittelpunkt eines Parks und eine Aussichtsperspektive am Kirchhof. Wer Kultur- und Landschaftsthemen betrachtet, kann sie als eigenständige Bezugspunkte für die Reiseplanung einordnen.

Eine Bibliothek zur Pflanzenwelt

Die Biblioteca l'Armadio degli alberi ist eine kleine, der Pflanzenwelt gewidmete Bibliothek und im Astigiano einzigartig in ihrer Art. Eingeweiht wurde sie am 15. November 2019. Ihre Ausrichtung lässt sich thematisch mit der Naturgeschichte des Sentiero del Conte vergleichen: Bei der Bibliothek steht die Pflanzenwelt im Mittelpunkt, beim Weg die Flora und Fauna, die Kinder vor Jahren untersuchten. So begegnet die Naturthematik in Baldichieri D'asti sowohl als Gegenstand einer Bibliothek als auch in einer lokalen Geschichte über den Pfad.

Weitere Reiseziele entdecken: Motta Di Costigliole, Mombercelli, Bubbio, Portacomaro, Casalotto, Nizza Monferrato, Castagnole Monferrato, Castel Rocchero.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Asti.

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