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Pescopennataro entdecken

Unterkünfte in Pescopennataro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pescopennataro verbindet eine lange Steinbearbeitungstradition, Bauwerke aus verschiedenen Epochen und Naturthemen, die von Waldgebieten bis zu sichtbaren geologischen Formen reichen. Hinzu kommen Wege, Loipen und Kletterrouten mit jeweils eigenen Merkmalen. Kulturstätten erzählen von Handwerk und religiöser Tradition; Landschaft und Aktivitäten sprechen andere Interessen an. So können Sie den Ort nach den Themen betrachten, die Ihnen für Ihre Reise besonders wichtig sind.

Steinhandwerk und archäologische Funde

Das Museo Civico della Pietra „Chiara Marinelli“ beherbergt mehr als 1.600 Artefakte aus Feuerstein und Kalkstein. Es vermittelt die pescolanesische Tradition der Steinbearbeitung, für die sich ab etwa 1700 eine künstlerische Schule der Steinmetze herausbildete. Damit stehen die Werkstoffe und das lokale Handwerk in einem gemeinsamen Zusammenhang.

Zum geborgenen Material des Museo della Pietra „Chiara Marinelli“ gehören archaische Werkzeuge des Altpaläolithikums und besonders fein gearbeitete Werkzeuge aus dem Neolithikum. Der zeitliche Abstand zwischen diesen Gruppen eröffnet einen Vergleich verschiedener prähistorischer Werkzeugtraditionen. Das Museumsthema reicht somit von der lokalen Steinbearbeitung bis zu weit zurückliegenden Formen der Werkzeugherstellung.

Kirchen, Tor und Prozession

Die Chiesa madre di S. Bartolomeo Apostolo stammt aus dem Jahr 1654. Die Porta Di Sopra ist ein mittelalterliches Bogentor in Pescopennataro. Einen anderen architektonischen Akzent setzt die Madonna delle Grazie: Die Kirche ist einschiffig, doch ihre Gestaltung erzeugt die Illusion von drei Schiffen. Diese Bauwerke verbinden unterschiedliche Formen und Epochen, ohne dass sie alle dieselbe architektonische Geschichte erzählen.

Die Eremo di San Luca befindet sich in einer Kalksteinhöhle auf etwa 1.500 Metern über dem Meeresspiegel. Mit ihr verbunden ist eine jährliche Prozession: Am 10. September wird das Bild von der Einsiedelei nach Pescopennataro gebracht; am 18. Oktober wird es zu Fuß zur Eremo zurückgetragen. Die festgelegten Daten und die unterschiedlichen Richtungen geben der religiösen Tradition einen konkreten Jahresrhythmus.

Wälder und geologische Formen

Im Gebiet von Pescopennataro liegen die beiden Gebiete von gemeinschaftlichem Interesse Bosco della Vallazzuna und Bosco degli Abeti Soprani. Dort gibt es ein Netz naturkundlicher Wege. In der näheren Umgebung wachsen Weißtannen zusammen mit Fichten, Buchen und Zerreichen. Für Ihre Orientierung unterscheiden sich damit die naturkundlichen Wege im Gebiet von den Waldlandschaften, die in der Umgebung beschrieben sind.

Ein eigener geologischer Bezugspunkt ist das Geosit „faglie trascorrenti di Pescopennataro“. Es umfasst sichtbare Beispiele von Blattverschiebungsstörungen entlang der Felswände im westlichen Teil des bebauten Gebiets. Zusammen mit den Wäldern und naturkundlichen Wegen ergibt sich so ein Naturthema, das sowohl die Vegetation als auch die geologischen Formen einbezieht.

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Wege und Aktivitäten im Freien

Der historische Tratturo „Ateleta-Biferno“ durchquert das Gebiet von Pescopennataro und steht für die pastorale Geschichte der Route. Im Pinienwald Bosco dell’Impero führt der Parco di Pinocchio an einem Weg mit Skulpturen vorbei, die Szenen aus dem Leben von Pinocchio darstellen. Im Parco La Mandra befindet sich außerdem ein Radweg.

Der Weg S2 La Morgia–Abeti Soprani ist 3,1 Kilometer lang, hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad und kann zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd begangen beziehungsweise befahren werden. An den Kalksteinwänden von Pescopennataro gibt es überwiegend Einseillängen-Kletterrouten mit Schwierigkeitsgraden von 4 bis 7. Beim S2 geben Länge, Schwierigkeitsgrad und mögliche Fortbewegungsarten Orientierung; beim Klettern sind das Einseillängen-Format und die Grade die maßgeblichen Vergleichspunkte. Prüfen Sie die Routendaten vor der Nutzung vor Ort.

In der Umgebung von Pescopennataro gibt es Langlaufloipen in den Ortsteilen La Pescara und La Gallina; ein Teil der Loipen befindet sich in La Pescara. Damit ergänzen sie die unterschiedlichen Weg- und Kletteroptionen um eine weitere Aktivitätsform.

Die Sorgenti del Rio Verde

Die Sorgenti del Rio Verde liegen unweit des Ortszentrums. Dort gibt es oligomineralisches Wasser, einen ausgestatteten Picknickbereich sowie einen Verpflegungspunkt. Da sich Besuchereinrichtungen ändern können, prüfen Sie Picknickbereich und Verpflegungspunkt vor Ihrem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Miranda, Roccasicura, Castel del Giudice, Castelpetroso, Santa Maria del Molise, Chiauci, Rionero Sannitico, Vastogirardi

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Isernia.

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