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Taino: Parkkunst, Geschichte und Wanderwege

Unterkünfte in Taino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Taino verbindet eine zentrale öffentliche Parkanlage mit historischen Sakralbauten und Wegen durch Wald und Kulturlandschaft. Wenn Sie ein Hotel in Taino suchen, geben Parkgestaltung, Kulturerbe und Wanderwege verschiedene Anhaltspunkte für die Wahl des Reiseziels. Die Sehenswürdigkeiten und Routen setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: von einem künstlerisch gestalteten Park über Zeugnisse der Ortsgeschichte bis zu Wegen durch Wälder, Terrassen und Weinberge.

Parkgestaltung und Lichtphänomene

Der Parco di Taino liegt im Zentrum des Ortes und ist eine öffentliche Parkanlage. Giò Pomodoro gestaltete ihn zwischen 1981 und 1991. Von dort bietet sich ein Blick auf den Lago Maggiore und den Monte Rosa. Park und Aussicht geben dem Besuch zwei verschiedene Bezugspunkte: die Gestaltung eines öffentlichen Ortes und den Blick auf die benannten Landschaftsmerkmale.

Beim Luogo dei quattro punti cardinali spielt der Lauf des Sonnenlichts eine wichtige Rolle. Am 21. Juni fällt es durch einen Schlitz im zentralen hohen Pfeiler und projiziert Licht auf den gefallenen Pfeiler. Die Schattenspiele zeigen außerdem die Wintersonnenwende sowie die Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleichen an. So verbindet das Werk einen konkret genannten Kalendertag mit jahreszeitlichen Markierungen. Wer sich für Kunst mit einem Bezug zu Sonne und Schatten interessiert, kann diese beiden Aspekte getrennt betrachten.

Ortsgeschichte und sakrale Bauten

Das Museo di Taino zeigt in drei Vitrinen Dokumente, Fotos und Werkzeuge zu früheren Berufen: Schreiner, Schuster, Steinmetz und Schneider. Die unterschiedlichen Gegenstände geben den Tätigkeiten konkrete Anknüpfungspunkte. Auch der Name der Pfarrkirche Santo Stefano Protomartire ist eng mit dem Ort verbunden: Sie wird „il dumin“ genannt.

In Cheglio steht das Oratorio di S. Giovanni Battista, eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, die nach den von S. Carlo Borromeo festgelegten Vorgaben errichtet wurde. Im Oratorio befindet sich außerdem ein großes Gemälde der Enthauptung Johannes des Täufers. Der Kunstkritiker Giovanni Testori schrieb es 1992 dem Maler G.B. Crespi, genannt Il Cerano, zu. Die Cappelletta dei Santi Cosma e Damiano in Cheglio bietet einen anderen historischen Ansatzpunkt: Sie wurde im 9. Jahrhundert errichtet und bewahrt Reste von Fresken aus der syrischen Schule. Bauzeit und Freskenreste unterscheiden die Geschichte dieser Kapelle von der des Oratorio.

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Wanderwege durch Wald und Kulturlandschaft

Der Anello delle Castagne verläuft zwischen Sesto Calende und Taino größtenteils auf Wegen durch Wälder im Parco del Ticino. Dort wachsen Eichen, Kastanien, Hainbuchen und Waldkiefern. Für den Rundweg sind 13 Kilometer, eine Dauer von 3 Stunden und 30 Minuten sowie ein mittlerer Schwierigkeitsgrad angegeben. Da sich Routenspezifikationen bei Änderungen in der Wegepflege verändern können, prüfen Sie die Angaben vor Ihrer Tour.

Der Sentiero del Verbano führt in Taino zu alten landwirtschaftlichen Terrassen, Weinbergen und Kastanienwäldern. Damit stehen unterschiedliche Landschaftsbilder nebeneinander: Der Anello delle Castagne ist vor allem durch Waldwege geprägt, während der Sentiero del Verbano auch die landwirtschaftlichen Terrassen und Weinberge erschließt.

Ein weiterer Rundweg trägt den Namen Anello Sesto Calende – Taino – Lisanza – Sesto Calende. Er führt an einem ehemaligen Pulvermagazin vorbei, dessen Explosion in den 1930er-Jahren 35 Arbeiterinnen und Arbeitern, überwiegend Frauen, das Leben kostete. Dieser historische Bezug unterscheidet die Route von einer Wanderung, bei der allein die Landschaft im Mittelpunkt steht.

Weitere Reiseziele entdecken: Tronzano Lago Maggiore, Varese, Tornavento, Monvalle, Ispra, Cocquio-Trevisago, Comerio, Porto Ceresio.

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