Dumenza entdecken: Kirchen, Fresken und Monte Lema
Unterkünfte in Dumenza
Dumenza bietet für einen Aufenthalt mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: Kirchen mit verschiedenen Bauformen und Ausstattungen, die Fresken des Borgo dipinto di Runo sowie Naturziele wie Monte Lema und die Kaskaden des Rio Colmegnino.
Kirchen: Bauformen, Geschichte und Ausstattung
Zwei unterschiedliche Raumprofile zeigen die „Chiesa dell’Immacolata“ und die „Chiesa di Santa Elisabetta“: Beide haben einen rechteckigen Grundriss und ein einschiffiges Langhaus. Zur Immacolata gehören eine halbrunde Apsis und ein kurzer Glockengiebel, während Santa Elisabetta ein tiefes, apsidiales Presbyterium besitzt. Die gemeinsamen Grundformen und die jeweils anders beschriebenen Abschlüsse bieten einen konkreten Vergleich der Architektur.
Auch die zeitliche Einordnung unterscheidet die Kirchen: Die erste Gründung der „Chiesa di San Giorgio“ geht auf das 12. Jahrhundert zurück; die „Chiesa dei Santi Nazaro e Celso“ wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert gegründet. Bei Santi Nazaro e Celso kommt zur historischen Einordnung eine reich dekorierte Innenausstattung mit barocken Stuckarbeiten und rosafarbenem Putz. Im „Santuario della Beata Vergine“ in Trezzo prägen polychromer Marmor, aufwendige Stuckarbeiten und Andachtsfresken die Innenräume. Das Santuario war die Kirche eines Benediktinerinnenklosters und ist über eine Treppe mit Kapellen des Kreuzwegs erreichbar.
Fresken im Borgo dipinto di Runo
Im „Borgo dipinto di Runo“ stehen Wandbilder im Mittelpunkt, deren Themen das Leben im Val Dumentina, seine Landschaften, die frühere Alltagsarbeit und die Menschen vor Ort umfassen. Damit verbindet sich die Darstellung der Natur mit Motiven aus dem menschlichen Alltag. Das Projekt „Runo per l’affresco“ wurde von Einwohnern Runo initiiert und zog zahlreiche Künstler an. Die Fresken und ihre Entstehung geben dem Ort einen eigenen kulturellen Schwerpunkt neben den Kirchen und ihren Bauformen.
Monte Lema und die Landschaft
Der Monte Lema überragt Dumenza im Nordosten und ist mit 1.624 Metern der höchste panoramische Gipfel des Luinese. Auf seinem Gipfel befindet sich eine Aussichtsterrasse mit Blick auf den Lago Maggiore und das Val Dumentina. Der Gipfel ist von Dumenza aus in etwa 30 Minuten erreichbar. Diese Zeitangabe ist eine ungefähre Orientierung, denn die Bedingungen der Route können variieren. Der Monte Lema dient außerdem als Startpunkt für Drachenflieger und Gleitschirmflieger; Aussicht und Flugsport sind damit zwei unterschiedliche Aspekte dieses Berges.
Naturlehrpfade und Kaskaden
Die Naturlehrpfade rund um Dumenza können Sie zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike nutzen. Für die Planung Ihrer Zeit im Freien ist damit auch die gewünschte Fortbewegungsart ein konkreter Gesichtspunkt. Ein anderes Naturmotiv bieten die Kaskaden des Rio Colmegnino: Bei Hochwasser sind sie besonders eindrucksvoll. Außerdem befindet sich dort die alte Molino dei Santi. Der Wasserstand prägt also ausdrücklich den Eindruck der Kaskaden, während die alte Mühle einen weiteren benannten Bezugspunkt am selben Ort bildet.
Für die Wahl zwischen diesen Zielen unterscheiden sich die Schwerpunkte: Am Monte Lema stehen Gipfelblick und Flugsport-Startpunkt im Vordergrund, auf den Naturlehrpfaden die verschiedenen Fortbewegungsarten und am Rio Colmegnino die Kaskaden bei Hochwasser. So können Sie danach entscheiden, ob Sie Aussicht, Bewegung oder ein vom Wasserstand geprägtes Landschaftsmotiv in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten.
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