Zum Inhalt

Gorgonzola: Kirchen, Residenzen und Naviglio Martesana

Unterkünfte in Gorgonzola

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wenn Sie ein Hotel in Gorgonzola suchen, können Baugeschichte, der Naviglio Martesana und die lokale Käsetradition unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Reiseplanung geben. Der Ort verbindet benannte Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten mit einem historischen Kern und Routen, die Gorgonzola als Station oder Ziel aufführen. Überlegen Sie, welche dieser Themen Sie während Ihres Aufenthalts näher kennenlernen möchten.

Kirchen, Baugeschichte und historischer Kern

Ein wichtiger zeitlicher Bezugspunkt ist die heutige Chiesa SS. MM. Protaso e Gervaso. Simone Cantoni entwarf die Kirche; die Arbeiten begannen am 1. Juni 1806, fertiggestellt und geweiht wurde sie am 22. Oktober 1820. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Im Inneren gehören 44 korinthische Säulen zum Bau: 40 sind an die Wände angelehnt, während vier freistehende Säulen den Chor tragen. Die Zahlen beschreiben also nicht nur die Ausstattung, sondern auch zwei unterschiedliche Anordnungen und Funktionen.

Im Antico Borgo di Gorgonzola befinden sich innerhalb eines Umkreises von etwa 100 Metern mehr als zehn Kulturgüter im Sinne des italienischen Gesetzes über Kultur- und Landschaftsgüter. Ein weiteres markantes Bauwerk ist die Torre degli Arrigoni an der Piazza Garibaldi: Der vierstöckige Turm besteht aus Flusskieseln mit dazwischenliegenden Ziegelschichten. Zum religiösen Erbe zählt außerdem das Santuario della Madonna dell’Aiuto. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts ist es unter diesem Namen bekannt, der sich aus der wachsenden Verehrung einer Reproduktion des wundertätigen Bildes der Madonna von Bobbio entwickelte.

Auch die Geschichte der Serbelloni ist an mehreren Orten präsent. Das Mausoleo Serbelloni wurde 1775 als Grabstätte für die Familie begonnen. Die Villa Serbelloni Busca ist eine historische Landsitzresidenz, die südlich des Naviglio Martesana einen bedeutenden Teil des Stadtgefüges einnimmt. Diese Bauwerke bieten unterschiedliche zeitliche und architektonische Bezugspunkte, ohne dass sie dasselbe Kapitel der Ortsgeschichte erzählen.

Residenzen und Grün am Naviglio Martesana

Ca’ Busca, auch Palazzo Serbelloni genannt, ist durch eine charakteristische Holzbrücke mit einem Gebäude am gegenüberliegenden Ufer des Naviglio verbunden. Der Garten von Ca’ Busca ist heute ein öffentlicher Park; dort befindet sich ein vom Martesana gespeistes Rundbecken. So stehen bei diesem Ort die Verbindung über den Kanal und ein konkretes Gartenelement nebeneinander. Der Palazzo Freganeschi-Pirola ergänzt das Bild der historischen Residenzen: Die bedeutende Residenz aus dem 18. Jahrhundert liegt an der Piazza della Repubblica und hat eine Anlegestelle am Naviglio Martesana.

Für einen Besuch des Parco ansa del naviglio gibt es zwei beschriebene Fußzugänge: über die Alzaia Martesana von der Via Parini sowie über die Corte dei Lantieri vom Vicolo Corridoni aus. Diese Angaben geben Ihnen zwei benannte Ausgangspunkte für die Orientierung. Eine andere Perspektive auf das Umfeld des Kanals bietet die Villa Serbelloni Busca südlich davon; sie ist als historische Landsitzresidenz Teil des Stadtgefüges.

Anzeige

Gorgonzola-Käse und literarische Bezüge

Der Ortsname ist auch mit dem Gorgonzola-Käse verbunden. Der Käse soll seinen Ursprung in der gleichnamigen Ortschaft vor den Toren Mailands um das Jahr 879 haben. Diese Herkunft ist eine überlieferte Zuschreibung. Als DOP-Produkt wurde Gorgonzola am 12. Juni 1996 durch die Verordnung (EG) Nr. 1107/96 von der Europäischen Union anerkannt und registriert. Die beiden Jahresangaben stehen für unterschiedliche Aspekte: die traditionelle Ursprungserzählung und die spätere Anerkennung als geschütztes Produkt.

Ein weiterer kultureller Bezug führt zur Literatur: Gorgonzola wird in Alessandro Manzonis „I promessi sposi“ erwähnt. Zusammen mit den Bauwerken und dem Käse ergibt sich so ein Ortsbild, das sich nicht auf ein einzelnes Thema beschränkt.

Routen und Orientierung

Für Reisende, die Gorgonzola mit einer Route verbinden möchten, sind zwei unterschiedliche Nennungen relevant. Der Mulino Vecchio ist eine benannte Station der Fahrradtour „Giro degli 8 Mulini“, die aus acht Etappen besteht. Daneben führt das Ecomuseo Martesana eine Route mit dem Titel „PERCORSO 4 – Gorgonzola – Gessate“. Nur beim Giro degli 8 Mulini ist die Fahrradtour ausdrücklich Teil der Angabe; die Ecomuseo-Route ist hier durch ihren Namen und ihre Zielorte gekennzeichnet. So können Sie die beiden Routen nach den Informationen unterscheiden, die zu ihrer jeweiligen Bezeichnung gehören.

Für die Planung Ihres Aufenthalts können Sie diese Schwerpunkte einzeln setzen oder miteinander verbinden: etwa die Sakralbauten und Residenzen, die Bezüge zum Naviglio Martesana oder die Route, die den Ort als Station nennt. Sakralbauten und Residenzen setzen einen kulturellen Schwerpunkt; die Bezüge zum Naviglio Martesana und die benannte Route ergänzen andere Perspektiven auf Gorgonzola.

Weitere Reiseziele entdecken: Assago, Moncucco, Cisliano, Cesano Maderno, Magenta, Baranzate, Vanzaghello, Cassina de’ Pecchi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mailand.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.