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Olginate: Natur am See, Radwege und Geschichte

Unterkünfte in Olginate

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Olginate verbindet den Lago di Olginate mit Radwegen und Bauwerken aus verschiedenen Epochen. Für die Wahl des Reiseziels stehen damit Natur, Bewegung und Geschichte als unterschiedliche Interessen nebeneinander. Wer ein Hotel in Olginate sucht, kann sich zunächst fragen, welcher dieser Schwerpunkte den Aufenthalt prägen soll.

Seeufer und geschützte Landschaft

Der Lago di Olginate ist ein flacher See, der vom Fluss Adda gebildet wurde. An seinen Ufern finden sich bedeutende Reste von Sumpfvegetation, Torfmooren und kleinen Wäldern. Das Schutzgebiet des Lago di Olginate umfasst 78 Hektar und liegt vollständig im Parco Adda Nord. So steht in Olginate ein konkretes Landschaftsthema neben den historischen Bauwerken.

Radwege und unterschiedliche Merkmale

Der Lungolago di Olginate ist Teil des Anello dei Laghi, eines Radwegs, der den Lago di Olginate mit dem Lago di Garlate verbindet. Die Ciclabile dei laghi di Garlate e Olginate führt am rechten Ufer durch Olginate. Sie ist flach und zugänglich und eignet sich für ruhige Spaziergänge, entspannte Radtouren und Ausflüge mit dem Kinderwagen.

Die Routen lassen sich anhand unterschiedlicher Merkmale einordnen: Beim Anello dei Laghi steht die Verbindung der beiden Seen im Mittelpunkt, bei der Ciclabile sind außerdem Streckencharakter und mögliche Nutzungen benannt. Wenn Sie Ihre Zeit für eine bestimmte Art der Tour planen, können Sie diese Angaben mit Ihren Interessen abgleichen, ohne die beiden Routen zu einer einzigen zusammenzufassen.

Baugeschichte am Ufer der Adda

Villa Sirtori liegt am Adda-Ufer. Einst war sie ein befestigtes Haus, das im Auftrag des Wollhändlers Galeazzo Crotti direkt am Flussufer errichtet wurde. Der Turm stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Heute beherbergt die Villa vier Ausstellungssäle; Ausstellungsbesuche sind gesondert organisiert. Der Parco di Villa Sirtori liegt an der Promenade entlang der Adda.

Eine weitere historische Station ist der Arco romano im Park der Villa Carmen. Das Bauwerk ist mittelalterlich und wurde im Laufe der Zeit verändert. Es entstand auf den Resten einer römischen Brücke aus dem 3. Jahrhundert, die im 6. Jahrhundert zerstört wurde. Der Arco ist nicht direkt zugänglich, aber vom Lungolago martiri della Libertà aus sichtbar. Die Baugeschichte führt hier von der römischen Brücke über ihre Zerstörung bis zum mittelalterlichen, später veränderten Bauwerk.

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Kirchen und Zeugnisse verschiedener Epochen

Die Chiesa di San Rocco ist eine barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde als Sitz der Bruderschaft des Heiligen Rosenkranzes und des Heiligen Kreuzes errichtet. In der Kirche befinden sich Kunstwerke, darunter Werke des Malers Beghè.

Die Chiesa e convento di Santa Maria La Vite wurde vermutlich innerhalb einer befestigten Anlage als Zufluchts- und Gebetsort für die Bevölkerung errichtet. Im Inneren wurden Fresken aus dem 15. Jahrhundert entdeckt.

Auch die Chiesa parrocchiale di Sant'Agnese gehört zu den historischen Bauwerken Olginates: Sie beherbergt eine Serassi-Orgel aus dem Jahr 1803. Die Corte di Sant'Ambrogio, auch Castello di Capiate genannt, war im frühen Mittelalter Sitz der Macht. Zusammen zeigen diese Orte unterschiedliche Aspekte der Bau- und Kirchengeschichte, von einem barocken Kirchenbau bis zu einem frühmittelalterlichen Machtzentrum.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lecco.

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