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Arlate: Klostergeschichte, Kirchenkunst und Routen

Unterkünfte in Arlate

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Arlate verbindet klösterliche Vergangenheit, Kirchenkunst und mehrere Routen mit eigenen Zielen und Verläufen. Wenn Sie ein Hotel in Arlate suchen, können Sie den Aufenthalt zunächst nach Ihrem Schwerpunkt ausrichten: Die ehemalige Klosteranlage und das Fresko sprechen für einen kulturhistorischen Blick; die benannten Wege eröffnen einen Zugang über Etappen, Flussufer und Ortsziele. Die folgenden Unterschiede helfen, passende Themen für die Reise zu gewichten, ohne die verschiedenen Routen miteinander zu verwechseln.

Klostergeschichte und Kirchenkunst

Das ehemalige Cluniazenserkloster von Arlate hatte eine angeschlossene Kapelle, die heute den Santi Gottardo e Colombano geweiht ist. In der zentralen Apsis der Kirche der Santi Gottardo e Colombano ist ein Teil eines spätromanischen Freskos mit Christus Pantokrator erhalten; das Werk wird auf das 13. Jahrhundert datiert. Die Kirche der Santi Colombano e Gottardo ist romanisch und wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Dadurch lassen sich die Bauzeit der Kirche und die Datierung des erhaltenen Freskofragments zeitlich unterscheiden. Für kunsthistorisch Interessierte ergibt sich ein konkreter Vergleich zwischen romanischer Architektur und spätromanischer Malerei.

Auch das Monastero di San Colombano di Arlate in Calco gehört zu den zehn lombardischen Stätten, die den Itinerario cluniacense lombardo entwickeln. Diese Zugehörigkeit stellt die örtliche Klostergeschichte in einen lombardischen Zusammenhang und ergänzt den Blick auf Kapelle und Fresko um das cluniacensische Itinerar.

Ortsgeschichte an der Salita del Monte

Ein anderer Zugang zur Geschichte ist die Salita del Monte. Die alte, steile Verbindungsstraße führt zwischen Arlate und den Orten Cassina und Sartirana sowie den verstreuten Ortsteilen von Calco Superiore: Caviggiolo, Grugnana, Roncaccio und Vescogna. Im April 1799 waren sowohl die Salita del Monte als auch die Ebene von Grugnana Schauplatz von Gefechten zwischen österreichisch-russischen und französischen Truppen.

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Routen mit unterschiedlichen Zielen

Bei den Routen lohnt es sich, Ziele und Verlauf auseinanderzuhalten. Die achte Etappe des Cammino di San Colombano führt von Calco (Arlate) nach Vaprio d’Adda, ist 23,3 km lang und verläuft auf dem Adda-Radweg am rechten Flussufer in Richtung Vaprio d’Adda. Eine andere Linie setzt an der Fähre von Imbersago an: Das Itinerar des Parco Adda Nord beginnt dort und führt zur romanischen Kirche der Santi Colombano e Gottardo in Arlate, die im 11. Jahrhundert errichtet wurde. Die Fähre wurde nach Zeichnungen Leonardo Da Vincis entworfen. Die Route „Da Montevecchia a Imbersago“ führt bei Arlate durch das Adda-Tal hinab. „Natura e arte tra Villa d’Adda, Imbersago, Merate e Calco“ endet in Calco mit Villa Calchi, einem Adelssitz mit Fresken leonardesker Prägung, und der Kirche der Santi Colombano e Gottardo in Arlate. So reichen die möglichen thematischen Anknüpfungen von einer Etappe am Flussufer mit angegebener Länge bis zu einer Kirche als Wegziel oder zu einer Kombination von Villa und Kirche am Routenende.

Weitere Reiseziele entdecken: Bellano, Introbio, Introzzo, Annone Di Brianza, Olgiasca, Gisazio, Calco, Onno.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lecco.

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