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Cremia: Wege, Windsurfen und Kirchen

Unterkünfte in Cremia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cremia verbindet Wanderwege, Wassersport und ein vielschichtiges kirchliches Erbe. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, diese Themen zu unterscheiden: Die Wege haben verschiedene Landschaftsmerkmale, die Kirchen unterschiedliche Bau- und Ortsgeschichten.

Wege zwischen Aussicht, Wald und Strand

Wenn Sie besonders die Aussicht über den See suchen, führt die Via dei Monti Lariani zur Kapelle San Domenico auf 1115 Metern; von dort bietet sich ein aussichtsreicher Blick über den See. Einen anderen Verlauf hat der Wanderweg Itinerario n. 4: Er führt vom Ortsteil San Vito über Vignola nach Vezzedo und anschließend durch einen Kastanienwald. Häufig begrenzen Trockenmauern den Weg. Prüfen Sie vor einer Wanderung die aktuellen Wegbedingungen. Die Rad- und Fußroute zwischen Cremia und Musso verläuft an kleinen Stränden vorbei, an denen man zum Spielen oder Baden anhalten kann. Historische Maultierpfade aus römischer Zeit verbinden die Ortsteile von Cremia; darunter ist ein Weg, der Vezzedo und Motto auf halber Hanghöhe verbindet.

Windsurfen und Strand in San Vito

Günstige Windverhältnisse begünstigen in Cremia das Windsurfen. Am Strand von San Vito können Sie sich sonnen und Wassersport betreiben. Das konkrete Angebot am Strand kann saisonal variieren. Wenn ein bestimmter Strandbesuch für Ihren Aufenthalt wichtig ist, erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Möglichkeiten.

Kirchen und Ortsgeschichte

Die Kirche San Vito liegt im Ortsteil San Vito von Cremia, nahe dem See, und ist den Heiligen Vitus und Modestus geweiht. Ihr Ursprung ist romanisch; im 15. Jahrhundert wurde sie umgebaut. Sie besitzt zwei Glockentürme: Der leicht geneigte Turm ist romanisch, ein größerer wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert hinzugefügt. Neben der Kirche gefundene römische Fragmente lassen auf eine antike Nekropole schließen.

In der Kirche San Michele befindet sich auf dem Hauptaltar ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert von Veronese. Es zeigt den Erzengel Michael beim Durchbohren Luzifers. 1551 wurde San Michele zur Pfarrkirche von Cremia und löste San Vito in dieser Funktion ab. An der Casa parrocchiale bei der Kirche San Michele sind Spuren des ehemaligen Klosters der Umiliatinnen erhalten. San Vito steht damit für romanische Baugeschichte und archäologische Hinweise, San Michele für das Altarbild, den Pfarrwechsel und die Klosterspuren.

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Felsaufschlüsse und Felsritzungen

Das Gebiet Dosso Rezzonico-Cremia erstreckt sich über zusammenhängende Gebiete zweier Gemeinden. Dort gibt es walrückenförmige Felsaufschlüsse mit Felsritzungen.

Anreise mit dem Bus

Cremia ist mit der Buslinie C10 erreichbar; die Haltestelle befindet sich in San Vito. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan.

Weitere Reiseziele entdecken: Cantù, Carugo, Cernobbio, Novedrate, Lurago Marinone, Griante, Blevio, Carimate.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Como.

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