Siviano entdecken
Unterkünfte in Siviano
Siviano verbindet ein vom Netzhandwerk geprägtes Thema mit markanten historischen Bauwerken und einer terrassierten Hanglandschaft. Das Museo della Rete, der mittelalterliche Martinengo-Turm und der Straßenzug des historischen Zentrums setzen unterschiedliche Akzente. Auch der kleine Hafen und die beschriebenen Wege geben dem Ort mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.
Netztradition am Porto di Siviano
Das Museo della Rete ist in der Netzfabrik La Rete Srl am Porto di Siviano untergebracht. Sie ist die älteste noch betriebene Fabrik auf Monte Isola. Zum Museum gehört auch ein typisches Fischerboot des Typs naèt. Damit reicht der Blick im Museum vom Thema der Netze bis zu einem konkreten Boot aus der Fischerei.
Der Traditionsrundweg greift die Netztradition an zwei Stationen auf. In Siviano erzählt die Tafel Nummer 3 eine Legende über die Netze der Insel; außerdem führt der Rundweg zum Porto di Siviano. Dort befinden sich die größte Netzfabrik der Insel und eine der wenigen noch erhaltenen Netzfabriken. Die Station im Ort bietet eine erzählte Tradition, der Hafen ein Bild von der Bedeutung des Netzgewerbes.
Turm, Kirche und historisches Zentrum
Der mittelalterliche Martinengo-Turm dominiert Siviano und prägt so das Ortsbild. Die Pfarrkirche Chiesa dei Santi Faustino e Giovita hat eine eigene Baugeschichte: Sie wurde im 16. Jahrhundert errichtet und am selben Ort zwischen 1735 und 1754 wiederaufgebaut. Die beiden Daten markieren die Errichtung und den späteren Wiederaufbau der Kirche.
Das historische Zentrum ist von einer langen, weitgehend geradlinigen Hauptstraße geprägt, an der die ältesten Häuser liegen. Zusammen mit dem dominierenden Turm und der Kirche ergibt sich ein Ortsbild mit unterschiedlichen Bezugspunkten: einem mittelalterlichen Bauwerk, einer Kirche mit mehreren Bauphasen und einem Straßenzug, der von den ältesten Häusern gesäumt wird.
Terrassenhang und Wege
Siviano erstreckt sich an einem nach Nordosten ausgerichteten, terrassierten Hang zwischen Weinreben und Olivenbäumen. Die Terrassen, Reben und Olivenbäume geben der Landschaft einen anderen Akzent als die Netzfabriken am Hafen: Hier prägen Hang und Anbau die Umgebung, dort steht das Netzhandwerk im Vordergrund.
Der kleine Hafen ist über einen vom Ort abzweigenden Weg in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.
Wandern und Mitmachen
Die Wanderroute von Siviano über Cure zum Santuario della Ceriola führt unter der Pfarrkirche hindurch. Ab Cure führt ein teils steiler Anstieg in 20 Minuten zum Santuario. Für Ihre Planung bezieht sich diese Zeit auf den Abschnitt ab Cure, nicht auf die gesamte Wanderroute.
Bei der Erfahrung „Andiamo in rete“ besuchen Sie zunächst ein Museum zur Geschichte der Netze und Verflechtungen des Gebiets; anschließend fertigen Sie ein Werkstück aus Schnur und Netz an. Das Museum kann vorübergehend geschlossen sein. Prüfen Sie deshalb vor der Reise, ob die Erfahrung verfügbar ist.
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