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Sotto Il Monte Giovanni Xxiii: Kirchen, Gedenkorte und Wege

Unterkünfte in Sotto Il Monte Giovanni Xxiii

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchenkunst, die Erinnerung an Papst Johannes XXIII. und Wege für Wanderer und Pilger geben Sotto Il Monte Giovanni Xxiii einen klaren kulturellen Schwerpunkt. Für Ihre Reiseplanung sind das unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Fresken und historische Bauwerke stehen für religiöse Kunst und Geschichte, die Erinnerungsorte setzen einen biografischen Akzent, während die Routen Bewegung im Freien ins Blickfeld rücken. So können Sie nach dem Thema wählen, das Ihrem Aufenthalt am meisten Gewicht geben soll.

Kirchen und historische Bauwerke

Die Abbazia di S. Egidio verbindet eine frühe Gründungsgeschichte mit einem klaren Bildmotiv. Der bergamaskische Adlige Alberto da Prezzate gründete die Abtei im Jahr 1080. In der Apsiskalotte befinden sich Renaissance-Fresken; im Zentrum ist Christus Pantokrator in einer Mandorla dargestellt. Die Kalotte ist die gewölbte Decke im Apsisbereich und rückt den zentralen Bildaufbau in den Blick. Für die kunstgeschichtliche Einordnung sind hier zwei Ebenen interessant: das Gründungsdatum der Abtei und die Renaissance-Darstellung in der Apsis. Das zentrale Motiv lenkt die Aufmerksamkeit auf ein konkretes Detail des Bildprogramms.

Bei der Chiesa di Santa Maria in Brusicco stehen Bauzeit und Lebensgeschichte nebeneinander. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1450; Angelo Giuseppe Roncalli wurde dort am 25. November 1881 getauft. Diese Daten bezeichnen unterschiedliche Ereignisse: 1450 ordnet das Kirchengebäude zeitlich ein, während 1881 das Taufereignis Roncallis datiert. Im Ortsteil Canève liegt zudem das Santuario della Madonna delle Caneve, erbaut 1727. Über dem Altar befindet sich dort ein altes, wiederentdecktes Fresko. So unterscheiden sich die beiden Kirchenstationen durch ihre Zeitangaben und Schwerpunkte: In Brusicco ist die Taufe ein biografischer Bezug, im Santuario das Fresko am Altar.

Ein weiterer Blick in die Baugeschichte führt zur Torre di San Giovanni. Am Standort stand im Jahr 964 eine Befestigungsanlage, die später in einen Glockenturm umgewandelt wurde. Der quadratische Turm ist 17 Meter hoch und ein bemerkenswertes Beispiel romanischer Kunst. Die Zeitangaben markieren verschiedene Vorgänge: 964 bezeichnet die Befestigungsanlage am Turmstandort, 1080 die Gründung der Abbazia di S. Egidio.

Erinnerungsorte und Pilgerorientierung

Die Casa Natale ist derzeit ein Museum, das dem Andenken an Papst Roncalli gewidmet ist; betreut wird sie von den Patres des PIME. Camaitino gilt als das erste Haus von Papst Roncalli. Der Komplex beherbergt außerdem eine Casa delle Memorie, die Papst Johannes XXIII. gewidmet ist. Die beiden Orte haben damit unterschiedliche Bezugspunkte: Bei der Casa Natale stehen Museum und Betreuung im Vordergrund, bei Camaitino die Einordnung als erstes Haus und die Casa delle Memorie.

Das PIME-Seminar ist derzeit ein Ort für Exerzitien und Gebet für Gruppen aus Italien und dem Ausland. Wenn Sie einen Gruppenbesuch planen, stimmen Sie die Arrangements vorab ab.

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Die Casa del Pellegrino verfügt über eine große Empfangshalle und zwei Videoräume, in denen ein kurzer Einführungsfilm zur Pilgerreise gezeigt werden kann. Das Sekretariat hilft bei der Organisation von Besuchswegen und erstellt maßgeschneiderte Angebote für Pfarreien, Reiseveranstalter und Gruppen. Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören, stimmen Sie die Planung am besten vorab mit dem Sekretariat ab.

Garten, Wege und Landschaft

Der Giardino della Pace ist ein Ort der Besinnung, des Verweilens und der Vorbereitung auf die Begegnung mit der Krypta Obedentia et Pax. Auch die Statue des heiligen Johannes XXIII. empfängt die Pilger. Ein Rundweg im Garten führt bis zum neuen Eingang der Krypta. Hier stehen der Gedanke des Innehaltens und eine konkrete Wegführung zur Krypta nebeneinander.

Die Via Giovannea hat einen anderen Verlauf: Ihre Strecke führt von Sotto il Monte über Celana bis San Gregorio und wurde für Wanderer und Pilger wiederhergestellt und instand gesetzt. Rot-weiße Wegzeichen mit der Bezeichnung JXXIII und einer Darstellung des Papstes markieren die Route. Der Rundweg im Giardino führt bis zum Kryptaeingang; die Via Giovannea verläuft über die genannten Streckenorte.

Auf dem Monte Canto gibt es Wander- und Radrouten, die durch Kastanienwälder und Weinberge führen. Wenn Sie zwischen den Wegangeboten abwägen, stehen hier die Wahl zwischen Wandern und Radfahren sowie der Verlauf durch Wald und Weinberge im Vordergrund. Das unterscheidet sich von den Wegzeichen JXXIII und den Streckenorten der Via Giovannea.

Weitere Reiseziele entdecken: Monasterolo del Castello, Piazza Brembana, Clanezzo, Entratico, Pumenengo, Calcinate, Capriate San Gervasio, Vigolo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bergamo.

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