Mentana zwischen Geschichte und Natur
Unterkünfte in Mentana
Mentana vereint Erinnerungsorte zur italienischen Geschichte, archäologische Spuren, Wege im Naturschutzgebiet und eine eigenständige Esskultur. Für die Planung Ihres Aufenthalts können Sie historische Themen und Zeit im Freien als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten: Das MuGA richtet den Blick auf das Risorgimento und die Schlacht von Mentana, während Wege, Gärten und Sammlungen weitere Akzente setzen. Auch die typische ciammella a cancellu gehört zu den lokalen Besonderheiten.
Geschichte und Sammlungen
Das MuGA – Museo Garibaldino zeigt historische Erinnerungsstücke, Waffen, Uniformen, Briefe und Fahnen zur Schlacht von Mentana am 3. November 1867. Das Museum wurde gegründet, um die Erinnerung an das Risorgimento und die dazugehörigen Erinnerungsstücke zu bewahren. So treffen der Bezug zu einem konkreten Ereignis und der größere historische Rahmen des Risorgimento in einem Haus zusammen.
Der Palazzo Crescenzio wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert über den Überresten einer älteren Militärfestung errichtet. Seine heutige Gestalt stammt aus dem Zeitraum vom 16. bis zum 17. Jahrhundert. Ursprung und heutige Form bezeichnen also unterschiedliche Zeitstufen. Im historischen Zentrum von Mentana befindet sich außerdem die Gemeindebibliothek im Palazzo Crescenzio.
Das MuCaM bietet eine kartierte Route durch das historische Zentrum von Mentana, auf der Besucher antike Marmorteile aus Nomentum sehen können. Anders als bei einer einzelnen Sammlung ist der Kulturbezug hier als Weg durch den Ortskern angelegt.
Das Museo delle Maschere Teatrali e dei Burattini befindet sich in einem Raum des Palazzo Borghese in Mentana. Es umfasst Hunderte von Masken des Meisters Giancarlo Santelli, darunter insbesondere Ledermasken für bedeutende Aufführungen des griechischen und römischen Theaters sowie der Commedia dell’Arte. Zum Museum gehört außerdem ein eigenes Puppentheater.
Antike Spuren und Wege im Grünen
Unter dem Parco dei Cinque Pini befinden sich bedeutende archäologische Überreste des antiken Nomentum. Im Park ist die römische Zisterne „La Torretta“ aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. erhalten. Damit begegnen Ihnen hier zwei unterschiedliche Formen antiker Spuren: eine erhaltene Zisterne und Überreste des antiken Nomentum unter dem Park.
Das Regionale Naturschutzgebiet Macchia di Gattaceca e Macchia del Barco erstreckt sich über Mentana, Monterotondo und Sant’Angelo Romano. Der blaue CAI-Weg 438 beginnt am Eingang des Schutzgebiets an der Via Basento in Mentana und folgt weißen und roten Wegmarkierungen. Er ist 2,6 Kilometer lang, dauert etwa 40 Minuten und hat den Schwierigkeitsgrad mittel/leicht. Der Weg 438 ist damit eine einzelne, konkret bezifferte Option innerhalb eines verbundenen Netzes: Die CAI-Wege 437, 438 und 439 lassen sich zu Fuß und mit gewissen Schwierigkeiten auch mit dem Fahrrad nutzen.
Der Parco della Rimembranza umfasst einen 3.000 Quadratmeter großen Garten mit Rasenflächen und jahrhundertealten Pinien. Zusammen mit dem Schutzgebiet zeigt er zwei unterschiedliche grüne Akzente: einen beschriebenen Garten und ein Gebiet mit verbundenen CAI-Wegen.
Eine typische Spezialität aus Mentana
Die für Mentana typische ciammella a cancellu ist ein salziger Anisring aus Mehl und nativem Olivenöl extra Sabina DOP. Ihre Zutaten und die herzhafte Form machen sie zu einer konkreten kulinarischen Besonderheit neben den historischen Sammlungen und den Wegen im Schutzgebiet. Wenn Sie ein Hotel in Mentana suchen, können Sie den gewünschten Schwerpunkt Ihres Aufenthalts – Geschichte, Zeit im Freien oder lokale Küche – als Ausgangspunkt für Ihre Reiseplanung nehmen.
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