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Roccantica: Revotano, Rosengarten und Geschichte

Unterkünfte in Roccantica

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Roccantica verbindet Karstlandschaft und Wanderwege mit Kirchen, Fresken und mittelalterlichen Traditionen. Der Revotano und der Rosengarten Vacunae Rosae stehen für die Landschaftsseite, die historischen Bauwerke für eine eigene kulturgeschichtliche Perspektive. Suchen Sie ein Hotel in Roccantica, können Sie zuerst überlegen, ob Naturwege, Baugeschichte oder lokale Fest- und Esskultur Ihren Aufenthalt prägen soll.

Doline, Rosengarten und Wege

Der Revotano ist eine Karstdoline nahe dem historischen Zentrum. Sie entstand, als ein durch unterirdische Wassererosion gebildeter Hohlraum unter seinem eigenen Gewicht kollabierte. Die Doline hat einen Durchmesser von etwa 250 Metern und ist 130 Meter tief. Ein Fußweg führt durch mediterrane Macchia zu dieser geologischen Formation.

Unterhalb der Einsiedelei San Leonardo steht auf dem Weg zum Revotano eine alte Wassermühle. Von ihr ist nur noch die äußere Struktur erhalten. Der Garten Vacunae Rosae in Roccantica setzt einen anderen Akzent: Auf zwei Hektar wachsen mehr als 5.500 verschiedene Rosen.

Der Cammino del Capraro ist ein alter Rundweg von Roccantica zur Schutzhütte Rifugio Cognolo. Er ist mit den Wegen transhumierender Hirten verbunden. Der Monte Pizzuto liegt im Gemeindegebiet von Roccantica. Von Fonte Regna führt ein Weg weiter zu Aussichtspunkten über das Sabina-Tal. So unterscheiden sich die beschriebenen Wege durch ihre Ziele und ihren Bezug zur Landschaft.

Kirchen, Türme und Fresken

Die Einsiedelei San Leonardo stammt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert und besteht aus zwei in den Fels gehauenen Räumen. Im historischen Zentrum steht ein quadratischer Wehrturm, der von drei Mauerringen umgeben ist. Die Kirche Santa Maria Assunta liegt im Herzen des historischen Zentrums. Sie besitzt ein einschiffiges Langhaus und eine Apsis mit halbkreisförmigem Abschluss.

Die Kirche Santa Maria Assunta in Cielo wurde 1740 über einer früheren Kirche errichtet. Die Kirche San Valentino wird bereits in einem Dokument aus dem Jahr 792 erwähnt; als gotische Kirche besitzt sie fünf Kapellen. Beide Bauwerke tragen auf unterschiedliche Weise zur langen Baugeschichte des Ortes bei.

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Santa Caterina ist mit Fresken geschmückt, die das Leben der heiligen Katharina von Alexandrien darstellen und 1430 von Pietro Coleberti geschaffen wurden. Der restaurierte Freskenzyklus zählt zu den kulturellen Besonderheiten der Sabina Tiberina. Auch der Burg-Kloster-Komplex der Klarissen hat einen historischen Bezug: Er wurde Mitte des 16. Jahrhunderts über den antiken Ruinen der Burg Ursino errichtet. Das Archivio Storico di Roccantica bewahrt zahlreiche Dokumente aus dem Mittelalter auf.

Handwerk, Fest und lokale Küche

Die Sartoria Medievale zeigt einige der mehr als 1.000 Kostüme der örtlichen mittelalterlichen Schneiderei. Sie wurden auf Grundlage sorgfältiger historischer Forschungen angefertigt. Medioevo in Festa wird als historisches Reenactment beschrieben, das jährlich Mitte August stattfindet und eine Parade mit mehr als 500 Personen in historischen Kostümen umfasst.

Beim Frittello Festival in Roccantica wird Blumenkohl in Sabina-DOP-Olivenöl extra vergine frittiert. Die Tradition besteht seit mehr als 50 Jahren und findet am Josefstag statt. Damit stehen neben den historischen Bauwerken auch Handwerk, Festkultur und ein konkreter lokaler Geschmack als eigene Themen für einen Aufenthalt in Roccantica.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rieti.

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