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Polla entdecken: Hotels für Ihren Aufenthalt

Unterkünfte in Polla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Polla eröffnet einen Zugang zu mehreren historischen Themen: einer antiken Inschrift, einer Ausstellung zur Kleidung und Bauwerken mit mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Bezügen. Ergänzt wird dieses Bild durch die Geschichte der Straßen, die mit dem Ort verbunden sind. Für Ihre Reiseplanung lassen sich damit unterschiedliche Schwerpunkte setzen – von römischen Verkehrsverbindungen bis zu lokalen Ausstellungs- und Sakralbauten.

Die Lapis Pollae und eine römische Verkehrsverbindung

Die Lapis Pollae, auch Elogium Pollae genannt, ist eine Marmorplatte aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Sie wurde im 17. Jahrhundert im Ortsteil San Pietro in der Gemeinde Polla in der Provinz Salerno gefunden. Die Angaben zu Entstehung und Fund verweisen auf unterschiedliche Zeitpunkte: Die Platte stammt aus der Antike, ihr Fund in San Pietro erfolgte viele Jahrhunderte später.

Die Lapis Pollae zählt zu den wichtigsten schriftlichen Zeugnissen für die Existenz einer bedeutenden zivilen, militärischen und kommerziellen Verkehrsverbindung in römischer Zeit. Ihre Einordnung umfasst damit mehr als militärische Bewegung: Auch zivile und kommerzielle Aspekte gehören zur Bedeutung der Verbindung. Wer sich für antike Inschriften interessiert, kann die Platte so mit einem größeren Thema verbinden – den unterschiedlichen Aufgaben römischer Verkehrswege.

Kleidung im Museo Civico „Insteia Polla“

Ein anderer Zugang führt über das Museo Civico „Insteia Polla“. Es beherbergt eine Dauerausstellung mit dem Titel „Rassegna permanente delle antiche vestiture pollesi“. Die Ausstellung ist nach Anlässen des Alltags gegliedert. Zu den Kategorien gehören Festkleidung, Alltagskleidung, Ritualkleidung und Trauerkleidung.

Die Gliederung lädt zum Vergleich ein: Sie stellt Kleidung nach ihrem jeweiligen Zusammenhang gegenüber, statt sie als einheitliches Thema zu behandeln. Festliches, alltägliches, rituelles und mit Trauer verbundenes Gewand bilden dabei unterschiedliche Kategorien. Damit setzt die Ausstellung einen eigenen Schwerpunkt neben der antiken Inschrift: Im Museum geht es um Kleidung und Anlässe, bei der Lapis Pollae um ein schriftliches Zeugnis zur römischen Verkehrsverbindung.

Kirche und Kloster als historische Bezugspunkte

Auch die Bauwerke setzen unterschiedliche Akzente. Das alte Kloster Sant’Antonio ist mit einem Portal aus dem 16. Jahrhundert versehen. In der alten Kirche San Pietro Apostolo sind mittelalterliche Fresken zu sehen. Die Zeitbezüge beziehen sich auf verschiedene Merkmale: beim Kloster auf das Portal, bei der Kirche auf die Fresken.

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Wenn Sie sich für historische Architektur interessieren, ergeben sich damit zwei konkrete Themen: ein Portal aus dem 16. Jahrhundert und mittelalterliche Wandmalereien. Die Bauwerke ergänzen die Inschrift und die Kleidungsausstellung um sakrale und architektonische Bezüge. So stehen in Polla verschiedene historische Ausdrucksformen nebeneinander, ohne dass sie auf dieselbe Epoche oder dasselbe Thema reduziert werden müssen.

Historische Straßen und Ortsteile

Die Strada Regia delle Calabrie erreicht nach etwa zwei Kilometern den Ortsteil San Pietro di Polla. Der Ortsteil steht auf den Überresten des Forum Annii, eines römischen Vorpostens an der Straße Capua-Regium. Damit treffen in San Pietro ein benannter Ortsteil, die Überreste eines römischen Vorpostens und zwei Straßenbezüge zusammen.

Ein weiterer Abschnitt der historischen Strada Regia delle Calabrie durchquert den mittelalterlichen Ortsteil Sant’Antonio, bevor die Straße Polla verlässt. Der Straßenverlauf verbindet so unterschiedliche historische Bezugspunkte: San Pietro ist mit dem Forum Annii und einem römischen Vorposten verknüpft, Sant’Antonio wird als mittelalterlicher Ortsteil beschrieben. Für die Orientierung innerhalb der Geschichte des Ortes ist dieser Unterschied hilfreich: Die Route führt an einem Ortsteil vorbei, während der andere auf den Überresten eines römischen Vorpostens steht.

Weitere Reiseziele entdecken: Positano, Ravello, Valva, Foria Di Centola, Montepertuso, Scala, Erchie, Ascea.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salerno.

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