Anacapri entdecken: Kunst, Geschichte und Landschaft
Unterkünfte in Anacapri
Anacapri lässt sich über konkrete Interessen erschließen: Kunstsammlungen und Baugeschichte stehen neben Landschaftszielen, Kunsthandwerk und traditionellen Gerichten. Wenn Sie ein Hotel in Anacapri suchen, hilft diese Vielfalt dabei, zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen. Die folgenden Orte zeigen, welche kulturellen und landschaftlichen Themen in Ihre Entscheidung für die Destination einfließen können.
Kunst, Baugeschichte und Sammlungen
Die Villa San Michele verbindet eine Kunstsammlung mit einem Garten, dessen Abfolge eigene Akzente setzt. Der überwiegende Teil der Sammlung ist römischen, etruskischen oder ägyptischen Ursprungs. Diese drei Herkunftsbezüge geben der Sammlung einen klaren kulturgeschichtlichen Rahmen. Auch der Garten hat eine markante Abfolge: Er beginnt im Schatten der Glyzinien an der Pergola, erreicht auf der Sphinx-Terrasse seinen sonnigen Höhepunkt und endet an einer eleganten Zypressenallee. Innerhalb eines Ortes stehen so ein kunsthistorischer Sammlungsschwerpunkt und ein über Gartenräume geordneter Landschaftseindruck nebeneinander.
Bei der Casa Rossa kommen Malerei und Baugeschichte zusammen. Ihre Pinakothek umfasst die beiden Gemäldesammlungen „Le luci del Mediterraneo“ und „L'isola dipinta“. Das Gebäude wurde zwischen 1876 und 1899 neben einem alten Turm aus dem 15. Jahrhundert errichtet; den Turm errichtete Oberst John Clay MacKowen. Die unterschiedlichen Zeitbezüge helfen, die Baugeschichte auseinanderzuhalten: Die Casa Rossa entstand im späten 19. Jahrhundert, während der benachbarte Turm auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Anders als bei der Villa San Michele, deren Sammlung über ihre Herkunft beschrieben wird, sind hier zwei Gemäldesammlungen namentlich unterschieden.
Die Chiesa di Santa Sofia ergänzt den Blick um einen Wandel in der Ortsgeschichte. Sie wurde 1510 errichtet und ersetzte die frühere Pfarrei Santa Maria di Costantinopoli. Das Baujahr steht damit auch für die Ablösung einer älteren Pfarrei. In der Villa Rosa zeigt eine Dauerausstellung Werke von Raffaele Castello (1905–1969). Neben Baugeschichte und Sammlungen ist hier ein einzelner Künstler der zentrale Bezugspunkt.
Landschaft und unterschiedliche Wege
Der Monte Solaro ist der höchste Gipfel der Insel Capri; der Sessellift dorthin startet in Anacapri. Die Phoenician Steps bieten einen anderen landschaftlichen Anhaltspunkt: Sie bestehen aus mehr als 900 Stufen, steigen um etwa 350 Meter an und gelten als eine der schönsten Landschaftsrouten der Insel. Beim Monte Solaro sind Gipfel und Startort benannt, bei den Steps Stufenzahl und Höhenanstieg. Das sind unterschiedliche Kriterien, an denen Sie Ihre Interessen an Landschaft und Bewegung für den Aufenthalt ausrichten können.
Zu den Naturzielen gehört auch Cetrella, ein von Natur umgebenes Tal, das vom Monte Solaro aus erreichbar ist. In dem Tal befindet sich die Kirche Santa Maria a Cetrella. Dort finden weiterhin religiöse Gottesdienste statt; früher war die Kirche ein Wallfahrtsort für Fischer. Die Wallfahrt gehört zur Vergangenheit, während die Gottesdienste weiterhin stattfinden. So kommen bei Cetrella ein landschaftlicher Bezugspunkt und die unterschiedliche historische und heutige Rolle der Kirche zusammen.
Ortsmitte, Kunsthandwerk und Küche
Die Via Giuseppe Orlandi ist eine Fußgängerstraße, die durch das Ortszentrum führt und an der Kunsthandwerksgeschäfte liegen. Als besondere Souvenirs werden Capri-Sandalen und handgefertigte Keramik angeboten. Die Straße lässt sich damit sowohl über ihre Funktion als zentrale Fußgängerroute als auch über das dortige Kunsthandwerk einordnen. Im Bereich der Via Giuseppe Orlandi können Sie in Restaurants und Bars traditionelle Gerichte probieren. Handwerk und Küche sind zwei verschiedene Anknüpfungspunkte, um die Ortsmitte kennenzulernen.
Weitere Reiseziele entdecken: Calvizzano, San Paolo Bel Sito, Casoria, Monte Di Procida, Serrara Fontana, Castellammare Di Stabia, San Giorgio A Cremano, Pompei
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neapel.