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Martone entdecken

Unterkünfte in Martone

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Überlegen Sie zuerst, ob Natur, historische Bauwerke oder ein bestimmter Reisezeitraum für Sie im Vordergrund stehen.

Felslandschaft und Grotta dei Saraceni

Der Stein von Sant’Anania ist ein unregelmäßig geformter Kalksteinmonolith in der Ortschaft Gujune von Martone. Pietre du monaceju bezeichnet dagegen ein Gebiet in Martone, das durch große Felsblöcke ungewöhnlicher Herkunft und Gestalt geprägt ist. Die beiden Naturmotive unterscheiden sich in Maßstab und Form: Hier steht ein einzelner Monolith im Mittelpunkt, dort ein Gebiet mit großen Felsblöcken.

Die Grotta dei Saraceni ist eine natürliche Kalksteinhöhle in Contrada Gujuni oder Gullune. Sie liegt in geringer Entfernung vom Flussbett des Torrente Levadìo. Damit gehören neben Monolith und Felsblöcken auch eine Höhle und ihr Bezug zum Flussbett zu den unterschiedlichen Naturthemen Martones.

Sant’Anania und die Torre Mazzoni

Die Grotta dei Saraceni enthält die Überreste des verfallenen basilianischen Klosteroratoriums Sant’Anania. Eine basilianische Gemeinschaft in der Nähe von Martone begründete zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert das Kloster Sant’Anania. Es diente den ersten Christen des Ortes als Zuflucht. Der Name Sant’Anania führt so vom konkreten Oratorium in der Höhle zur Geschichte des Klosters und seiner Funktion als Zuflucht. Die Höhle verbindet so ihre natürliche Kalksteinform mit den Überresten des Klosteroratoriums.

Bei der Torre Mazzoni richtet sich der Blick auf die Bauform. Ihre erhaltenen Reste weisen eine quadratische Struktur, ein abgeschrägtes Fundament und vier Strebepfeiler auf. Strebepfeiler sind außen angesetzte Stützen, die einer Wand Halt geben. Damit lassen sich drei unterschiedliche Aspekte der Konstruktion einordnen: Grundform, Fundament und Stützelemente. Wer sich für historische Bauwerke interessiert, kann die Torre anhand dieser konkreten Merkmale beschreiben.

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Wald und Reisezeit

In höheren Lagen von Martone liegt der Bosco del Principe, ein Gebiet von naturkundlichem und wanderbezogenem Interesse. Geprägt wird es von einem stimmungsvollen Mischwald aus Buchen und Weißtannen. Im Vergleich zu den Felsmotiven liegt der Akzent hier auf Wald und Vegetation. Wenn Sie Natur und Wandern in Ihre Reiseüberlegungen einbeziehen, ist der Bosco ein eigener Schwerpunkt neben den historischen Bauwerken. So steht der wald- und wanderbezogene Naturfokus den Fels- und Höhlenthemen gegenüber.

Auch die Reisezeit kann sich an einem konkreten Bezugspunkt orientieren: A ‘Ntinna wird in Martone jedes Jahr im August während des Patronatsfestes San Giorgio wiederholt. Wenn Sie Ihre Reise mit dieser Tradition verbinden möchten, prüfen Sie vorab die konkreten Festtermine. So lässt sich der geplante Zeitraum auf den Anlass abstimmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Laureana Di Borrello, Condofuri Marina, Tritanti, Benestare, Motta San Giovanni, Santa Cristina D’aspromonte, San Lorenzo, Bova Marina

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Reggio Calabria.

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