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Rossano: Codex Purpureus und die Route La Montagna

Unterkünfte in Rossano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Rossano eröffnet zwei unterschiedliche Perspektiven für Ihre Reise: den Codex Purpureus und weitere Themen der Sakralgeschichte sowie die Route „La Montagna“ mit den Wäldern der Sila Greca. Unter der Kathedrale liegen archäologische Zeugnisse mehrerer Sakralbauten; in den Bergen von Rossano wird am dritten Sonntag im Mai das wiederkehrende Fest zu Ehren von S. Onofrio gefeiert. Wenn Sie ein Hotel in Rossano suchen, können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts danach wählen, ob Sie sich stärker mit Handschrift und religiöser Kunst, mit Landschaft oder mit einem festen Termin im Mai beschäftigen möchten.

Der Codex Purpureus im Museum

Der Codex Purpureus Rossanensis ist eine griechische Unzialhandschrift aus dem 5. oder 6. Jahrhundert. Er enthält die Evangelien nach Matthäus und Markus. Seine rötlich gefärbten Seiten sind mit Silber- und Goldtinte beschrieben; 14 Miniaturen stellen das Leben und die Lehre Christi dar. Text, Gestaltung und Bilder machen unterschiedliche Aspekte des Evangelienbuchs aus. Wenn Sie sich für christliche Buchkunst interessieren, bietet der Codex damit sowohl einen Zugang über die Handschrift als auch über die Themen seiner Miniaturen.

Im Museo Diocesano e del Codex ist dem Codex ein eigener Bereich gewidmet. Eine multimediale Ansichtsstation im Codex-Saal ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, alle Miniaturen des Evangelienbuchs in sehr hoher Auflösung anzusehen. Die beiden Rundgänge durch das Museum werden durch multimediale Hilfsmittel und virtuelle Anwendungen ergänzt.

Sakralgeschichte und Kunst

Archäologische Arbeiten unter der Kathedrale von Rossano legten die Überreste von mindestens drei Sakralbauten frei. Sie datieren vom 6. bis zum 12. Jahrhundert und eröffnen damit einen anderen Zugang als die Betrachtung des Codex: Hier stehen die baulichen Zeugnisse mehrerer Sakralbauten im Mittelpunkt.

Ein weiterer Bezugspunkt ist die Icona dell’Achiropita. Sie ist ein Wandfresko der Madonna, das traditionell als nicht von Menschenhand geschaffen gilt. Bei der Einordnung dieses Werks gehören die Darstellung der Madonna und die überlieferte Deutung zusammen; die Deutung ist dabei als Tradition gekennzeichnet.

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La Montagna und die Landschaft

Die Route „La Montagna“ beginnt im historischen Zentrum von Rossano. Auf der Route gelten die Wälder der Sila Greca als reich an Flora und Fauna. Der benannte Startpunkt und der Landschaftsbezug geben der Route zwei konkrete Anhaltspunkte für Ihre Planung und machen sie zu einem eigenen Schwerpunkt neben den Themen Handschrift und Sakralgeschichte.

In der Umgebung von Rossano können Ausflüge zur Oase Giganti del Cozzo del Pesco über Wege und Saumpfade organisiert werden. Damit stehen zwei Naturbezüge nebeneinander: Die Wälder der Sila Greca gehören zum Landschaftsthema der Route, während die Oase das Ziel eines möglichen Ausflugs ist. Wenn Sie Rossano unter dem Aspekt von Landschaft und Natur betrachten möchten, können Sie diese beiden Angebote als unterschiedliche Optionen einordnen.

Das Fest zu Ehren von S. Onofrio

In den Bergen von Rossano wird am dritten Sonntag im Mai ein Fest zu Ehren von S. Onofrio gefeiert. Es gehört zu den wiederkehrenden religiösen Traditionen der Gegend. Wenn Sie diesen Anlass in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, achten Sie bei der Terminwahl auf den dritten Sonntag im Mai. So erhält die Planung neben den thematischen Schwerpunkten auch einen konkreten Bezug zum Festkalender.

Weitere Reiseziele entdecken: Rossano Stazione, Firmo, Fagnano Castello, Cutura, Vaccarizzo, Santa Maria Del Cedro, Marina Schiavonea, Colosimi

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