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Simeri entdecken: Geschichte auf dem Felssporn

Unterkünfte in Simeri

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Simeri ist der älteste der beiden städtischen Siedlungsbereiche von Simeri Crichi und hat mittelalterliche Ursprünge. Der Ort liegt auf einem Felssporn neben dem gleichnamigen Fluss Simeri. Seine Geschichte erschließt sich in unterschiedlichen Orten: von den Überresten des byzantinischen Kastells über Kirchen und eine ehemalige Klosteranlage bis zu Felsstätten im historischen Viertel Grecìa.

Mittelalterliche Ursprünge und die Burgreste

Das Castello Bizantino von Simeri wurde etwa im 10. bis 11. Jahrhundert errichtet. Es stand auf einem Vorgebirge, von dem aus die darunterliegende Küstenebene sichtbar war. Zu den Überresten gehören ein leicht geneigter Mauerabschnitt im Südwesten und ein runder Turm, der sich nach oben verjüngt. Diese Merkmale geben der Burgruine eine eigene architektonische Kontur, die sich von der Geschichte der Kirchen und Klosteranlage unterscheidet.

Kloster und Kirchen in Simeri

Das Convento dei Cappuccini wurde 1594 gegründet und Santa Maria degli Angeli geweiht. Die historische Beschreibung nennt 13 Zellen und eine Kirche. Zu den erhaltenen Merkmalen der Anlage gehören ein Kreuzgang mit einem kunstvollen monumentalen Brunnen, eine unterirdische Zisterne, Reste des Kirchenaltars, zwei außenliegende Zisternen und ein weiterer Brunnen. Die verschiedenen Bauteile machen das Kloster zu einem eigenständigen Ziel für Reisende, die sich für historische Architektur interessieren.

Auch die Kirchen im Viertel Grecìa erzählen von der religiösen Geschichte des Ortes. Die Chiesetta di San Leone war eine von fünf Pfarrkirchen dort und hatte wahrscheinlich byzantinische Ursprünge. Ihre Ruine ist an mindestens drei Seiten erhalten geblieben. Die Chiesa di San Fantino war die einzige erhaltene Pfarrkirche der antiken Grecìa in Simeri. In der Chiesa di Santa Maria Assunta befinden sich die sterblichen Überreste des heiligen Märtyrers Innocenzo in einer kunstvoll gearbeiteten Urne.

Grecìa, Felsstätten und historische Spuren

Das antike byzantinische Viertel Grecìa liegt auf einer tiefer gelegenen Terrasse. In den Grotte di San Bartolomeo sind steinerne Liegen und steinerne Ruhestätten erhalten, die als Betten verwendet wurden. Hinzu kommen in den Fels gehauene Vorrats- und Lampennischen, die Ikone Achiropita Theotokos sowie Darstellungen der Evangelisten. Diese Details verbinden Spuren des Alltags mit religiöser Kunst.

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Ein steiler Weg führt durch das verfallene Viertel Grecìa zu drei Felsaushöhlungen, die als Grotten dei Santi bezeichnet werden. Wenn Sie diese Etappe einplanen, erkundigen Sie sich vorab nach dem aktuellen Zugang zum Weg. Die Grotten dei Santi sind dabei ein anderes benanntes Ziel als die Grotte di San Bartolomeo; die jeweiligen Orte lassen sich so in der Reiseplanung auseinanderhalten.

Auch Hinweise auf das ehemalige jüdische Viertel gehören zur Ortsgeschichte. Ein jüdischer Ehevertrag aus dem Jahr 1439 steht mit der Giudecca von Simeri in Verbindung. Die Ruinen der Kapelle S. Infantino könnten zu den erhaltenen architektonischen Spuren des ehemaligen Viertels zählen.

Simeri für Ihre Reiseplanung

Ob Sie sich besonders für mittelalterliche Ursprünge, sakrale Bauwerke, Burgreste oder Felsstätten interessieren: Simeri bietet verschiedene historische Schwerpunkte für die Planung Ihres Aufenthalts. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie Simeri als Ziel eingeben und die einzelnen Angebote nach Ihren persönlichen Anforderungen vergleichen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Catanzaro.

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