Gimigliano: Kirchen, grüner Stein und Wanderwege
Unterkünfte in Gimigliano
Gimigliano liegt am Südhang der Sila Piccola. Der grüne Stein ist ein wiederkehrendes Motiv im Ortsbild und in den Kirchen. Hinzu kommen Museen und Wege mit unterschiedlichen Zielen. Wenn Sie ein Hotel in Gimigliano suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Kirchen und Ortsgeschichte oder die beschriebenen Wanderungen Ihren Aufenthalt stärker prägen sollen.
Grüner Stein im Ortsbild
Das historische Zentrum weist einen mittelalterlichen Stadtgrundriss mit charakteristischen Steinpalästen und einem Herzogspalast auf. Die lokale grüne Steinart ist in Kirchen, Straßen, Palästen, Balkonen, Einfriedungs- und Stützmauern, Stufen und Dekorationen sichtbar. Beim Blick auf das Ortsbild begegnet Ihnen das Material damit in unterschiedlichen Formen, nicht nur an einzelnen Bauwerken. Der grüne Marmor von Gimigliano wurde außerdem für die Freitreppe der Chiesa del Gesù di Napoli, die Böden der Reggia di Caserta, den Winterchor und die Nischen der Basilica di San Giovanni in Laterano sowie den zentralen Platz von San Pietroburgo verwendet.
Kirchen und ihre Kunstwerke
Die Chiesa del SS. Salvatore entstand etwa um 967, ungefähr zur Entstehungszeit des Ortes. In der Chiesa di Santa Maria Assunta finden sich zwei Altäre aus grünem Marmor aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche bewahrt außerdem ein Taufbecken aus grünem Marmor von Gimigliano, gefertigt von Steinmetzen aus dem Ort, sowie eine Holzstatue des heiligen Josef. Die Ursprünge der Basilica Santuario Madonna di Porto werden mit dem Jahr 1751 verbunden. Dort befindet sich die „Cona“ von Pietro Gatto mit einem Freskobild der Madonna di Costantinopoli. Zusammen zeigen die Kirchen unterschiedliche Aspekte der lokalen Sakralkunst: Arbeiten aus Stein, eine Holzstatue und ein Freskobild.
Museen und Ortsgeschichte
Das Museo della Pietra di Gimigliano spielt eine wichtige Rolle bei der Vermittlung der Geschichte und kulturellen Wurzeln des Ortes. Eine Besucherroute durch Gimigliano schließt einen Besuch des Museums ein. Sie beginnt in einem ehemaligen Steinbruch für grünen Marmor aus Kalabrien und wird in Zusammenarbeit mit der Pro Loco durchgeführt. Daneben gibt es ein Museum, das einer historischen Ölmühle gewidmet ist und zur Erinnerung und Identität der örtlichen Gemeinschaft gehört. So führen die beiden Museumsthemen zu unterschiedlichen Seiten der Ortsgeschichte: zur Steintradition und zur gemeinschaftlichen Erinnerung an eine historische Ölmühle.
Wanderungen mit unterschiedlichen Zielen
Die offizielle Wanderetappe SI U15 verläuft vom Santuario Madonna di Porto nach Villaggio Mancuso. Sie führt über die Staumauer des großen künstlichen Beckens Lago Passante und anschließend in die ersten Ausläufer des Parco nazionale della Sila. Ein anderer Weg ist der Bergpfad vom bebauten Ortsbereich von Gimigliano zum Monte Gimigliano. Von diesem Weg bieten sich Ausblicke auf die Berge des Reventino, der Serre und der Sila sowie auf das Ionische Meer. Die SI U15 ist durch Start und Ziel sowie den Verlauf über die Staumauer in Richtung des Parks beschrieben; beim Bergpfad stehen das Gipfelziel und die Aussicht im Mittelpunkt. So lässt sich nach dem gewünschten Wegziel unterscheiden, ohne die beiden Beschreibungen zu einer einzigen Route zusammenzufassen. Wenn Sie den Pfad zum Monte Gimigliano einplanen, prüfen Sie vorab seine aktuelle Zugänglichkeit.
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