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Santa Caterina: Küste, Türme und Geschichte

Unterkünfte in Santa Caterina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Santa Caterina verbindet eine niedrige, felsige Küste mit einer kleinen Sandbucht. Über dem flach abfallenden Meeresboden wirkt das Wasser transparent und türkis. Zum Charakter des Ortes gehören auch Küstentürme und Spuren früherer Nutzung am Meer. Wer einen Aufenthalt plant, kann daher neben der Küstenlandschaft auch die Geschichte der Türme, archäologische Funde und mögliche Ausflüge auf dem Wasser in den Blick nehmen.

Küste und Küstentürme

Die Küste zeigt sich hier felsig und niedrig; dazwischen liegt eine kleine Sandbucht. Das flache Profil des Meeresbodens und das klare, türkisfarbene Wasser prägen den Küstenabschnitt. Ein weiterer markanter Bezugspunkt ist der Torre Santa Caterina: Er steht in einem Pinienhain, 200 Meter vom Meer entfernt, auf einer Höhe von etwa 32 Metern.

Die Geschichte des Torre Santa Caterina lässt sich zeitlich einordnen, ohne ein genaues Fertigstellungsjahr festzulegen. 1582 wurde die Errichtung endgültig Massenzio Gravili aus Lecce übertragen. Dokumente lassen darauf schließen, dass der Turm 1613 bereits stand; wann er fertiggestellt wurde, ist nicht sicher bekannt.

Der Torre Santa Maria dell’Alto, auch Torre dell’Alto genannt, ist ein Küstenturm in der Ortschaft Santa Caterina in der Gemeinde Nardò. Er liegt im Parco di Porto Selvaggio e Palude del Capitano. Bei einer Kajakroute im Park führt der Weg unter dem Torre dell’Alto hindurch; ein Spaziergang im Pinienhain und ein Besuch der Süßwasserquelle können ebenfalls dazugehören.

Hafen, Wrack und antike Spuren

Auch die maritime Geschichte reicht weit zurück. Bei Punta dell’Aspide liegt etwa 300 Meter vor der Küste, gegenüber dem nördlichen Pinienhain von Santa Caterina di Nardò, ein Schiffswrack aus der späten republikanischen Zeit. Aus diesem Wrack wurden etwa 150 Amphoren geborgen. Die ungefähre Entfernung und die Lage gegenüber dem Pinienhain geben dem Fundort einen konkreten Bezug zur heutigen Küstenlandschaft; der archäologische Fund selbst ist dabei Teil der Geschichte des Meeresverkehrs.

Keramikfunde belegen die Nutzung eines Hafens beziehungsweise Anlandeplatzes von Santa Caterina im 5. Jahrhundert sowie erneut von der zweiten Hälfte des 4. bis zum 2. Jahrhundert v. Chr. Von den damaligen Anlagen sind Überreste von Kaianlagen und Molen erkennbar. Lagerhäuser und Depots werden wahrscheinlich ebenfalls angenommen. Außerdem wurden bedeutende Befestigungsanlagen mit Graben sowie einer isodomischen Mauer mit Toröffnung festgestellt.

Ein weiterer archäologischer Bezugspunkt ist die Grotta di Capelvenere. Sie war in archaischer und hellenistischer Zeit ein Kultplatz. Zusammen mit den Hinweisen auf Hafen und Befestigungen zeigt dieser Ort, dass sich die Geschichte Santa Caterinas nicht allein an den Küstentürmen ablesen lässt.

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Geführte Ausfahrten und Kajak

Geführte Küstenbesichtigungen des Parks starten bei geeigneten Meeres- und Wetterbedingungen von der Slipanlage in Santa Caterina. Sie sind für Gruppen von zwei bis zwölf Personen nach vorheriger Reservierung möglich. Für Anfänger können die Ausfahrten auf den Bereich bis zum Torre dell’Alto oder zur Bucht von Porto Selvaggio begrenzt werden. Da sich Buchungs- und Betriebsdetails ändern können, prüfen Sie die Bedingungen vor der Planung.

Eine Kajakexkursion im Park Porto Selvaggio eignet sich auch für Menschen ohne vorherige Kajakerfahrung und führt zu verborgenen Höhlen und Schluchten. Diese Beschreibung betrifft eine Exkursion im Park; die Kajakroute unter dem Torre dell’Alto ist mit ihren möglichen Zwischenstopps eine weitere konkrete Orientierung für die Planung. Prüfen Sie vor der Reise die Verfügbarkeit der jeweiligen Aktivität.

In Santa Caterina gibt es außerdem eine Tauchbasis und einen Kanuverein, von denen Küstenausflüge in Richtung des Parks Porto Selvaggio starten. Auch hier empfiehlt sich eine Nachfrage zur Verfügbarkeit vor der Reise. So lassen sich die Möglichkeiten auf dem Wasser von den historischen Stationen unterscheiden: Die geführten Küstenbesichtigungen haben eine ausgewiesene Gruppengröße und Reservierungsbedingung, während bei den Kajakangeboten die jeweilige Route und ihre möglichen Bestandteile im Mittelpunkt stehen.

Natur- und Kulturwege

Im Parco di Porto Selvaggio e Palude del Capitano gibt es natur- und kulturkundliche Routen. Sie ergänzen die Themen Küste und Geschichte um eine Möglichkeit, sich mit Natur und Kultur des Parks zu befassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Melpignano, Matino, Collepasso, Nardò, Sogliano Cavour, Presicce, Vernole, Villaggio Resta.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lecce.

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