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Giuggianello: Baugeschichte, Kultur und Landschaft

Unterkünfte in Giuggianello

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Giuggianello spricht Reisende an, die Architektur, lokale Kultur und markante Naturformen in die Wahl ihres Aufenthalts einbeziehen. Juni sowie geologische und botanische Besonderheiten setzen unterschiedliche Akzente. So können Sie prüfen, ob Baugeschichte, Festtradition oder Landschaft Ihren Aufenthalt stärker prägen soll.

Sakralarchitektur und Baugeschichte

Die Cripta di San Giovanni Battista ist byzantinischen Ursprungs und stammt aus dem 10. oder 11. Jahrhundert. Sie ist vollständig in Kalkstein gehauen. Ihr dreischiffiger Grundriss ist acht Meter breit und zwei Meter hoch; zwei zentrale Pfeiler trennen die Schiffe. Die Pfeiler entstanden beim Ausschachten und gehören damit zur Gliederung des ausgehauenen Raums. Mit acht Metern Breite bei zwei Metern Höhe ist die Cripta deutlich breiter als hoch. Herkunft, Material, Maße und Grundriss liefern verschiedene Anhaltspunkte für die Einordnung dieses Bauwerks.

Die Chiesa della Madonna Assunta stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1782 umfassend verändert. Ihr rechteckiges, einschiffiges Inneres besitzt ein Sterngewölbe; unter den mehreren Leinwandgemälden befindet sich auch eine Darstellung der Geburt Christi. Die Chiesa madre di Sant'Antonio Abate wurde 1781 an der Stelle eines älteren Bauwerks errichtet und besitzt eine unvollendete Fassade aus Lecce-Stein. Die Jahreszahlen 1781 und 1782 liegen nahe beieinander, bezeichnen aber verschiedene Entwicklungen: bei Sant'Antonio Abate die Errichtung an einem älteren Standort, bei der Madonna Assunta eine umfassende Veränderung. So lassen sich zwei unterschiedliche Baugeschichten vergleichen, ohne ihre Daten und Ereignisse gleichzusetzen.

Kultur und Tradition

Das Museo Civico, auch Museo Demo-Etno-Antropologico der bäuerlichen Kultur, ist im Palazzo Lubelli in der Via Roma 22 in Giuggianello (LE) untergebracht. Der Schwerpunkt auf bäuerlicher Kultur setzt einen anderen Akzent als die sakrale Baugeschichte. Das Ecomuseo MiMe Miti e Megaliti bezieht die Gemeinschaften von Giuggianello, Minervino di Lecce, Specchia Gallone und Cocumola ein. Damit stehen unterschiedliche Maßstäbe kultureller Orientierung nebeneinander: ein Museum an einer konkreten Adresse und ein Ecomuseo, das vier Gemeinschaften einbezieht.

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Die Notte di San Giovanni wird weiterhin in der Nacht des 24. Juni rund um die Grotta di San Giovanni gefeiert. Zu den Feierlichkeiten gehören das Teilen von Speisen und Volkstänze. Im Unterschied zu den dauerhaft bestehenden Bauwerken ist hier der Termin der entscheidende Bezugspunkt. Wenn Sie die Feier bei Ihrer Reiseplanung berücksichtigen möchten, prüfen Sie vorab die Veranstaltungstermine.

Felsformen und Pflanzenwelt

Der Felsblock Furticiddhu te la vecchia ist kreisförmig und linsenförmig und steht auf einem weitläufigen Sockel. Seine charakteristische Pilzform mit Hut und Stiel entstand durch abfließendes Wasser und Witterungseinflüsse. Das Naturthema umfasst damit sowohl die ungewöhnliche Gestalt als auch ihren Entstehungsprozess. Der Botanische Garten La Cutura erstreckt sich über 35 Hektar und beherbergt eine der reichhaltigsten Sammlungen seltener sukkulenter und tropischer Pflanzen. Im Vergleich zum einzelnen Felsblock setzt die botanische Sammlung einen anderen Akzent: Hier stehen die Pflanzen und die Ausdehnung des Gartens im Vordergrund, dort die durch Wasser und Witterung geprägte Felsform. Wenn Sie Naturthemen für Ihren Aufenthalt abwägen, können Sie so geologische Gestalt und Pflanzenwelt als unterschiedliche Interessen betrachten.

Weitere Reiseziele entdecken: Tricase Porto, San Cassiano, Gemini, Novoli, Sannicola, Baia di Gallipoli, Casalabate, Muro Leccese.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lecce.

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