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Pezze di Greco: Felsendorf, Feigentradition und Kirchen

Unterkünfte in Pezze Di Greco

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pezze di Greco verbindet Felsensiedlung, bäuerliche Kultur und lokale Baugeschichte. Für die Planung Ihrer Reise sind diese Themen unterschiedliche Zugänge zum Ort: Lama del Trappeto steht für das Felsendorf und seinen Rundgang, der Fiorone für eine lokale Tradition, Museum und Kirchen für weitere Facetten der Ortsgeschichte.

Felsendorf und lebende Krippe

Der historisch-kulturelle Rundgang in Lama del Trappeto führt durch das Felsendorf. Die Höhlenwohnungen dort waren seit dem Mittelalter zur Besiedlung geeignet. Neben dieser mittelalterlichen Siedlungseignung steht eine deutlich jüngere Veranstaltungstradition: Das lebende Krippenspiel von Pezze di Greco wird seit 1987 aufgeführt und findet in den Höhlen der Lama del Trappeto statt. Beim Krippenspiel werden heiße Pettole vor Ort zubereitet, die Besucher probieren können. Das konkrete Speisenangebot kann von einer Ausgabe zur nächsten variieren.

Fiorone und bäuerliche Tradition

Eine weitere lokale Tradition ist die Sagra del Fiorone, die in Pezze di Greco alljährlich Mitte Juni stattfindet. Wenn Sie Ihre Reise mit dem Fest verbinden möchten, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe. Der Anbau der Feigensorte Petrelli, auch Fiorone di Torre Canne (culumbr) genannt, prägt einige Abschnitte der Ebene mit monumentalen Olivenbäumen zwischen Pezze di Greco, Pozzo Faceto, Speziale und Montalbano sowie an der Küstenlinie vom Fluss Morelli bis Torre Canne. Das Mundartgedicht „Allì culumbrair“ vom 28. Mai 1979 ist den Feigenbauern von Pezze di Greco gewidmet und stützt die Tradition des Fiorone di Torre Canne. Fest, Anbau und Gedicht zeigen unterschiedliche kulturelle Bezüge zum Fiorone: als Veranstaltung, als Teil der Landschaft und als Gegenstand lokaler Mundart.

Museum und Alltagsgeschichte

Im Museo Laboratorio della civiltà contadina di Pezze di Greco befinden sich Hunderte nahezu vergessener Arbeitsgeräte und Alltagsgegenstände. Das Museum vermittelt die Geschichte und die Bräuche der örtlichen bäuerlichen Zivilisation. Die Sammlung gibt dem Thema eine materielle Seite, während die Ausrichtung auf Geschichte und Bräuche den Blick über einzelne Objekte hinausführt. Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen und umfasst Räume für Workshops sowie eine kleine Kinderbibliothek. Für einen kulturellen Schwerpunkt rund um bäuerliche Geschichte verbindet dieser Ort Gegenstände des Alltags mit ihrer thematischen Einordnung.

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Kirchen und Baugeschichte

Die kleine Kirche Sacro Cuore di Gesù an der Ecke des Platzes wurde 1847 von Giuseppe Fanigliulo errichtet. Die Chiesetta di S. Maria del Carmelo am Corso Nazionale entstand ab 1858. 1860 wurden die Arbeiten wegen der vorstaatlichen Einigungsaufstände unterbrochen, 1865 wieder aufgenommen und 1866 abgeschlossen. So stehen einem einzelnen Baujahr beim Sacro Cuore di Gesù die Baufolge mit Unterbrechung, Wiederaufnahme und Abschluss bei Santa Maria del Carmelo gegenüber.

Bei der Chiesa di Cristo Re steht statt der Bauchronologie die architektonische Anordnung im Vordergrund. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, mit drei Schiffen und einem zentralen Altar. Der lateinische Kreuzgrundriss beschreibt die Gesamtform; die Angabe zu drei Schiffen beschreibt die Gliederung des Kirchenraums. Damit lassen sich die Kirchen sowohl über ihre Baugeschichte als auch über ihre räumliche Gestaltung unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Torre Canne, Mesagne, Pantanagianni-Pezze Morelli, Lido Specchiolla, Torre Santa Sabina, San Vito Dei Normanni, San Pancrazio Salentino, Ceglie Messapica.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brindisi.

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