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Oria entdecken: Burg, Kirchen und Archäologie

Unterkünfte in Oria

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oria lässt sich über seine Bau- und Kulturgeschichte erschließen: Eine Burg über einem antiken Tempel, eine nach dem Erdbeben des 18. Jahrhunderts neu errichtete Kathedrale, archäologische Zeugnisse und ein historischer Garten setzen unterschiedliche Akzente. Für die Planung Ihres Aufenthalts geben diese Themen konkrete Anknüpfungspunkte – von Bauphasen und sakralen Erinnerungsorten bis zu archäologischen Funden und Gartenwegen.

Burg, Bauphasen und Kirchen

Das Castello Normanno Svevo wurde über einem antiken messapischen Tempel errichtet. Sein erster Baukern entstand in normannischer Zeit; in der Stauferzeit wurde es im Auftrag Kaiser Friedrichs II. erweitert. Der Grundriss ist ein gleichschenkliges Dreieck, die Anlage besteht aus vier Türmen. So treffen bei der Burg ein antiker Vorgänger und zwei mittelalterliche Bauphasen aufeinander.

Die Basilica Pontificia Cattedrale Santa Maria Assunta in Cielo wurde nach dem Erdbeben vom 20. Februar 1743 neu errichtet. Die neue Kirche wurde um 1756 zum Gottesdienst geöffnet; ihre Fassade besteht aus lokalem Carparo. In der Basilica befindet sich auch die Cripta delle Mummie, ein Oratorium aus dem 16. Jahrhundert. In seinen Nischen werden die mumifizierten Leichname von Mitgliedern verschiedener Bruderschaften aufbewahrt.

Die Parrocchia di San Domenico wurde 1572 von Dominikanervätern errichtet, die 1282 nach Oria gekommen waren. Ihr heutiges Erscheinungsbild geht auf Restaurierungen des 18. und 19. Jahrhunderts zurück. In der Chiesa di San Francesco d’Assisi werden die Reliquien des seligen Francesco da Durazzo und eine steinerne Pietà aufbewahrt. Die Pietà befand sich zuvor in der Felskapelle Madonna di Gallana.

Archäologische Zeugnisse und Museum

Das Museo Archeologico di Oria e dei Messapi ist im Palazzo Martini aus dem 18. Jahrhundert untergebracht. Es zeigt Funde vom Monte Papaplucio, darunter das verkohlt aufgefundene älteste Prototypstück eines pugliesischen Tarallino. Der Museumsbestand verbindet damit archäologische Funde mit einem besonderen Gegenstand der lokalen Überlieferung.

Die Area Archeologica “Ing. S. Pasculli” umfasst Zeugnisse aus etwa acht Jahrhunderten, vom Archaikum bis in die römische Zeit. Zu ihren Bestandteilen zählen ein antiker Kanaldamm, ein Aquädukt, Abschnitte der Umfassungsmauer, Brennöfen, Gräber und Wohngebäude. Besichtigungen sind auf Anfrage und nach vorheriger Reservierung möglich. Klären Sie die Reservierungsdetails vor der Reise.

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Gartenwege im Parco Montalbano

Der Parco Montalbano ist ein terrassierter Hanggarten, den die Celestinerpatres in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts anlegten. Ein naturkundlicher Weg bietet Panoramablicke; Buchsbaumhecken führen zwischen Becken, Teichen und begrünten Winkeln hindurch. Eine weitere, über Treppen erreichbare Panoramapromenade verbindet im Park die Torre del Salto und die Torre dello Sperone des angrenzenden Castello Normanno Svevo. Die beiden beschriebenen Wege setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der naturkundliche Weg führt durch die Gartenbereiche, die Promenade verbindet zwei benannte Türme.

Tore und Veranstaltungstermine

Porta Taranto, auch Porta degli Ebrei genannt, führt in das jüdische Viertel von Oria. Durch Porta Manfredi gelangen Sie zu Plätzen und engen Gassen mittelalterlicher Anlage. Die Tore verweisen damit auf unterschiedliche Teile der Stadtgeschichte und bieten konkrete Orientierungspunkte.

Der Corteo Storico di Federico II und das Torneo dei Rioni sind historische Nachstellungen, die am zweiten Augustwochenende stattfinden. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an einem der Ereignisse ausrichten möchten, prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe.

Weitere Reiseziele entdecken: Selva Di Fasano, Cisternino, San Vito Dei Normanni, Pantanagianni-Pezze Morelli, San Donaci, Villanova, Ostuni, Specchia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brindisi.

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