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Acquaviva Delle Fonti entdecken: Kultur und Geschichte

Unterkünfte in Acquaviva Delle Fonti

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Stadt verbindet eine archäologische Sammlung mit Bauwerken aus unterschiedlichen Epochen und lebendigen lokalen Traditionen. Dazu kommen ein jährlich wiederkehrendes Fest und typische Speisen. Die Themen unterscheiden sich auch in ihrer zeitlichen Ausrichtung: Manche reichen bis in die Vorgeschichte zurück, andere lassen sich an konkreten Baujahren oder Festterminen festmachen.

Museum und Baugeschichte

Das Museo Archeologico delle Fonti „Austacio Busto“ sammelt Artefakte aus verschiedenen Epochen, von der Vorgeschichte bis zur Neuzeit. Der Museumsbesuch ist in vier thematische Bereiche gegliedert. Jeder davon ist mit einer Stätte verbunden, die für die Geschichte von Acquaviva delle Fonti besonders bedeutend ist. So stehen zeitlich weit auseinanderliegende Sammlungsstücke neben einem Bezug zur Geschichte des Gebiets. Wer sich für die lange Entwicklung des Ortes interessiert, kann diese Bandbreite der Sammlung mit den konkreten Bauphasen der Stadtgeschichte vergleichen.

Bei der Kathedrale Sant'Eustachio sind zwei markante Daten überliefert: Sie wurde 1158 errichtet und 1529 vollständig umgestaltet. Dabei veränderten sich die äußere Fassade und die innere Struktur grundlegend. Im oberen Teil der Fassade befindet sich ein großes Rosettenfenster. Die Jahreszahlen und das Fenster geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für den Blick auf das Bauwerk: seine frühe Errichtung, den umfassenden späteren Umbau und ein prägendes Fassadenelement.

Auch andere Bauwerke stehen für eigene historische Zusammenhänge. Der Palazzo De Mari wurde als befestigte Residenz über einer früheren normannischen Burg errichtet; von der Burg sind noch zwei Türme sichtbar. Der Torre dell'Orologio war ein ehemaliger Palast des Sedile aus dem 16. Jahrhundert. Das Giardino del Duca ist eine Vorstadtvilla der Familie De Mari. Am Zugang sind Reste des Triumphbogens erhalten. Die Villa wurde auf Veranlassung von Carlo de Mari in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet. Zusammen zeigen diese Beispiele unterschiedliche Formen von Residenz und Repräsentation, vom befestigten Bau über einen früheren Palast bis zur Villa.

Ein eigener kirchengeschichtlicher Bezug ist die Bezeichnung „Palatina“: Die Kirche von Acquaviva delle Fonti erhielt diesen Status durch einen Urteilsspruch der Kurie des Großkaplans vom 16. Januar 1789. Damit ergänzt ein genau datiertes Ereignis die Baugeschichte der Kathedrale und die weiteren historischen Stationen. Wenn Sie sich für Geschichte interessieren, können Sie diese unterschiedlichen Themen als Orientierung nutzen, ohne sie auf eine einzige Epoche zu reduzieren.

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Traditionen, Fest und lokale Küche

Der „Pallone“ della Madonna verbindet eine lange Tradition mit einem festen Termin: Sie reicht mindestens bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Am ersten Dienstag im September wird ein 21 Meter hoher Ballon, ebenfalls „Pallone“ della Madonna genannt, gestartet. Die Festa della Cipolla Rossa ist ein weiterer Anlass mit festem Platz im Jahreslauf und findet jedes Jahr am dritten Juliwochenende in Acquaviva delle Fonti statt.

Auch die Küche bietet einen konkreten lokalen Bezug. Renommierte Käsereien und Bäckereien in Acquaviva delle Fonti stellen den typischen „Calzone di cipolla“ her. Damit stehen neben der Geschichte und den Bauwerken auch eine regionale Spezialität und ein wiederkehrendes Fest als unterschiedliche Interessen für die Reiseplanung zur Wahl. Sie können diese Themen danach gewichten, ob Sie Ihre Reise eher an einem bestimmten Termin, an kulturellen Fragen oder an der lokalen Esskultur ausrichten möchten.

Quellen und Naturthemen

Acquaviva delle Fonti ist mit wieder austretenden Quellen verbunden. Die Höhle Curtomartino ist für ihre Stalaktiten bekannt. Diese Landschaftsthemen ergänzen das Bild, das sich aus Museum, Architektur und örtlichen Traditionen ergibt.

Weitere Reiseziele entdecken: Bitritto, Castellana Grotte, Adelfia, Noci, Mariotto, Cozze, Spinazzola, Grumo Appula.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bari.

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