Giulianova zwischen Strand und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Giulianova
Giulianova verbindet Küste, eine Radstrecke am Lungomare, einen alten Hafen und städtische Sammlungen. Wenn Sie ein Hotel in Giulianova suchen, können Sie zuerst überlegen, ob Küste und Radfahren oder Kunst, Architektur und Archäologie den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.
Strand, Radstrecke und Hafen
Die Strände von Giulianova haben seichtes Wasser; der Strand hat feinen Sand. Die Stadt hat zudem die Auszeichnung Bandiera Blu erhalten. Sie ist eine internationale Zertifizierung, die die Umweltqualität touristischer Küstenorte bestätigt.
Die am Lungomare über längere Strecke verlaufende Radstrecke trägt die Namen Pista ciclabile dei Tre Ponti und Bike to Coast. Der Abschnitt der Ciclovia Adriatica in Giulianova gilt als einer der charakteristischsten Abschnitte dieses bekannten Radwegs.
Am südlichen Kai, dem alten Hafen von Giulianova, können Sie spazieren und traditionelle hölzerne Caliscendi sehen, die für die Kleinfischerei bestimmt sind. Vom Hafen aus reicht der Blick zu den höchsten Gipfeln des Apennin, zur Adria und zur Kuppel des Duomo di San Flaviano, dem Wahrzeichen der Stadt. Der Hafen bietet damit ein Panorama, in dem Meer, Gebirge und ein markantes Bauwerk Giulianovas zusammenkommen.
Bauwerke und Sammlungen
Der Duomo di San Flaviano wurde zwischen 1471 und 1525 vollständig aus Terrakotta errichtet. Er bildet zugleich das Zentrum des städtebaulichen Plans von Giulia, einer authentischen idealen Stadt der Renaissance. Bauzeit, Baumaterial und die zentrale Rolle im Stadtplan eröffnen drei unterschiedliche Zugänge zum Dom: seine Entstehung, seine materielle Ausführung und seinen Platz im Renaissanceplan.
Eine monumentale Via Crucis verläuft entlang der steilen und aussichtsreichen Via Retta oder Bertolino. Die Via Crucis ergänzt die Bau- und Sammlungsthemen um einen religiösen Aspekt.
Als Hausmuseum im städtischen Museumskomplex von Giulianova umfasst die Pinacoteca Vincenzo Bindi mehr als drei Jahrhunderte neapolitanischer, süditalienischer und abruzzesischer Malerei. Zur Pinacoteca gehört außerdem eine Keramiksammlung mit Majolika-Stücken vom 18. bis ins 20. Jahrhundert aus der Real Fabbrica di Capodimonte, von Ginori di Doccia und aus Castelli d’Abruzzo. Malerei und Keramik eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Sammlungen: einmal über regionale Maltraditionen und einen langen Zeitraum, einmal über Material, Herkunftsorte und die Datierung der Stücke.
Der Torrione La Rocca beherbergt seit 2001 die archäologische Abteilung des städtischen Museumskomplexes von Giulianova. Im archäologischen Museum werden Zeugnisse des Lebens der römischen Stadt Castrum Novum Piceni aufbewahrt. Dazu gehören verzierte Öllämpchen, die in Castrum hergestellt, von dessen Hafen verschifft wurden und die entferntesten Teile des Römischen Reiches erreichten. Thematisch stehen in der Pinacoteca Malerei und Majolika im Vordergrund, im Torrione die archäologischen Zeugnisse der römischen Stadt.
Ankunft mit der Bahn
Wenn Sie mit dem Zug anreisen, gehören zum Bahnhof Giulianova ein Fahrkartenautomat, eine Fußgängerunterführung mit Ausgang zur Meerseite, eine Bar, ein Tabakladen und ein Busbahnhof. Der Ausgang zur Meerseite und der Busbahnhof können bei der Orientierung am Bahnhof hilfreich sein. Da sich einzelne Dienste ändern können, prüfen Sie am besten vor Ihrer Ankunft, welche der genannten Angebote an Ihrem Reisetag verfügbar sind.
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