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Lucoli Alto: Abtei, Kapellen und Wanderroute

Unterkünfte in Lucoli Alto

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Abtei San Giovanni Battista und mehrere Kapellen zeigen unterschiedliche Seiten der Kulturgeschichte von Lucoli Alto. Bei der Abtei stehen ihre lange institutionelle Entwicklung und die abgeschiedene, bewaldete Lage im Mittelpunkt; an den Kapellen lassen sich einzelne Widmungen, Bildwerke und Lagebezüge unterscheiden. So können Sie den Ort auf zwei Maßstäben betrachten: über den Wandel eines religiösen Komplexes und über konkrete kleinere Andachtsorte.

Abtei: Geschichte und baulicher Aufbau

Die Ursprünge der Abtei San Giovanni Battista reichen bis ins Jahr 1077 zurück. Sie war ein Benediktinerkloster und wurde Mitte des 15. Jahrhunderts in eine Stiftskirche umgewandelt. Diese Angaben markieren zwei unterschiedliche Stationen: die frühe Geschichte der Abtei und ihre spätere institutionelle Veränderung. Auch ihre Lage gibt einen eigenen räumlichen Bezug. Die Abtei steht abgeschieden und von Wäldern umgeben zwischen den bewohnten Ortsteilen Spogna, Collimento und Lucoli Alto.

An einer Seite der Fassade befindet sich eine Tür zum tiefer gelegenen Kreuzgang und zum Konvent. Dort gibt es einen unteren Säulengang und einen oberen, der von den Mönchszellen gesäumt ist. Die Abfolge von Tür, tiefer gelegenem Kreuzgang und den beiden Ebenen der Säulengänge macht die bauliche Gliederung verständlich.

Kapellen: Lage, Widmung und Bildwerke

Die Kapelle Madonna di Peschio Cancelli wurde 1857 am Fuß eines als „il Peschio“ bekannten Felsens errichtet und ist in einen Felsen eingelassen. Dieser Fels wird heute zum Klettern genutzt. Kapelle und Fels haben damit jeweils einen eigenen Bezug: Die Kapelle ist ein religiöser Ort, während der Fels zugleich zum Klettern genutzt wird. Für die Einordnung lohnt es sich, diese beiden Aspekte auseinanderzuhalten.

Die Kapelle Madonna Immacolata liegt in einem Wäldchen namens „Ju Cerqueto“ rund um die Abtei San Giovanni Battista. Ihr kleiner Marienaltar zeigt die Jungfrau mit dem Jesuskind, gekrönt von zwölf Sternen. Seitlich davon sind die Verkündigung und die Pietà dargestellt. Die Bildmotive unterscheiden sich innerhalb des Altars: Im Mittelpunkt steht Maria mit dem Kind, während die Seitenbilder weitere religiöse Szenen aufnehmen.

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Die Sant’Antonio-Kapelle liegt an einem unbefestigten Weg zwischen den Ortsteilen Collimento und Lucoli Alto. Im Inneren befinden sich ein Altar mit einem Gemälde des heiligen Antonius von Padua, Andachtsbilder und weitere religiöse Gegenstände. Jährlich am 13. Juni, dem Fest des heiligen Antonius von Padua, wird dort auf Initiative der Einwohner von Lucoli Alto eine Messe gefeiert. Wenn Sie Ihre Reise mit diesem Anlass verbinden möchten, prüfen Sie die Veranstaltungstermine vorab.

Wanderroute und Orientierung

Eine vom Club Alpino Italiano beschriebene Wanderroute führt bergab bis zur Straße nach Lucoli Alto und anschließend weiter in den Ort. Bei der Ankunft in Lucoli Alto befindet sich auf der rechten Seite ein großes Brunnen-Waschhaus. Die Routenbeschreibung verbindet so den Abstieg zur Straße, den Weiterweg in den Ort und ein konkretes Bauwerk am Ankunftspunkt. Sie bietet damit einen anderen Blick auf Lucoli Alto als die Geschichte und Bildwerke der Abtei und Kapellen.

Weitere Reiseziele entdecken: Villetta Barrea, Scontrone, Collettara, Pagliare, Cerchio, Collebrincioni, Pescasseroli, Pratola Peligna

Zur übergeordneten Reiseübersicht: L-Aquila.

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