Collarmele: Kirchen, Geschichte und Berglandschaft
Unterkünfte in Collarmele
Collarmele bietet für die Planung eines Hotelaufenthalts einen klaren Themenmix aus Gebirgslandschaft, historischen Bauwerken und Ausflügen im Gebiet. Der Ort liegt am Fuß der Gebirgskette Sirente-Velino. Zu den historischen Bauwerken gehören die Kirche Madonna delle Grazie, der Tempio di Santa Maria del Cituro und der Torre Normanna; von der antiken Burg von Cituro sind nur wenige Ruinen erhalten. Hinzu kommen acht Brunnen in der Natur und ein jährlich wiederkehrendes Patronatsfest. So können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie vor allem Architektur, historische Zeitbezüge, Landschaft oder einen festen Veranstaltungstermin berücksichtigen möchten.
Lage und Landschaft
Collarmele ist über den Pass Forca Caruso erreichbar; der Pass liegt auf 1.107 Metern über dem Meeresspiegel. Er gibt eine konkrete Orientierung für die Anreise, während die Lage am Fuß des Sirente-Velino den Landschaftsbezug des Ortes beschreibt. Bei Ausflügen im Gebiet von Collarmele lassen sich Wälder, Höhenlagen und Wasserläufe erleben. Damit stehen neben den Bauwerken auch die natürlichen Elemente der Umgebung als eigener Schwerpunkt zur Wahl.
Kirchen und historische Bauwerke
Die Kirche Madonna delle Grazie liegt nördlich von Collarmele. Ihre Fassade stammt aus dem 16. Jahrhundert; der obere Teil ist mit polychromen Majoliken der Renaissance geschmückt. Im Inneren befindet sich ein auf 1570 datiertes Gemälde der Madonna della Misericordia. Die beiden Jahresbezüge erzählen Verschiedenes: Das Jahrhundert ordnet die Fassade ein, während das Gemälde ein genaues Datum trägt. Der Unterschied hilft, Architektur und Kunstwerk zeitlich getrennt zu betrachten.
Der Tempio di Santa Maria del Cituro liegt in der Ortschaft Fonte Cituro. Er wurde 1988 zum Gedenken an eine antike Kapelle wiederaufgebaut, die in einer päpstlichen Bulle von 1188 erwähnt wird. Die Jahreszahlen beziehen sich auf verschiedene Stationen: 1988 bezeichnet den Wiederaufbau, 1188 die Erwähnung der älteren Kapelle. Zusammen mit dem auf 1570 datierten Gemälde an der Madonna delle Grazie ergibt sich ein Vergleich unterschiedlicher Zeitbezüge: ein Kunstwerk, ein Wiederaufbau und ein schriftlicher Hinweis auf eine frühere Kapelle.
Der Torre Normanna von Collarmele wurde im 13. Jahrhundert errichtet und ist noch in gutem Erhaltungszustand. Davon zu unterscheiden sind die Überreste der antiken Burg von Cituro: Von ihr sind nur wenige Ruinen erhalten.
Brunnenwege und Ausflüge
Die acht Brunnen liegen in der Natur und sind durch gepflasterte oder asphaltierte Wege verbunden, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto genutzt werden können. Damit unterscheidet sich dieses Thema von einer einzelnen Kirche oder einem Turm: Die Verbindung zwischen den Brunnen und die Wahl der Fortbewegungsart gehören hier gemeinsam zur Planung. Für Ihre Reiseplanung erfüllen die Angaben unterschiedliche Rollen: Forca Caruso beschreibt die Erreichbarkeit Collarmeles, die Wege zwischen den Brunnen nennen mehrere Fortbewegungsarten.
Ein fester Termin im Juli
Das Patronatsfest Santa Felicita und der sieben Märtyrerkinder findet jedes Jahr am 9. und 10. Juli in Collarmele statt. Als jährlich wiederkehrender Anlass unterscheidet sich das Fest von den historischen Bauwerken. Wenn Sie Ihre Reise darauf abstimmen möchten, prüfen Sie die Termine für Ihr Reisejahr vorab.
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