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Taranta Peligna: Wege, Höhlen und Geschichte

Unterkünfte in Taranta Peligna

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Taranta Peligna liegt im oberen Tal des Flusses Aventino und gehört zu den Gemeinden des Nationalparks Majella. Wenn Sie ein Hotel in Taranta Peligna suchen, können Sie die Wahl des Reiseziels an einer konkreten Frage ausrichten: Soll Ihre Reise vor allem von Berglandschaft und Höhlen, von Bewegung auf Wegen oder von Ortsgeschichte und Tradition geprägt sein? Die Besonderheiten des Ortes bieten dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Sie reichen von der Grotte del Cavallone bis zu Erinnerungsorten, einem historischen Industriebau und wiederkehrenden Bräuchen.

Berglandschaft und Höhlen

Die Grotte del Cavallone liegt auf der Ostseite des Nationalparks Majella auf 1.475 Metern Höhe. Der touristisch zugängliche Bereich ist etwa 1.360 Meter lang und endet im Amphitheater. Wenn Höhlen zu Ihren Reiseinteressen gehören, geben Länge und Endpunkt dem Besuch einen konkreten Rahmen.

Cavallone Easy

Der Besucherparcours von Cavallone Easy ist in vier Ausstellungsräume gegliedert. Dort werden echte Kristallkonkretionen, Stalaktiten und Stalagmiten gezeigt.

Wege und geführte Ausflüge

Der Weg Madonna della Valle–Loggetta–Sacrario della Brigata Majella verbindet das Heiligtum Madonna della Valle mit dem Sacrario della Brigata Majella. Er ist von mittlerer Schwierigkeit, dauert etwa 40 Minuten und ermöglicht unterwegs die Besichtigung der Loggetta. Ein Radweg führt von Madonna della Valle nach Madonna del Carmine und eignet sich für erfahrene Radfahrer.

Der Trekking Point des touristischen Komplexes Grotte del Cavallone bietet geführte Ausflüge mit Bergführern durch den Nationalpark Majella an. Sie dauern etwa zwei Stunden oder einen beziehungsweise mehrere Tage. So stehen unterschiedliche Zeitrahmen nebeneinander: der Weg zur Loggetta mit seinen rund 40 Minuten und die längeren geführten Touren.

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Erinnerungsorte und Ortsgeschichte

Das Sacrario della Brigata Majella ist eine Kapelle auf einem Felsvorsprung. Sie ist den 55 gefallenen Mitgliedern der Partisanenformation Brigata Majella gewidmet. Die Kirche San Nicola di Bari wurde im 18. Jahrhundert vollständig an der Stelle des ehemaligen, inzwischen verschwundenen Stadtschlosses wiederaufgebaut. Sie steht auf einer Felsklippe über dem Tal des Aventino und bietet einen weiten Ausblick. Auch die Wollmühle Vincenzo Merlino erzählt von der regionalen Geschichte: Sie stammt aus dem Jahr 1870 und gilt als eine der letzten Wollmühlen in den Abruzzen.

Das Fest des heiligen Blasius

Jedes Jahr am 3. Februar findet das Fest des heiligen Blasius statt. Es erneuert eine Zeremonie, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht und mit der jahrhundertealten Wolltradition Taranta Pelignas verbunden ist. Zu diesem Brauch gehören die Panicelle: kleine Brote aus Mehl und Wasser, geformt wie eine segnende Hand. Menschen in Tracht bringen sie in einer Prozession zum Backen. So treffen bei diesem Fest Ortsgeschichte, Handwerkstradition und eine besondere Speise zusammen.

Quellen und Flusspark Acquevive

Die Quellen Acquevive führen das ganze Jahr über gleichmäßig und dauerhaft Wasser. Der Flusspark Acquevive umfasst einen ausgestatteten Fitnessparcours, einen Picknickbereich, einen Spielplatz, Parkgärten und eine Verkaufsstelle für lokale Produkte. Damit bietet Taranta Peligna neben Höhlen, Wegen und historischen Orten auch benannte Natur- und Freizeiteinrichtungen für unterschiedliche Reiseinteressen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lanciano, Palombaro, Casalbordino, Gamberale, Perano, Atessa, Pollutri, Tollo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Chieti.

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