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Schiavi di Abruzzo: Archäologie, Ortsgeschichte und Monte Pizzuto

Unterkünfte in Schiavi di Abruzzo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Schiavi di Abruzzo treffen archäologische Themen auf Ortsgeschichte und Berglandschaft. Die Templi Italici vermitteln sichtbare Zeugnisse der antiken Geschichte; das Museo Archeologico Schiavi di Abruzzo (MASDA) widmet sich den Funden und Forschungen zur Area Sacra. Im mittelalterlichen Ortszentrum und an der Chiesa San Maurizio Martire begegnen Ihnen weitere historische Spuren. Der Monte Pizzuto setzt dazu einen landschaftlichen Akzent.

Archäologische Spuren und Bergroute

Der kleinere Tempel der Templi Italici wird auf 90 bis 88 v. Chr. datiert. In der Nekropole nahe der Area Sacra kamen Bestattungen aus einem Zeitraum vom 11. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. ans Licht. Beide Angaben beziehen sich auf unterschiedliche archäologische Zeugnisse: die Datierung eines Tempels und die zeitliche Spannweite der Bestattungen. Das MASDA präsentiert eine Zusammenfassung der Funde und Forschungen zur Area Sacra. Sein Rundgang richtet den Blick auf deren architektonische Gestaltung sowie auf Bestattungsriten und Begräbnisse der samnitischen Bevölkerung.

Der Rad- und Fußweg Templi Italici–Monte Pizzuto beginnt an der archäologischen Stätte, führt zum im Ort gelegenen Museo Archeologico und verläuft weiter bis zum Gipfel des Monte Pizzuto auf 1.290 m Höhe. Die kommunale Routenbeschreibung, zuletzt am 15. Mai 2024 aktualisiert, nennt außerdem zuvor ungenutzte Wege, die wieder geöffnet wurden, sowie angebrachte Wegweiser und Informationstafeln. So führen die benannten Stationen vom archäologischen Themenfeld über das Museum im Ort bis zum Bergziel.

Am Monte Pizzuto bietet ein panoramischer Spaziergang einen 360°-Blick: Er reicht von den Monti Simbruini und den Monti della Meta über die Monti del Matese und die Maiella bis zum Adriatischen Meer und den Tremiti-Inseln. Damit stehen für die Beschäftigung mit Schiavi di Abruzzo unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: archäologische Funde, die Themen des Museums, eine Route bis zum Gipfel und ein weiter Landschaftsblick.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Chiesa San Maurizio Martire verbindet eine lange Baugeschichte mit bemerkenswerten Kunstwerken. Sie wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet und zwischen 1856 und 1866 von Grund auf umgebaut und erweitert. Bei diesem Umbau erhielt sie drei Schiffe und acht Altäre. Zu den genannten Werken gehören das Altarbild „Anime del Purgatorio“ von Giuseppe Lallo aus Castiglione und ein Gemälde der Madonna del Carmine, das Maultiertreiber aus Agnone ausführten. So lassen sich am Kirchenbau sowohl die frühe Bauzeit als auch die umfassende Veränderung im 19. Jahrhundert nachvollziehen.

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Das mittelalterliche historische Zentrum bewahrt sichtbare Spuren einer befestigten Siedlung. Zum oberen Viertel gehört der als „Castello“ bezeichnete Bereich; das Museo Archeologico di Schiavi D’Abruzzo befindet sich im historischen Zentrum. Auch die lokale Esskultur ergänzt die historischen Themen: Pallott casc'e ova sind eine typische Spezialität des südlichen Abruzzenraums.

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