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Sarn Meyllteyrn: Wege, Wasser und Kulturerbe

Unterkünfte in Sarn Meyllteyrn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sarn Meyllteyrn lässt sich über Wege, Wasserläufe und historische Zeugnisse erschließen. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise hierher suchen, hilft ein Blick auf die Themen, die den Ort prägen: Wegbeziehungen zu fünf benannten Orten, sakrale Bauten, eine Wasserkornmühle und Spuren aus der Bronzezeit. Hinzu kommen die historische Marktrolle und eine frühe Siedlungsgeschichte. Diese Mischung bietet mehr als einen Zugang zur Ortsgeschichte und hilft, die Reise nach den eigenen Interessen auszurichten.

Wege, Wasser und Ortsbild

Als Kreuzungsort laufen in Sarn Meyllteyrn Wege aus Botwnnog, Llaniestyn, Cefnamwlch, Rhoshirwaun und Bryncroes zusammen. Die fünf benannten Herkunftsorte geben der Geschichte einen räumlichen Rahmen: Neben einzelnen Bauwerken gehört das Netz der Wege zu den prägenden Ortsbezügen. Es zeigt Sarn Meyllteyrn als Verbindungspunkt zwischen den genannten Orten und ergänzt die Betrachtung des Kulturerbes um eine landschaftliche Perspektive.

Auch der Afon Soch trägt zu diesem räumlichen Bild bei. Seine Quellläufe verlaufen durch die Meyllteyrn-Schlucht und durch das Dorf. Die Verbindung von Schlucht, Wasserlauf und Siedlung lässt sich damit neben dem Wegenetz als eigener Landschaftsbezug einordnen.

Kirchen, Kapellen und Mühle

St Peter ad Vincula in Meyllteyrn wurde 1846 von Henry Kennedy neu errichtet. Die Dorfkirche, die St Peter and Vincular geweiht war, wurde in den 1990er-Jahren größtenteils abgetragen. So gehören sowohl der Neuaufbau im 19. Jahrhundert als auch der spätere weitgehende Abtrag zur Geschichte der Dorfkirche.

Salem Chapel liegt am südlichen Rand von Sarn Meyllteyrn. Die kalvinistisch-methodistische Kapelle stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und ist auf 1879 datiert. Capel Ty Mawr ist ebenfalls eine kalvinistisch-methodistische Kapelle und liegt ungefähr eine halbe Meile südwestlich von Sarn Meyllteyrn. Beide Namen lassen sich über Konfession und Lagebezug unterscheiden: Salem am Dorfrand, Capel Ty Mawr südwestlich des Ortes.

Sarn Millhouse, auch Felin Meyllteyrn genannt, war eine Wasserkornmühle an der Nordseite des Dorfes. Sie steht für einen anderen Aspekt der Ortsgeschichte als die sakralen Gebäude: Die Mühle verbindet den Ort mit der Verarbeitung von Getreide und der Nutzung von Wasser als Mühlenantrieb.

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Bronzezeitliche Spuren

Im Kirchhof von Sarn Meyllteyrn befindet sich ein Menhir, der wahrscheinlich aus der Bronzezeit stammt, ungefähr aus der Zeit von 2300 bis 800 v. Chr. Auf der Westseite des Foel Meyllteyrn liegt ein frühbronzezeitlicher Grabhügel mit Urnenbestattungen. Nördlich des Ortes liegt die Fundstelle „Meyllteyrn, Cropmarks North of“, eine umfriedete bronzezeitliche Siedlung.

Diese Zeugnisse unterscheiden sich in ihrer Form: Der Menhir ist ein einzelner Stein, der Grabhügel umfasst Urnenbestattungen, und die Fundstelle ist eine umfriedete Siedlung. So stehen an verschiedenen Orten unterschiedliche Spuren der Bronzezeit nebeneinander.

Marktgeschichte und frühe Gemeinschaft

Im frühen 19. Jahrhundert und bereits früher war Sarn Meyllteyrn ein bedeutender Vieh- und Pferdemarkt. Diese Marktgeschichte ergänzt die Bau- und Siedlungsspuren um den Handel als eigenständigen Teil des Ortsbildes.

Meyllteyrn entstand als clas-Gemeinschaft, die ihre Besitzrechte von St. Beuno hielt. Dieser Ursprung erweitert die historische Perspektive um die frühe Gemeinschaft und ihre konkrete Besitzbeziehung zu St. Beuno.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gwynedd.

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