Woolfardisworthy: Baugeschichte und Wege
Unterkünfte in Woolfardisworthy
Woolfardisworthy lässt sich für die Reiseplanung über Baugeschichte, Wege und Landschaft einordnen. Bei den historischen Gebäuden stehen sowohl Veränderungen der Kirchengeschichte als auch konkrete Bauteile im Mittelpunkt. Die Wegbeschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Sie schildern entweder den Verlauf oder die Landschaft und das Landleben.
Kirchengeschichte und Architektur
All Hallows war ursprünglich eine von der Pfarrei Hartland abhängige Kapelle und wurde während der Reformation eigenständig. Früher war sie als Holy Trinity bekannt; in den 1920er-Jahren erhielt sie den Namen All Hallows. So lassen sich in der Geschichte sowohl eine Veränderung der kirchlichen Zugehörigkeit als auch ein späterer Namenswechsel unterscheiden.
Auch die Bauteile liefern konkrete architektonische Anhaltspunkte. Die Nordarkade besitzt sieben Fuß hohe Granitsäulen, die vermutlich von Lundy herangebracht wurden. Eine Arkade ist eine Folge von Bögen; die Säulen geben hier Hinweise auf Höhe, Material und eine nur vermutete Herkunft. Im südlichen Querhaus, das die Lady Chapel bildet, sind Reste normannischen Mauerwerks erhalten. Dort befindet sich außerdem der originale Altar. Das Querhaus ist der seitliche Arm eines Kirchenbaus; hier bildet es zugleich die Lady Chapel.
Die Woolsery Chapel wurde 1857 erbaut und bewahrt die originale Holzvertäfelung um die Kanzel. Baujahr und erhaltene Ausstattung sind zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für die Baugeschichte. Eine Kanzel ist der erhöhte Ort in einer Kirche, von dem aus gesprochen wird. Die Holzvertäfelung um sie herum ist ein konkretes Merkmal, das die Kapelle von den beschriebenen Säulen und Mauerwerksresten unterscheidet.
Wege und Landschaft
Der West-Town-Weg führt von der Schule zunächst in Richtung Meddon. Ab Cross Park verläuft er über einen Reitweg; später führt er in Richtung West Town. Die Wegbeschreibung macht damit die Richtungsfolge und den Wechsel auf den Reitwegabschnitt deutlich. Da die Wegbedingungen variieren können, prüfen Sie sie am besten vor dem Aufbruch.
Der Rundweg von Kennerleigh nach Woolfardisworthy führt durch die Landschaft von Mid Devon und bietet unterwegs schöne Ausblicke sowie Einblicke ins Landleben. Im Vergleich zum West-Town-Weg liegt der Schwerpunkt hier auf Landschaft und Ausblicken; beim West-Town-Weg ist dagegen der konkrete Verlauf mit seinem Reitwegabschnitt beschrieben. So lassen sich die beiden Routen anhand der jeweils hervorgehobenen Merkmale unterscheiden.
Buck's Mills: Pfarrgrenze und Mühlengeschichte
Im nahe gelegenen Buck's Mills markiert der Bach die Grenze zwischen der Woolfardisworthy Parish im Westen und der Parkham Parish im Osten. Auf halber Höhe der Straße befindet sich eine Kornmühle. Weitere Mühlen, die durch den Wasserfall an der Küste angetrieben wurden, wurden durch Küstenerosion fortgespült. Die Mühlengeschichte umfasst damit sowohl eine Mühle an der Straße als auch den Verlust anderer Anlagen durch die Erosion.
Das Gebiet am Küstenpfad ist als Site of Special Scientific Interest (SSSI) ausgewiesen und besonders für seine seltenen Flechten bekannt. Neben der Mühlengeschichte ist damit auch die besondere Bedeutung des Gebiets für seltene Flechten ein Thema.
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