Parkham: Zwischen Binnenhügeln und Atlantikküste
Unterkünfte in Parkham
Parkham verbindet sanft ansteigende Weiden und Täler im Binnenland mit Küstenklippen und einem Küstensaum am Atlantik. Die Gemeinde erstreckt sich von welligen, landwirtschaftlich geprägten Hügeln bis zur Küste. Wenn Sie ein Reiseziel mit unterschiedlichen Landschaftsbildern suchen, bietet dieser Kontrast einen konkreten Eindruck davon, was Parkham auszeichnet: Binnenland und Küste gehören beide zum Gemeindegebiet.
Landschaft zwischen Weiden und Küste
Im Landesinneren bestimmen Weiden, Täler und die sanften Anstiege das Bild; an der Küste kommen Klippen und der schmale Küstensaum hinzu. Auch die Eichenwälder bei Bucks Mills liegen im weiteren Umfeld der Gemeinde: Sie gehören zu einem Site of Special Scientific Interest, der für seltene Flechten bekannt ist.
Ein Küstenweg bei Bucks Mills bietet im weiteren Umfeld einen Blick landeinwärts auf den Kirchturm von Parkham. Das verbindet die Küstenlandschaft in der Aussicht mit einem markanten Bauwerk der Gemeinde. Bei Bucks Mills verläuft außerdem der South West Coast Path durch ein Gebiet, in dem ein Bach die Grenze zwischen Woolfardisworthy (Woolsery) im Westen und Parkham im Osten markiert.
Wege und historische Spuren
Der Wanderweg „Buck's Mills & Peppercombe Castle“ führt über einen mit „Northway“ ausgeschilderten Pfad. Prüfen Sie vor dem Wandern die örtlichen Bedingungen.
Im weiteren Umfeld von Parkham wurde der Waldpfad bei Bucks Mills früher „Coffin Path“ genannt. Über diesen Weg brachte man die Toten von der Ostseite des Tals zur Pfarrkirche in Parkham. Der Name und die überlieferte Nutzung geben dem Pfad eine historische Bedeutung; er ist damit von den heutigen Wegbeschreibungen zu unterscheiden.
Kirche und Baugeschichte
Die Church of St James im Zentrum von Parkham ist eine anglikanische Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1875 restauriert. Über dem Haupteingang befindet sich ein Torbogen als sichtbares Merkmal normannischer Zeit. Die Datierung des Kirchenbaus und dieses architektonische Merkmal erzählen unterschiedliche Aspekte seiner Baugeschichte.
Auch Pierces Farmhouse weist mehrere Bauphasen auf: Das Gebäude stammt aus dem späten Mittelalter und wurde im frühen oder mittleren 17. Jahrhundert umgebaut. Erhalten ist ein spätmittelalterlicher Raised-Cruck-Bund. Seine starke Verrußung deutet auf eine mittelalterliche offene Halle hin; diese Deutung bleibt eine Möglichkeit, keine Gewissheit.
Bei Halsbury Farmhouse trägt ein versetzter Datierungsstein die Jahreszahl 1659. Zum Haus gehören außerdem Balken aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und ein steinerner Kamin aus derselben Zeit. Das angebaute Nebengebäude besitzt Balken und Deckenbalken aus dem 17. Jahrhundert.
Die Kerswell-Granary besitzt einen starken Ensemblewert zusammen mit dem 20 Meter westlich gelegenen Kerswell Farmhouse aus dem 17. Jahrhundert. Als archäologisches Zeugnis ist „Earthwork E of Buck's Mills“ ein Scheduled Monument und als befestigte Siedlung aus der Eisenzeit eingestuft.
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